Freitag, 11. September 2020

Schutz der Hausschweinebestände

Nach ASP-Ausbruch in Brandenburg: Amtstierarzt fordert Einhaltung der Bestimmung zum Schutz der Hausschweinebestände   In der Gemeinde Schenkendöbern (Landkreis Spree-Neiße) wurde bei einem verendeten Wildschwein die Afrikanische Schweinepest (ASP) amtlich festgestellt. Damit gibt es erstmals einen Ausbruch der ASP in Deutschland. Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Erkrankung der Haus- und Wildschweine, die fast immer tödlich verläuft. Es gibt keine Möglichkeit, die Schweine durch eine vorbeugende Impfung zu schützen. Für Menschen und andere Tierarten ist die ASP nicht gefährlich. Auch im Landkreis Uckermark laufen bereits seit Ende des vergangenen Jahres verschiedene Vorkehrungen, um ein Eindringen bzw. Ausbreiten der Seuche zu verhindern. Nachdem im Dezember 2019 auf polnischer Seite nahe der Grenze zu Brandenburg Wildschweine positiv auf ASP getestet wurden, hat Amtstierarzt Dr. Achim Wendlandt am 17.12.2019 eine Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung erlassen, die nach wie vor in Kraft ist. Diese beinhaltet unter anderem eine flächendeckende verstärkte Bejagung von Schwarzwild. Außerdem müssen von jedem verendet aufgefundenen Wildschwein (Fallwild), einschließlich Unfallwild, Proben zur Untersuchung an das Veterinäramt übergeben werden. Für die Probennahme und das Ausstellen eines entsprechenden Wildursprungsscheins erhält der Jagdausübungberechtigte eine Aufwandentschädigung von 50 Euro. Die Halter von Hausschweinebeständen müssen ihre Biosicherheitsmaßnahmen überprüfen. Insbesondere müssen die Umzäunungen, der Personen- und Fahrzeugverkehr, das Schwarz-Weiß-Prinzip und ihre Desinfektionsdurchfahrwannen kontrolliert werden. Der Schutz der Hausschweinebestände hat eine hohe Priorität. Die Veterinärämter wurden durch das Land Brandenburg angewiesen, die Biosicherheitsmaßnahmen in schweinehaltenden Betrieben verstärkt zu kontrollieren. Im Zusammenhang mit dem aktuellen Ausbruch in Brandenburg fordert Amtstierarzt Dr. Achim Wendlandt noch einmal nachdrücklich alle Jäger und Schweinehalter im Landkreis Uckermark auf, die geforderten Bestimmungen der Allgemeinverfügung einzuhalten und entsprechende Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Die Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung sowie Hinweise und Merkblätter für Jäger und Landwirte sind im Internet unter www.uckermark.de zu finden. Weitere Informationen zur Afrikanischen Schweinepest werden im Internet unter folgenden Adressen bereitgestellt: Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest/ Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: https://www.bmel.de/DE/themen/tiere/tiergesundheit/tierseuchen/asp.html Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit: https://lavg.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.473580.de
http://dlvr.it/RgPMTn

Afrikanische Schweinepest: Landkreis verstärkt Wachsamkeit

Appell an Schweinehaltende Betriebe, Jagdausübungsberechtigte, Forstmitarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll zu handeln Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist erstmals in Deutschland nachgewiesen worden. Die Infektion mit dem Virus wurde bei einem toten Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße nahe der Grenze zu Polen am 10. September 2020 vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigt. Für den Landkreis Elbe-Elster mit Wildschweinvorkommen (erlegte Wildschweine in Elbe-Elster Stand 31. August 2020:  2198, 2019:  3898 und 2018: 3331) und aktuell 291 Schweinehaltenden Betrieben mit insgesamt 122.736 gemeldeten Tieren (davon 250 Betriebe mit weniger als 100 Tieren, 17 Betriebe mit mehr als 100 Tieren und weniger als 1000 Tieren, sowie 22 Betriebe mit über 1.000 und weniger als 10.000 Tieren, und zwei Betriebe mit mehr als 10.000 Tieren) bedeutet dieser Umstand noch einmal erhöhte Wachsamkeit. Bereits im Vorfeld in den vergangenen Monaten und Wochen wurden neben umfangreicher Präventions- und Aufklärungsarbeit Vorbereitungen für den Ernstfall getroffen. Mitarbeiter der Kreisverwaltung Elbe-Elster haben unter der Federführung des Amtes für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft zur Problematik im November 2018 eine Stabsrahmenübung absolviert, um für das Thema zu sensibilisieren und Abläufe durchzuspielen. Der Landkreis ist somit für einen Ausbruch der ASP im Landkreis gut gerüstet. Schweinehalter, die ihre Bestände bisher nicht dem Veterinäramt gemeldet haben, müssen dies jetzt unverzüglich nachholen (03535/46-2681; E-Mail: veterinaeramt@lkee.de). Schweinehaltende Betriebe sollten dringend Maßnahmen ergreifen, ihr Betriebsgelände gegen das Eindringen von Wildschweinen abzusichern. Alle Jagdausübungsberechtigten, Forstmitarbeiter wie auch die Bürgerinnen und Bürger werden außerdem gebeten, Fallwild (tote Wildschweine) der Leitstelle unter der Rufnummer 112 zu melden. Die ASP tritt seit 2014 in verschiedenen Ländern der EU auf. Diese für Schweine und Wildschweine sehr bedeutsame Tierseuche verbreitet sich zusehends in Europa. Das Virus wird direkt über Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren, übertragen. Unachtsam entsorgte Speisereste von virushaltigem Reiseproviant können ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Solche Essensreste sollten daher vermieden oder für Wildschweine unzugänglich entsorgt werden. Für Haus- und auch für Wildschweine besteht seit Jahrzehnten ein Verfütterungsverbot von Küchen- und Speiseabfällen. Da das Virus sehr lange ansteckungsfähig bleibt, kann es auch durch Gegenstände wie Werkzeuge, Schuhwerk oder Kleidung sowie Transportfahrzeuge weiter verbreitet werden. Deshalb sollten Reisende und Transporteure sich besonders vorsichtig und verantwortungsvoll verhalten und Hygienemaßregeln beachten. Für den Menschen ist die ASP ungefährlich. Auch vom Verzehr von gegebenenfalls kontaminiertem Fleisch geht keine Gefahr für die Gesundheit aus. Sowohl für Wild- als auch für Hausschweine ist die ASP allerdings tödlich. Weitergehende Informationen über die ASP stellen das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und das Friedrich-Löffler-Institut im Internet bereit.
http://dlvr.it/RgPJdK

Donnerstag, 10. September 2020

Toter aus dem Jungfernheideteich identifiziert

#Berlin – Der tote Mann, der am 11. August 2020 von Parkbesuchern in Charlottenburg im Jungfernheideteich aufgefunden wurde, konnte identifiziert werden. Es handelt sich um einen 80-jährigen Mann aus Charlottenburg. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Tod des Mannes liegen nicht vor.
http://dlvr.it/RgMmg3

Radfahrer schwer verletzt

#Berlin – Gestern Abend erlitt ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Schöneberg schwere Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 35-Jährige Radfahrer gegen 21.30 Uhr die Fußgängerampel an der Kreuzung Gotenstraße / Sachsendamm / Vorarlberger Damm von der Gotenstraße kommend in Richtung Vorarlberger Damm überquert haben, als er von einem Smart erfasst wurde, mit dem ein 27-Jähriger auf dem Sachsendamm in Richtung S-Bahnhof Schöneberg unterwegs war. Der 35-Jährige prallte auf die Windschutzscheibe und zog sich schwere Verletzungen zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Radfahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Weiterbearbeitung erfolgt durch die Verkehrsermittlerinnen und -ermittler der Polizeidirektion 4.
http://dlvr.it/RgMlqS

Diebstahl

Bad Belzig, Weitzgrunder Straße –  Tatzeit: Mittwoch, 09.09.2020, 14:30 Uhr –  Eine Mitarbeiterin des Supermarktes teilte der Polizei mit, dass einer Kundin die Handtasche entwendet wurde. Die Geschädigte befand sich in der Obstabteilung des Supermarktes. Ihre Handtasche hing am Einkaufswagen. Als die Geschädigte sich vom Einkaufswagen abwandte und in Richtung Auslage schaute, nahm eine unbekannte weibliche Täterin die Handtasche an sich und verließ den Markt mitsamt dem Diebesgut in unbekannte Richtung. In der Handtasche befand sich die Geldbörse und ein Handy. Es wurde eine Anzeige aufgenommen. Der Schaden beträgt 500 Euro.
http://dlvr.it/RgKrbl

Teltow-Fläming: Afrikanische Schweinepest in Brandenburg – Hinweise des Sachgebiets Veterinärwesen – Jäger: Verdacht und Fundtiere melden!

Am 9. September hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) hat den Verdacht der Infektion mit Afrikanischer Schweinepest bei einem Wildschweinkadaver festgestellt. Der Fundort des Wildschweinkadavers liegt im Landkreis Spree-Neiße nahe der deutsch-polnischen Grenze. Das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat den Verdacht am 10. September bestätigt. Damit gibt es in den ersten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland. Gefahr für Haus- und Wildschweine Die Afrikanische Schweinepest ist eine hoch ansteckende Erkrankung der Haus- und Wildschweine. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Das Virus ist widerstandsfähig und lange ansteckend. Es ist z. B. in rohen Fleischerzeugnissen wie Schinken oder Salami monatelang haltbar. Das Blut infizierter Tiere ist besonders ansteckend. Informationen für Jäger Beim Schwarzwild kann die Afrikanische Schweinepest zu erhöhten Fallwildzahlen, kleineren Würfen und Verhaltensänderungen führen. Je nach Krankheitsverlauf können blutige Organveränderungen auftreten. Die Übertragung erfolgt von Tier zu Tier, über infizierten Aufbruch, aber auch über infizierte Kleidung, Jagdausrüstung und Speisereste. Verdacht melden! Bei Verdacht einer Infektion beim Schwarzwild ist sofort Kontakt mit dem Sachgebiet Veterinärwesen (Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Denkmalschutz des Landkreises Teltow-Fläming) oder der unteren Jagdbehörde aufzunehmen. Jedes Fall- und Unfallwild ist zu beproben und zur Untersuchung auf ASP über das Sachgebiet Veterinärwesen des Landkreises Teltow-Fläming an das Landeslabor Berlin-Brandenburg zu senden. Für die Meldung und Beprobung von Fall- und Unfallwild erhalten Jäger eine Aufwandsentschädigung von aktuell 50 Euro. Die ordnungsgemäß verpackten Proben sind zusammen mit den notwendigen Begleitdokumenten unverzüglich dem Sachgebiet Veterinärwesen zu übergeben. Probenbeutel mit Blutröhrchen, Tupfer und Probenbegleitscheine werden zu den Dienstzeiten im Sachgebiet Veterinärwesen, Am Nuthefließ 2 in Luckenwalde ausgegeben. Sie erreichen das Sachgebiet Veterinärwesen telefonisch zu den Dienstzeiten der Kreisverwaltung unter 03371 608 2201/-2215 und die untere Jagdbehörde unter 03371-608 2115. Außerhalb der Dienstzeiten ist der zuständige amtstierärztliche Bereitschaftsdienst zu informieren. Sie finden die Telefonnummer der*des Diensthabenden im Internet: www.teltow-flaeming.de/amtstierarzt-bereitschaft Telefonische Auskunft gibt auch die Regionalleitstelle der Feuerwehr in Brandenburg/Havel: 03381-6230. Tierfund-Kataster Jäger*innen und Bürger*innen können verendete Wildschweine oder Unfallwild auch über das Tierfund-Kataster melden: https://www.tierfund-kataster.de. Auf der Seite wird auch eine App bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf www.teltow-flaeming.de/asp
http://dlvr.it/RgKhfX

Junger Ladendieb wurde gewalttätig

#Prenzlau –  Am 10.09.2020, gegen 07:15 Uhr sahen Angestellte eines Einkaufsmarktes im Georg-Dreke-Ring, wie sich eine Gruppe von drei Personen an Getränkedosen bediente und dann den Laden ohne Bezahlung der Ware verlassen wollte. Daraufhin angesprochen flüchtete das Trio. Einer der Langfinger konnte jedoch gestellt werden. Der 16-Jährige versuchte sich zwar mit körperlicher Gegenwehr zu befreien, wurde letztlich aber doch der Polizei übergeben. Die ermittelt nun, wer die die Komplizen des Jugendlichen waren.
http://dlvr.it/RgKb3x

Mittwoch, 9. September 2020

Teltow-Fläming: Gymnasium Jüterbog: Keine Neuinfektionen – Alle getesteten Personen COVID-19-negativ – Schule ab 10. September wieder geöffnet

Ausgehend von der Infektion einer Lehrkraft des Goethe-Schiller-Gymnasiums Jüterbog mit dem Corona-Virus ermittelte das Gesundheitsamt Teltow-Fläming seit Donnerstagabend, 3. September 2020, 178 Kontaktpersonen. Diese wurden am Freitag bzw. Montag getestet. Nun liegen alle Ergebnisse vor: Sämtliche getestete Schüler*innen und Lehrer*innen der Schule waren COVID-19-negativ. Die Schule wird morgen, am 10. September 2020, den Unterrichtsbetrieb wieder aufnehmen.
http://dlvr.it/RgJ4Hc

Positiver Coronatest einer Schülerin des Goethe-Gymnasiums

Am Goethe-Gymnasium Kassel ist ein Fall einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgetreten. Um mögliche Infektionsketten zu unterbrechen, hat die Stadt Kassel umgehend Maßnahmen ergriffen. Die vollständige Schließung der Schule ist nicht notwendig. Für die ermittelten Kontaktpersonen der Jugendlichen wurde vom Gesundheitsamt Region Kassel eine Quarantäne angeordnet. Sämtliche Kontaktpersonen werden am Donnerstag, 10. September, getestet. Übersicht der bestätigten Fälle der Atemwegserkrankung COVID-19 Übersicht der bestätigten Fälle der Atemwegserkrankung COVID-19, verursacht durch den Erreger SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren, im Bereich des Gesundheitsamts Region Kassel (Stand: Mittwoch, 9. September, 12.30 Uhr, Vergleich zum Vortag): Stadt Kassel: 16 (-5) aktuell Infizierte, 541 (-2) gemeldete Fälle insgesamt, Landkreis Kassel: 15 (0) aktuell Infizierte, 533 (+6) gemeldete Fälle insgesamt. Korrektur: 4 der am Dienstag neu berichteten Fälle für die Stadt Kassel gehören zum Landkreis Kassel und wurden entsprechend neu zugeordnet. Die vom Land Hessen bestätigte 7-Tage-Inzidenz (alle bestätigten Fälle der vorangegangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner) lag in der Stadt Kassel am Mittwoch, 9. September, bei 6,9. Damit befindet sich die Stadt Kassel weiterhin in der ersten Stufe des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen, wonach ein Routinebetrieb sowie allgemein planende und vorbereitende Maßnahmen vorgesehen sind. Keine infizierte Person befindet sich im Krankenhaus. Alle anderen befinden sich, ebenso wie die Kontaktpersonen, in häuslicher Isolation. Aktuelle Informationen gibt es fortlaufend auf www.kassel.de/corona.
http://dlvr.it/RgJ2xW

Diebstahl

Brandenburg an der Havel, Wilhelmsdorf –  Tatzeitraum: Freitag, 04.09.2020, 16:00 Uhr-Dienstag, 08.09.2020, 10:00 Uhr –   Ein Mitarbeiter der Baufirma teilte der Polizei mit, dass vom Gelände der Baustelle ca. 150 Meter mehradriges Kupferkabel entwendet wurde. Die Baustelle ist mit einem Bauzaun umfriedet, der durch die unbekannten Täter auf unbekannte Art und Weise überwunden wurde. Danach begaben sich die Täter in das Objekt. Dort wurde eine Rolle mit mehradrigem Kupferkabel gelagert. Von dieser Rolle stahlen die Täter ca. 150 Meter. Es wurde Anzeige aufgenommen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.
http://dlvr.it/RgFzMw

Einbruchsdiebstahl

#Wiesenburg –  Tatzeitraum: Montag, 07.09.2020, 11:15 Uhr-Dienstag, 08.09.2020, 08:00 Uhr –  Ein Mitarbeiter der Firma teilte der Revierpolizei mit, dass in ein Objekt der Firma eingebrochen wurde. Durch unbekannte Täter wurde eine doppelverglaste Fensterscheibe eingeschlagen. Hierdurch gelangten die Täter in das Objekt. Es wurden zwei Räume durchsucht. Ob etwas entwendet wurde, stand zur Anzeigenaufnahme noch nicht fest und wird ggf. durch die Firma nachgemeldet. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.
http://dlvr.it/RgFzHQ

Mit gestohlenen Kennzeichen vor der Polizei geflüchtet

#Berlin – Polizisten stellten gestern Abend in Friedrichshagen ein Auto mit gestohlenen Kennzeichen fest. Gegen 20.45 Uhr fiel Fahndern eines Polizeiabschnittes auf der Lindenallee ein Ford auf, dessen Kennzeichen mit Paketklebeband befestigt war. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass dieses als gestohlen gemeldet war, woraufhin sich die Einsatzkräfte entschlossen, den Wagen anzuhalten. Als der Ford auf der Parrisiusstraße am rechten Fahrbahnrand anhielt, stieg einer der Beamten aus, ging zu dem Fahrzeug hin und forderte den Fahrer des Ford auf, stehen zu bleiben. In diesem Moment beschleunigte der Mann den Wagen jedoch wieder und bog in die Borgmannstraße ein. Die Polizisten folgten dem Ford mit eingeschalteten Sondersignalen. Über mehrere Straßen flüchtete der Ford-Fahrer bis in die Sackgasse der Sternallee, wo er das Fahrzeug zwar abbremste, jedoch nicht zum Stillstand brachte. Anschließend stieg der Fahrer aus dem noch rollenden Wagen aus und flüchtete zu Fuß, während der Ford gegen einen Poller sowie eine Parkbank stieß und stehen blieb. Während der Fahrer unerkannt flüchtete, konnten die beiden übrigen Insassen im Alter von 18 und 19 Jahren angehalten und identifiziert werden. Die beiden Heranwachsenden konnten nach der Feststellung ihrer Personalien ihren Weg fortsetzen. Den Ford beschlagnahmten die Einsatzkräfte zur Beweissicherung und ließen ihn abtransportieren. Die Ermittlungen zu dem gestohlenen Kennzeichen und dem Verdacht eines illegalen Kraftfahrzeugrennens führt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 6.
http://dlvr.it/RgFsSN

Dienstag, 8. September 2020

Verdächtiger Gegenstand

#Berlin – Ein Passant fand gestern Abend einen verdächtigen Gegenstand in Friedrichshain. Gegen 20.30 Uhr bemerkte der Mann auf einer Parkbank an der Pettenkoferstraße einen Gegenstand, der ihm verdächtig erschien und alarmierte die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte hatten den Verdacht, als sie sich den Gegenstand besahen, dass es sich um eine unkonventionelle Brand- und Sprengvorrichtung handeln könnte und sperrten den Bereich weiträumig ab. Nachalarmierte Spezialisten der Kriminaltechnik untersuchten den Gegenstand und stellten ihn sicher. Eine spätere, genauere Untersuchung ergab, dass es sich um eine Attrappe handelte. Die Einsatzkräfte leiteten dazu ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ein. Gegen 0.45 Uhr wurden alle Sperrungen aufgehoben.
http://dlvr.it/RgDP7y

Entwicklungsträger Potsdam: Zusätzliche Führungen in Krampnitz

Entwicklungsträger bietet 300 weitere Tickets für kostenfreie Rundgänge an Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage bietet der Entwicklungsträger Potsdam auch in diesem Jahr zusätzliche Termine für öffentliche Führungen über das ehemalige Kasernenareal an, nachdem die ursprünglich angebotenen Tickets innerhalb kürzester Zeit vergriffen waren. So werden an den letzten beiden Septemberwochenenden insgesamt 12 zusätzliche Führungen veranstaltet und darüber hinaus die sonntäglichen Führungen nun auch im Oktober angeboten. Die kostenfreien Rundgänge über das ehemalige Kasernenareal, die seit 2018 von April bis September stattfinden, konnten in diesem Jahr coronabedingt erst im August starten. „Mit den zusätzlichen Führungen durch Krampnitz möchten wir noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich vor Ort über die Planungen für das neue Stadtquartier im Potsdamer Norden zu informieren“, erklärt Bert Nicke, Geschäftsführer des Entwicklungsträgers Potsdam. Die Führungen finden weiterhin unter Einhaltung entsprechender Hygiene- und Abstandsregeln mit reduzierten Gruppengrößen statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Die Anmeldung kann auf www.potsdamtourismus.de, in den Tourist Informationen am Alten Markt und im Potsdamer Hauptbahnhof sowie telefonisch unter 0331 – 275 588 99 erfolgen. In Krampnitz entsteht an der Schnittstelle zwischen Potsdam und Berlin in den nächsten 20 Jahren ein urbanes und innovatives Stadtquartier für rund 10.000 Menschen. Neben dringend benötigtem Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung sollen in Krampnitz auch zahlreiche Gewerbeflächen sowie soziale Infrastruktureinrichtungen geschaffen werden. Bei den Planungen für die Entwicklung des rund 140 Hektar großen ehemaligen Kasernengeländes stehen zukunftsweisende Lösungen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Energieversorgung und Mobilität im Fokus. So soll in Krampnitz ein autoarmes Quartier entstehen, das perspektivisch CO2-neutral mit Energie versorgt wird. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf www.Krampnitz.de.
http://dlvr.it/RgDFbP

Kennzeichendiebstahl

Bad Belzig, Bergholzstraße –  Tatzeitraum: Montag, 07.09.2020, 05:45 Uhr-15:30 Uhr –  Der Geschädigte teilte mit, dass durch unbekannte Täter die Kennzeichentafel seines Fahrzeugs entwendet worden sei. Am frühen Montagmorgen hat der Geschädigte sein Fahrzeug auf den in der Straße befindlichen Parkplatz abgestellt. Als er am Nachmittag mit der Zeugin zum Fahrzeug ging, stellte die Zeugin fest, dass die Kennzeichentafeln nicht mehr am Fahrzeug waren. Der Geschädigte verständigte daraufhin die Polizei. Die unbekannten Täter rissen beide Kennzeichenhalterungen samt Kennzeichentafel vom PKW Peugeot ab. Das Kennzeichen lautet PM-ME113. Es erfolgte die Anzeigenaufnahme. Der Gesamtschaden beträgt ca. 130 € Hinweise auf dem Verbleib der Kennzeichentafeln nimmt die Polizeiinspektion Brandenburg unter der Telefonnummer 03381 560-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Gerne können Sie auch unser Hinweisformular im Bürgerportal nutzen. Dieses erreichen Sie unter: www.polizei.brandenburg.de
http://dlvr.it/RgBH6p

Fahrraddiebstahl

#Neuseddin –  Tatzeitraum: Sonntag, 06.09.2020, 20:00 Uhr-Montag, 07.09.2020, 08:00 Uhr –  Die Geschädigte teilte der Polizei mit, dass ihr Fahrrad entwendet worden sei. Am Sonntagabend hat die Geschädigte ihr Damenfahrrad der Marke Prophet Farbe Schwarz in den Fahrradständer vor dem Wohnhaus abgestellt und mittels Seilschloss gesichert. Als die Geschädigte ihr Fahrrad am Montagmorgen nutzen wollte, musste sie feststellen, dass dies entwendet worden ist. Die unbekannten Täter durchschnitten das Seilschloss mit einem unbekannten Werkzeug und stahlen das Fahrrad. Das Seilschloss wurde durch die Täter zurückgelassen. Die Polizeibeamten führten vor Ort eine Spurensicherung und Anzeigenaufnahme durch. Der Schaden beträgt ca. 345 Euro.
http://dlvr.it/RgBH1v

Erster bundesweiter Warntag am 10. September

Landkreis Uckermark beteiligt sich am 1. bundesweiten Warntag Probealarm am 10. September um 11 Uhr Auch der Landkreis Uckermark beteiligt sich am Donnerstag am ersten bundesweiten Warntag. Pünktlich um 11 Uhr wird zeitgleich in den Landkreisen und Kommunen aller Bundesländer ein Probealarm ausgelöst. Dieser erfolgt auf verschiedenen Wegen, zum Beispiel über Sirenen, Rundfunk- und TV-Sender und die Warn-App „NINA“. Damit soll die Bevölkerung für das Thema Warnung in Notlagen sensibilisiert werden. Es gibt verschiedene Szenarien, in denen gewarnt wird. Dazu gehören z. B. Naturgefahren wie Hochwasser, Waldbrände oder gefährliche Wetterlagen. Ziel des ersten bundesweiten Warntages ist es, die Warninfrastruktur zu testen, Prozesse und Abläufe zu erproben und das Thema Warnung innerhalb der Bevölkerung wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Der Warntag wird dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) ist quasi die mobile Sirene für die eigene Tasche. Sie enthält Informationen, Verhaltenshinweisen und Empfehlungen bei Gefahrenlagen im Landkreis Uckermark oder für den jeweiligen aktuellen Standort und kann kostenfrei im App Store bzw. Google Play Store heruntergeladen werden.
http://dlvr.it/RgB7wm

Montag, 7. September 2020

8 neue COVID-19 Fälle in den letzten 7 Tagen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Märkisch-Oderland verzeichnet derzeit wieder einen stärkeren Aufwuchs beim Corona-Geschehen. In den letzten 7 Tagen gab es 8 Neuerkrankungen. Insbesondere in der hohen Anzahl von Kontaktpersonen liegt die Gefahr eines drastischen Anstieges. Immer wieder wird bei der Ermittlung der Infektionsketten festgestellt, dass bei Feiern im privaten Umfeld, während der Arbeit oder im Alltag die Abstandsgebote und Hygienestandards missachtet werden. Amtsarzt DM Steffen Hampel erklärt: „Das Gesundheitsamt des Landkreises investiert viel Kraft und Mühe in die Nachverfolgung von Kontaktpersonen. Allerdings, nur durch die gemeinsamen Anstrengungen aller und die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, können wir einen unbeherrschbaren Anstieg bei den COVID-19 Erkrankungen verhindern. Die vergangenen Monaten haben immer wieder unter Beweis gestellt, dass Besonnenheit und umsichtiges Handeln der Schlüssel zur Beherrschung des Corona-Geschehens sind.“ Seit dem 10. März 2020 sind 246 Personen im Landkreis Märkisch-Oderland an COVID-19 erkrankt, davon sind 234 Personen bereits genesen. Aktuell befinden sich 139 Menschen in Quarantäne. Das Coronavirus hat in Märkisch-Oderland vier Menschenleben gefordert.
http://dlvr.it/Rg8mLk

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Harms zweifelt an der Wirkung von Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Berlin (ots) Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft hält Sanktionen gegen das deutsch-russische Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 als Reaktion auf die mutmaßliche Vergiftung Alexej Nawalnys für falsch. Der Geschäftsführer des Ost-Ausschusses, Michael Harms, sagte im ARD-Mittagsmagazin: „Es ist ein Projekt, das wir nicht Wladimir Putin zuliebe tun, sondern wir tun das in unserem eigenen, sehr langfristigen, sehr wohl verstandenen Interesse. Deshalb wäre unsere Empfehlung: einen kühlen Kopf bewahren, alles überdenken und letzten Endes an diesem Projekt festhalten.“ Darüber hinaus gebe es weitere Hürden für einen Ausstieg aus dem Projekt. „Die Investitionsgenehmigungen sind alle erteilt, die Baugenehmigungen, die Umweltprüfungen nach europäischem und nach nationalem Recht in fünf Ländern. Also allein diese rechtliche Prüfung lässt mich zweifeln, ob das der richtige Weg wäre“, sagte Harms. Harms sieht die Politik in der Pflicht und mahnt eine abgestimmte, politische Antwort an. Bei Wirtschaftssanktionen sei der Ost-Ausschuss generell sehr skeptisch. Die Wirksamkeit sei „nicht nur im Falle Russlands, sondern auch im Falle des Irans nicht bewiesen“, so Harms. Die Pipeline Nord Stream 2 wird durch die Ostsee gebaut und soll Erdgas von Russland nach Deutschland transportieren. Diskutiert wird, ob man das Projekt als Reaktion auf die Vergiftung des russischen Oppositionspolitikers Nawalny stoppen oder aussetzen sollte.
http://dlvr.it/Rg8hkc

Steinbach: „Tropical Islands trifft mit Ferienwohnungen den Nerv der Zeit“

Heute Eröffnung der Erweiterung – Minister lobt Freizeitresort als verantwortungsbewussten Arbeitgeber Krausnick, 7. September 2020. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach hat das Verhalten der Unternehmensführung von Tropical Islands im Zuge der Corona-Krise als vorbildlich gelobt. Bei der heutigen Eröffnung der Erweiterung des Freizeitresorts sagte der Minister: „Die Unternehmensleitung von Tropical Islands als größtem touristischen Arbeitgebers in Brandenburg hat den Beschäftigten gegenüber äußerst verantwortlich gehandelt und das Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent aufgestockt. Auch seit der Wiedereröffnung nach dem Lockdown nimmt die Geschäftsführung ihre Verantwortung ernst und fährt bewusst mit halber Kraft, um die Besucherzahlen zu regulieren.“ Natürlich wirke sich das auf die Umsätze aus. Er sei jedoch überzeugt, dass Tropical Islands schon bald wieder an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen könne, sagte der Minister. Tropical Islands hat in den vergangenen Monaten zu den bestehenden 119 Ferienhäusern und dem Campingplatz weitere 135 Ferienhäuser errichtet. Zudem wurden ein neues zentrales Rezeptionsgebäude und eine neue Energiezentrale mit einem Blockheizkraftwerk für das Resort gebaut. „Die neuen Bettenkapazitäten werden dazu beitragen, die Position von Tropical Islands als einem der attraktivsten Freizeit- und Ferienparks und eine der größten Beherbergungsstätten in Deutschland zu festigen“, sagte Steinbach. Mit der Erweiterung treffe Tropical Islands den Nerv der Zeit. „Ferienwohnungen sind aktuell so gefragt wie nie zuvor“, sagte Steinbach. Der Minister hob zudem hervor, dass die neuen „Sunrise Homes“ ebenso wie das übrige Resort über das neue Blockheizkraftwerk umweltfreundlich mit Energie versorgt würden. Tropical Islands sei ein starker Wachstumspol in der Region, so Steinbach weiter. Er wünsche sich, dass im Umfeld des Resorts in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming weitere touristische Angebote entstehen, die das Portfolio von Tropical Islands ergänzen. „Die neuen Übernachtungskapazitäten im Resort bieten dieses Potenzial – und das sollte genutzt werden“, sagte Steinbach.
http://dlvr.it/Rg6yTr

Frankfurt (Oder) beteiligt sich am bundesweiten Warntag

Am Donnerstag, 10. September 2020 findet ab 11.00 Uhr erstmalig der bundesweite Warntag statt. Die Stadt Frankfurt(Oder) beteiligt sich daran im Rahmen ihrer Aufgaben als untere Katastrophenschutzbehörde. Geplant ist ein Probealarm mit allen vorhandenen Warnmöglichkeiten. Der Tag bietet die Möglichkeit, vorhandene Warnmittel in der Stadt zu testen und die Bevölkerung für die Notwendigkeit der Bevölkerungswarnung zu sensibilisieren. Der Aktionstag soll fortan jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt werden. Wie wichtig die Warnung der Bevölkerung ist, zeigt sich regelmäßig in der täglichen Gefahrenabwehr und hat mit Beginn der Corona-Pandemie noch einmal an Bedeutung gewonnen. Zur Warnung der Bevölkerung nutzen der Bund, das Land und die Stadt Frankfurt(Oder) alle verfügbaren Kanäle. So wird am Donnerstag neben dem Warnsystem des Bundes über die WarnApp NINA auch das modulare Warnsystem (MoWaS) getestet, welches die Warnung bundesweit über Radio, Funk und Fernsehen verbreiten wird. Ferner ist geplant, die Sirenen der Stadt auszulösen. Für den Warntag hat die Stadt Frankfurt (Oder) folgenden Ablauf der Sirenenalarmierung vorgesehen: * 11.00 Uhr: Alarmierung aller Sirenen als Bevölkerungswarnung (Alarm) * 11.20 Uhr: Entwarnung aller Sirenen * 11.22 Uhr: Probealarm aller Sirenen Die Stadt ermittelt mit einem Funktionstest aller Sirenen in verschiedenen Alarmabläufen, inwiefern an den Sirenen die technischen Voraussetzungen vorliegen, die unterschiedlichen Warntöne auszusenden. Umfängliche Informationen zum Warntag bietet die Website www.warnung-der-bevoelkerung.de.
http://dlvr.it/Rg6xc3

30 Jahre Brandenburger Tafelsilber – Festveranstaltung und Diskussion zum Jubiläum des Nationalparkprogramms in Chroin

Potsdam – Vor 30 Jahren – am 12. September 1990 – wurden mit dem Beschluss in der letzten Sitzung des DDR-Ministerrats zum Nationalparkprogramm für den Osten Deutschlands fünf Nationalparks, sechs Biosphärenreservate sowie drei Naturparks festgesetzt. Auf dem Gebiet des heutigen Brandenburg waren das der Naturpark Märkische Schweiz und die Biosphärenreservate Spreewald und Schorfheide-Chorin, in dem die Festveranstaltung am kommenden Samstag stattfindet. „Die prägende Idee, in großräumigen Schutzgebieten Naturschutz und Landnutzung ineinander zu integrieren, hat danach deutschlandweit Fuß gefasst“, so Umweltminister Axel Vogel. In Brandenburg wurde aus dem „Tafelsilber der deutschen Einheit“, wie der frühere Umweltminister Klaus Töpfer die Großschutzgebiete auf dem Gebiet der ehemaligen DDR nannte, ein Schatz mit Erfolgsgeschichte(n): Zum Brandenburger „Besteck“ gehören heute 15 Nationale Naturlandschaften: der Nationalpark Unteres Odertal, drei Biosphärenreservate und elf Naturparks. Auf der Festveranstaltung wirft Umweltminister Axel Vogel, der selbst an der Entwicklung des Großschutzgebietssystem beteiligt und unter anderem auch Aufbauleiter des Nationalparks Unteres Odertal war, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit Gästen und Mitstreitern mit einem Blick zurück auch einen Ausblick in die Zukunft der Großschutzgebiete. Axel Vogel: „Unser Nationalpark Unteres Odertal wurde mit dem Nationalparkprogramm 1990 zudem einstweilig gesichert, das Errichtungsgesetz aber erst 1995 verabschiedet, so dass wir erst in diesem Jahr sein 25. Gründungsjubiläum begehen können. Er ist in doppelter Hinsicht ein Unikat – Brandenburgs einziger Nationalpark und deutschlandweit der einzige Flussauen-Nationalpark. In unseren drei von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservaten und in unseren elf Naturparks stellen wir uns dem Anspruch, Landnutzungen mit dem Schutz intakter Natur- und Kulturlandschaften so zu verbinden, dass sie als Modell für eine nachhaltige Entwicklung für andere Regionen dienen können.“ Termin: Sonntag, 13. September Zeit: 11:00 Uhr Ort: Kloster Chorin Amt Chorin 11a 16230 Chorin
http://dlvr.it/Rg6nJW

Sonntag, 6. September 2020

Motorradfahrer nach Unfall auf Intensivstation

#Berlin – Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg zog sich in der vergangenen Nacht ein Motorradfahrer und dessen Sozia Verletzungen zu. Nach Zeugenaussagen befuhr der 35 Jahre alte Suzuki-Fahrer gegen 22.45 Uhr die Kottbusser Brücke in Richtung Kottbusser Tor. An der Kreuzung Kottbusser Straße / Paul-Linke-Ufer soll der Mann nach Angaben mehrerer Zeugen bei Rot in den Kreuzungsbereich gefahren sein. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Renault einer 23-Jährigen. Der Motorradfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß Verletzungen und wurde zunächst in einem Krankenhaus intensivmedizinisch betreut. Seine 44 Jahre alte Sozia erlitt leichte Verletzungen am Bein und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Die Autofahrerin blieb unverletzt.
http://dlvr.it/Rg5Skc

Zwei Erzieherinnen in Willich mit Corona infiziert

Kita bleibt am Montag geschlossen Kreis Viersen. In einer Kita in Willich haben sich zwei Erzieherinnen mit dem Corona-Virus angesteckt. Noch ermittelt das Gesundheitsamt, wie viele Personen in der Kita in direktem Kontakt standen – bisher gelten etwa acht Erzieherinnen und etwa 40 Kinder als direkte Kontaktpersonen. Die Kita bleibt am Montag geschlossen. In der Brüggener Kita, in der wie schon am gestrigen Samstag berichtet, eine Erzieherin positiv getestet wurden, gelten vier Erzieherinnen und etwa 18 Kinder aus einer Gruppe als direkte Kontaktpersonen. Diese Gruppe muss geschlossen werden. Die Kita muss nach aktuellem Stand nicht geschlossen werden, weitere Gruppenschließungen sind aber möglich.
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Exhibitionistische Handlung: Mülleimerpinkler zeigt Geschlechtsteil

#München (ots) Ein stark alkoholisierter 42-Jähriger, der am Hauptbahnhof in München in einen Mülleimer urinierte, drehte sich anschließend zu Reisenden und präsentierte sein Geschlechtsteil. Gegen 00:40 Uhr urinierte ein 42-jähriger Eritreer am Ausgang Bayerstraße vor einer Personengruppe in einen Mülleimer. Nach dem Urinieren drehte sich der im Münchner Stadtteil Am Hart Wohnende zu einer Reisegruppe um und zeigte sein Glied in die Richtung mehrerer Frauen und Männer. Die Bundespolizei in München ermittelt gegen den 42-jährigen wegen exhibitionistischer Handlungen. Bei dem Afrikaner, der erstmals 2013 ins Bundesgebiet eingereist war, wurde ein Atemalkoholwert von 2,78 Promille gemessen. Er ist im Besitz eines vorläufigen Aufenthaltsrechts.
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Schlägerei zwischen zwei Gruppen – 19-jähriger Mann springt flüchtend aus Fenster – Feuerwehr barg ihn verletzt von Vordach

#Essen (ots) 45307 E-Kray: Zu einer Schlägerei mehrerer Personen kam es heute Nacht (05./06.09.2020) um kurz vor Mitternacht vor einem Bistro auf der Hubertstraße. Passanten informierten die Polizei, die beim Eintreffen eine stark blutende Person (39 Jahre alt) antraf, die offenbar durch Schläge verletzt worden war. Zwei Gruppen waren aus noch ungeklärter Ursache aufeinander losgegangen. Im Verlauf der Auseinandersetzung flüchteten Teile einer Gruppe in ein dortiges Haus. Als die andere Gruppe die Verfolgung aufnahm und die Haustür eintrat, sprang ein 19-jähriger Mann offenbar aus Angst aus einem Fenster auf ein Vordach. Dabei erlitt er Verletzungen und musste von der Feuerwehr vom Dach geborgen werden. Beide verletzten Personen wurden Krankenhäusern zugeführt. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit der Auseinandersetzung in Verbindung stehen könnten. Hinweise bitte unter 0201 829-0.
http://dlvr.it/Rg4Df3

Tödlicher Verkehrsunfall

#Darmstadt (ots) Am Donnerstag (20.08.) gegen 16:00 Uhr ereignete sich in Darmstadt an der Kreuzung Pützerstraße / Erbacher Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem 48jährigen Leichtkraftradfahrer und einer 55jährigen PKW Fahrerin. Der PKW wollte nach links über den Gegenverkehr abbiegen und übersah das entgegenkommende Zweirad. Hierbei wurde der Leichtkraftradfahrer verletzt und zunächst in das Klinikum Darmstadt verbracht. Der Mann aus Darmstadt verstarb am 04.09. in der Folge an seinen Verletzungen.
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Samstag, 5. September 2020

Aktionen zum Weltalphabetisierungstag am 8. September / Volkshochschule Potsdam wirbt für ihre Grundbildungsangebote

In Deutschland können mehr als 6,2 Millionen Erwachsene nicht oder kaum lesen und schreiben. Die VHS-Projekte „Grundbildungszentrum“ und „Grundbildung im Sozialraum“ (GRUBISO) nutzen den Weltalphabetisierungstag am Dienstag, 8. September dazu, Potsdamerinnen und Potsdamer für dieses Thema zu sensibilisieren und ihre kostenfreien Grundbildungsangebote noch bekannter zu machen. Unter dem Motto „Sie sind nicht allein!“ hat das Projekt GRUBISO von 13 bis 15.30 Uhr auf Stelzen laufende Clowns des Berliner Cirque Artikuss eingeladen, um auf dem Marktplatz am Schlaatz mit Zaubereien, Musik und Quatsch die Lust am Lernen zu wecken. Von 16 bis 19 Uhr werden im Lerncafé im Erlenhof 32 Spiele und Basteleien rund um die Welt der Buchstaben angeboten. „Wir möchten den Menschen Mut machen, unsere Angebote zu nutzen“, sagt Projektleiterin Maria Schulze. „Wer nicht oder kaum lesen und schreiben kann, ist nicht allein.“ Weder Schuldgefühle noch Scham seien berechtigt. Ihr Team ist seit Anfang 2019 im Stadtteil aktiv und bietet regelmäßig kostenfreie Lerncafés an, in denen man in lockerer Atmosphäre viele praktische Dinge lernt: Formulare ausfüllen, Briefe formulieren, sich bewerben, im Internet recherchieren, Rechtschreibung trainieren, Grundkenntnisse in Englisch und vieles mehr. Es lohnt sich: „Wer lesen und schreiben kann, hat bessere Chancen im Job, lebt meist gesünder, kann seine Kinder besser unterstützen, seinen Horizont erweitern und ist sicherer im Umgang mit Geld“, sagt Schulze. Auch das Grundbildungszentrum der Volkshochschule nutzt den Weltalphatag dazu, Menschen in der Potsdamer Innenstadt zum Lesen und Schreiben zu ermutigen und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Im Grundbildungszentrum werden Potsdamer Grundbildungsangebote koordiniert, Fortbildungen und Netzwerktreffen angeboten. Hier wurden auch vor fünf Jahren die ersten offenen Lerncafés in Potsdam aufgebaut. An mehreren belebten Plätzen der Stadt plant Katrin Wartenberg, Leiterin des Grundbildungszentrums, einen Lese-Flashmob. Was sich dahinter verbirgt, erfahren alle, die am 8. September zwischen 10 Uhr und 17.30 Uhr in der Innenstadt die Augen aufhalten. Unterstützung bekommt das Grundbildungszentrum bei dieser Aktion auch von bekannten Potsdamerinnen und Potsdamern wie der Bildungsbeigeordneten Noosha Aubel und den Schauspielern Arne Lenk und René Schwittay. Informationen über alle Grundbildungsangebote in Potsdam: gbz.potsdam.de Informationen über das Projekt „Grundbildung im Sozialraum“: grubiso.potsdam.de Kontakt: Katrin Wartenberg (VHS-Grundbildungszentrum), Tel: 0331 289 45 76, katrin.wartenberg@rathaus.potsdam.de Maria Schulze (GRUBISO), Tel: 0331 289 62 85 maria.schulze@rathaus.potsdam.de
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Unbesetzte Stellen suchen Azubis – Ministerin Ernst und Minister Steinbach diskutierten im OSZ II in Cottbus

Am 3. September 2020 haben Bildungsministerin Britta Ernst und Wirtschaftsminister Jörg Steinbach gemeinsam das Oberstufenzentrum II des Landkreises Spree-Neiße in Cottbus besucht. Sie diskutierten vor dem Hintergrund offener Ausbildungsstellen über die Attraktivität der dualen Ausbildung mit Auszubildenden, Vertreterinnen und Vertretern der Schule und des Berufsschullehrerverbandes, der Kammern sowie dem zuständigen Schulrat.  Im Zentrum der Diskussion stand die Frage: Wie kann man mehr Jugendliche für den Weg einer Ausbildung begeistern? Obwohl das Ausbildungsjahr bereits begonnen hat, bestehen noch gute Chancen, eine Lehrstelle zu bekommen. Laut Agentur für Arbeit suchen derzeit noch 4.000 Jugendliche in Brandenburg einen Ausbildungsplatz – dem gegenüber stehen 4.700 unbesetzte Stellen. Bildungsministerin Britta Ernst: „Die duale Ausbildung ist ein attraktiver Weg in die berufliche Zukunft, der auch weitere Möglichkeiten bis hin zum Studium öffnet. Oberstufenzentren als berufliche Schulen sind starke Partner in der dualen Ausbildung. Sie ist nach wie vor der Königsweg zur Fachkräftesicherung, um den uns viele andere Länder beneiden. Die Qualität der beruflichen Ausbildung nimmt eine Schlüsselrolle in der Weiterentwicklung des Landes und seiner Regionen ein.“ Wirtschaftsminister Jörg Steinbach: „Trotz der derzeit wirtschaftlich angespannten Lage kümmern sich viele Unternehmen darum, ihren Fachkräftebedarf zu sichern – und das ist gut und richtig so. Denn wer dieses wichtige Thema jetzt aus dem Blick verliert, wird es schwerer haben, nach der Krise wieder durchzustarten. Vor dem Hintergrund des sich verstärkenden Fachkräftebedarfs tun alle Betriebe gut daran, vorausschauend zu denken und ihr Ausbildungsengagement weiter aufrechtzuerhalten. Und: Wir alle tragen Verantwortung dafür, unserer Jugend eine berufliche und damit auch eine Lebensperspektive in Brandenburg aufzuzeigen.“ Damit die hohe Qualität der Ausbildung erhalten bleibt, müssen alle Akteure rund um die Ausbildung zusammenarbeiten – vor allem, weil sich die Anforderungen in den Berufen aufgrund des digitalen Wandels schnell verändern. Die Berufsschule und der Ausbildungsbetrieb bilden ein perfektes Duo, damit die Qualität in der Ausbildung gesichert ist. Das gilt auch für das Oberstufenzentrum II des Landkreises Spree-Neiße in Cottbus. Durch die professionelle Kommunikation mit allen Ausbildungspartnern wird die Region in der Bildungslandschaft durch das Oberstufenzentrum gestärkt. Das Oberstufenzentrum II des Landkreises Spree-Neiße setzt das Potential der Digitalisierung zielgenau in der Arbeit mit den Auszubildenden ein. Für eine attraktive Ausbildung werden im Land zahlreiche Maßnahmen eingeleitet. Dazu gehören Ausbau der Berufsorientierung, die Gewinnung von Studienabbrechern für die duale Berufsausbildung, die Stärkung der Durchlässigkeit zwischen Berufs- und Hochschulausbildung oder die Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der dualen Berufsausbildung. Auch neue zukunftsweisende Ausbildungsberufe werden ausgebildet und Ausbildungsordnungen den neuen Anforderungen und Technologien auf dem Arbeitsmarkt angepasst. Hintergrundinformationen: An den 25 Oberstufenzentren im Land Brandenburg werden insgesamt 43.223 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die duale Berufsausbildung bildet den Hauptbestandteil der beruflichen Bildung. Im schulischen Teil der dualen Ausbildung am OSZ werden etwa 61 Prozent aller Schülerinnen und Schüler (26.409) der beruflichen Bildungsgänge unterrichtet. 39 Prozent besuchen andere berufliche Bildungsgänge am OSZ, so zum Beispiel eine Berufsfachschule und Fachoberschule. Am Oberstufenzentrum II des Landkreises Spree-Neiße lernen zurzeit 1.428 Schülerinnen und Schüler, davon 1.370 an der Berufsschule. Ausbildungsbereiche sind Agrarwirtschaft (Landwirt/-in), Ernährung/Gastgewerbe (Bäcker/-in, Fleischer/-in, Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau), Gesundheit/Körperpflege (Friseur/-in, Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r) und Wirtschaft/Verwaltung (Bankkaufmann/Bankkauffrau, Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing, Sozialversicherungsfachangestellte/r, Steuerfachangestellte/r, Verwaltungsfachangestellte/-r). Weitere Informationen: Berufliche Schulen (Oberstufenzentren/OSZ) Oberstufenzentrum II des Landkreises Spree-Neiße
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ANNE WILL am 6. September 2020 um 21.45 Uhr im Ersten

Giftanschlag auf Nawalny – ändert Deutschland jetzt seine Russland-Politik? Der Fall des in einer Berliner Klinik behandelten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny stellt das deutsch-russische Verhältnis auf eine schwere Probe. Die Bundesregierung sieht es als zweifelsfrei erwiesen an, dass Nawalny mit dem chemischen Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet wurde, und verlangt mit scharfen Worten Aufklärung von der russischen Regierung. FDP und Grüne fordern gegebenenfalls Sanktionen und stellen die Fertigstellung der Gas-Pipeline Nord Stream 2 in Frage. War die Reaktion der Bundesregierung auf die Laborergebnisse im Fall Nawalny angemessen? Ist ein Dialog mit Putin noch möglich? Soll das deutsch-russische Pipeline-Projekt Nord Stream 2 beendet werden? Zu Gast bei Anne Will: Norbert Röttgen, CDU (Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages) Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen (Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages) Sevim Dağdelen, Die Linke ( Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages) Wolfgang Ischinger (Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz) Sarah Pagung (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.)  ANNE WILL – politisch denken, persönlich fragen
http://dlvr.it/Rg1ZqR

Erste Testergebnisse negativ

Mit großer Erleichterung haben alle Verantwortlichen die Nachricht aufgenommen, dass alle Testergebnisse negativ sind. Wie berichtet hat das Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark gestern bei 11 Kindern der Kita „Kinderland“, 18 Schülerinnen und Schüler, die dort den Hort besuchen und 2 Beschäftigten, die engen Kontakt zu der an Covid-19 erkrankten Person hatten, Tests vorgenommen. Dieser Personenkreis bleibt weiterhin in Quarantäne. Der Zeitraum zwischen dem letzten Kontakt und dem Test war zu kurz, um eine eventuelle Infektion mit dem Virus sicher ausschließen zu können. In den kommenden Tagen werden alle erneut getestet. Die vorliegenden negativen Testergebnisse haben zur Folge, dass die Einrichtung am kommenden Montag für alle anderen Kinder wieder geöffnet sein wird. Landrätin Karina Dörk bedankt sich in diesem Zusammenhang ganz herzlich bei allen Verantwortlichen der Stadt Prenzlau, der Kita „Kinderland“ und der Grundschule „Artur Becker“ sowie bei allen betroffenen Eltern, die hervorragend mitgewirkt haben und so einen sehr schnellen und effizienten Ablauf ermöglicht haben.
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Freitag, 4. September 2020

RAILPOL: Bahnpolizei im Einsatz – europaweite Aktionswoche

#Berlin / #Brandenburg (ots) Unter dem diesjährigen Schwerpunktthema „Safety and Security“ findet vom 7. bis 14. September 2020, wie in den vergangenen Jahren, die europaweite bahnpolizeiliche Aktionswoche statt. Auch in Berlin und Brandenburg informiert die Bundespolizei hierbei die Reisenden u. a. unmittelbar auf Bahnsteigen oder durch zusätzliche Informationsstände in ausgewählten Bahnhöfen zur Sicherheit auf Bahnanlagen. Insbesondere die Themen Gefahren durch Bahnstrom, unbefugte Gleisüberquerungen sowie lebensgefährlicher Aufenthalt im Gleisbereich stehen im Mittelpunkt der Informationsaktionen. Termine der Präventionsveranstaltungen sind u. a.: am 09.09.2020 von 9 bis 12 Uhr am Bahnhof Lübben, am 10.09.2020 von 7 bis 11 Uhr am Bahnhof Rehfelde (Märkisch-Oderland), am 10.09.2020 von 5:30 bis 10 Uhr sowie am 11.09.2020 von 9 bis 13 Uhr am Bahnhof Frankfurt (Oder) sowie am 10.09.2020 von 11 bis 14:30 Uhr sowie am 11.09.2020 von 14 bis 18 Uhr am Bahnhof Fürstenwalde. Hintergrund RAILPOL ist ein internationales Netzwerk europäischer Bahn- und Transportpolizeien. Einmal im Jahr lädt es seine Mitgliedstaaten zu einer bahnpolizeilichen Aktionswoche, der Rail-Action-Week, ein.
http://dlvr.it/Rg0VW4

Nötigung zum Nachteil von AfD-Anhängern – Strafanzeigen und Platzverweise

#Köln (ots) Heute Nachmittag hat die Polizei Köln nach Ende eines Ortstermins der AfD in der Innenstadt die Personalien von sieben Tatverdächtigen festgestellt. Ihnen wird vorgeworfen, zusammen mit etwa 15 noch unbekannten Personen, in der Severinstraße vier Mitglieder der AfD umringt und am Weitergehen gehindert zu haben. Die Beamten leiteten gegen die Tatverdächtigen Strafverfahren wegen des Verdachts der Nötigung und der Körperverletzung ein und erteilten ihnen Platzverweise. Nach derzeitigem Sachstand war ein AfD-Anhänger durch einen Stoß leicht verletzt worden. Einen bis dahin Unbeteiligten (28), der sich am Einsatzort verbal eingemischt hatte, nahmen die Polizisten fest. Gegen den bereits Polizeibekannten liegt ein Haftbefehl vor.
http://dlvr.it/Rg093K

8jähriger Junge von einem Hund gebissen

#Gütersloh (ots) Gütersloh (VT) Am Sonntag, 30.08.2020, zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr befand sich ein 8jähriger Junge auf einem Spielplatz in Avenwedde an der Friedrichsdorfer Straße 34 und wurde dort von einem unbekannten Hund in die rechte Hand gebissen. Die Hundehalterin erschien auf dem Spielplatz und erkundigte sich bei dem leicht verletzten Jungen. Obwohl der Junge über Schmerzen klagte, gab sie ihm lediglich ein Taschentuch, um das Blut abzuwischen und entfernte sich anschließend. Leider können weder der Hund noch die Hundehalterin beschrieben werden. Die Polizei sucht Zeugen zu diesem Vorfall. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Sachverhalt geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 052418690.
http://dlvr.it/Rg087l

Landkreis Havelland legt Haushaltsentwurf für 2021 vor

Die Kreisverwaltung des Havellandes hat den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr erarbeitet. Landrat Roger Lewandowski stellte den Kommunen und Fraktionsvorsitzenden des Kreistages die Eckpunkte vor.   Der Gesamtergebnishaushalt für 2021 sieht in den ordentlichen Erträgen sowie Aufwendungen eine Summe in Höhe von 388.900.500,- Euro vor. Im Finanzhaushalt liegt das Gesamtvolumen der Einzahlungen bei 387.092.100,- Euro und der Auszahlungen bei 395.548.200,- Euro. Der Ergebnishaushalt 2021 zeigt eine wesentliche Aufwandssteigerung im Vergleich zu 2019. Im Bereich Sicherheit und Ordnung ist eine Steigerung um rund 4,5 Millionen Euro bzw. 17,18 % Prozent zu verzeichnen. Im Bereich Soziale Hilfen sind es rund 4,3 Millionen Euro bzw. ein Plus von 2,82 % im Vergleich mit 2019 und in der Kinder-, Jugend- sowie Familienhilfe ist eine Aufwandssteigerung von 10,8 Millionen Euro bzw. ein Plus von 11,5 % errechnet. Die Ertragssteigerungen zeigen im Vergleich zu 2019 im Bereich Sicherheit und Ordnung einen Wert von rund 5,5 Millionen Euro bzw. ein Plus von 28,09 %, im Bereich Soziale Hilfen rund 6,8 Millionen Euro bzw. 5,41 %, in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe rund 2,9 Millionen Euro bzw. 7,86 % und in der Allgemeinen Finanzwirtschaft eine Steigerung von rund 6 Millionen Euro bzw. 4,15 %. Die Schwerpunkte der Haushaltsplanung für 2021 liegen im sozialen Bereich. Während der Saldo aus verfügbaren Erträgen und bereitgestellten Aufwendungen für 2020 im Bereich Hilfen zur Erziehung 22.110.500,- Euro vorsah, werden nun 25.905.400,- Euro veranschlagt. Die Förderung von Kindertagesstätten beläuft sich 2021 auf 26.135.300,- Euro, vormals 22.512.200,- Euro, und die Leistungen des Jobcenters werden mit 11.540.900,- Euro, vormals 13.439.100,- Euro, eingeplant. Die Haushaltsplanung sieht für 2021 weiterhin verschiedene Investitionsmaßnahmen vor. So beläuft sich die Summe der Ein- und Auszahlungen für den Bahntechnologie-Campus Havelland bei 2.086.000,- Euro. In den Neubau der vierzügigen Gesamtschule Brieselang wird eine Zuwendungshöhe von 3.067.900,- investiert und der Radweg Tremmen-Zachow entlang der L92 wird mit 1.153.000,- Euro gefördert. Des Weiteren sind im Haushaltsentwurf 460.000,- Euro als Investition in die Deponie Schwanebeck eingeplant. Zudem ist der Landkreis Havelland für die Schulentwicklungsplanung im Kreisgebiet zuständig und gibt sich als planerische Zielstellung ein breites Schulangebot an möglichst wohnungsnahen Standorten vor. Im Landkreis sind aktuell insgesamt 49 Schulen in öffentlicher Trägerschaft sowie 4 in freier Trägerschaft. Für die Schulträgeraufgaben wird der Landkreis im nächsten Jahr 13.969.400,- Euro verwenden. „Die Haushaltssatzung 2021 ist auf der Basis der uns vorliegenden Zahlen ausgeglichen, Kreditaufnahmen sind nicht notwendig und eine Erhöhung des Kreisumlagehebesatzes ist danach auch nicht notwendig. Alles in allem können wir eine stabile finanzwirtschaftliche Situation im Landkreis Havelland vorweisen“, resümiert Landrat Roger Lewandowski. Zum Aktuellen Zeitpunkt der Aufstellung des Plans können die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht erfasst werden, ggf. muss das Zahlenwert bei erheblichen Abweichungen zu einem späteren Zeitpunkt angepasst werden“, so der Landrat.
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Fischer: „Yamaichi produziert in Frankfurt (Oder) ein Stück Zukunft“

Wirtschaftsstaatssekretär heute bei der Einweihung der neuen Produktionsstätte Frankfurt (Oder), 3. September 2020. „Yamaichi und Frankfurt (Oder) passen wie zwei Puzzleteile zusammen. Denn diese Stadt ist schon seit Jahrzehnten mit der Mikroelektronik verbunden. So viel Fachkompetenz wie hier gibt es an kaum einem anderen Ort. Dass Yamaichi hier seine neue Produktionsstätte errichtet hat, ist einmal mehr ein klares Bekenntnis des Unternehmens zu diesem traditionsreichen Standort. Das stärkt den Mikroelektronik-Standort Frankfurt (Oder) und trägt dazu bei, dass die Branche in Ostbrandenburg weiterhin Perspektive hat. Denn hier wird ein Stück Zukunft produziert.“ Das sagte Hendrik Fischer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, heute bei der Einweihung der neuen Fabrik. Das Wirtschaftsministerium hat die Investition mit nahezu 2,5 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) gefördert. Das global agierende Unternehmen Yamaichi Electronics ist seit April 2006 in Frankfurt (Oder) ansässig und in der Region gut vernetzt, es unterhält unter anderem gute Beziehungen zu Forschungseinrichtungen wie dem IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Bislang war die Firma auf dem Gelände des ehemaligen Halbleiterwerks ansässig. Die dortige Produktionsstätte für Kabel- und Steckverbinderkonfektionierungen war seinerzeit die erste neu errichtete Fabrik eines japanischen Investors in Brandenburg. Der Standort war unterdessen zu klein geworden, so dass Yamaichi im Gewerbegebiet Markendorf einen Neubau errichtet hat, in dem auch eine neue Produktionslinie für Elektronikkomponenten Platz findet. Mit dem Umzug in die neue Fabrik wurde der bisherige Standort geschlossen. „Maschinen sind austauschbar. Die wahren Juwelen eines Unternehmens sind gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und in Frankfurt (Oder) verfügt Yamaichi über top-qualifizierte Frauen und Männer. Das erneute Bekenntnis zum Standort ist auch eine Auszeichnung für die Belegschaft“, unterstrich der Staatssekretär. Lobend äußerte er sich darüber, dass Yamaichi am neuen Standort auch eine Ausbildungswerkstatt mit eigenem Maschinenpark eingerichtet hat. Derzeit absolvieren elf Lehrlinge eine Ausbildung im Werk. „Das zeigt, wie wichtig dem Unternehmen die Fachkräftesicherung ist. Nur wer heute Nachwuchs ausbildet, kann morgen im Wettbewerb mithalten“, betonte Fischer. Er verwies darauf, dass Yamaichi sich mit seiner exzellenten Ausbildungsqualität einen Namen gemacht und bereits mehrfach ausgezeichnet worden sei. Die elektronischen Steckverbindungen und Halbleiter-Bauteile von Yamaichi Electronics kommen weltweit zum Einsatz, unter anderem in Steuerungen für Werkzeug- und Baumaschinen, im Medizinbereich sowie in Smartphones. Auch Roboterhersteller setzen auf Komponenten aus der Oderstadt.
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Donnerstag, 3. September 2020

Innenministerium Brandenburg startet Umstrukturierung der polizeilichen Fachabteilung

Michael Stübgen: „Wir werden die Schwerpunkte noch stärker an zukünftigen Anforderungen moderner Polizeiarbeit ausrichten.“ Innenminister Michael Stübgen hat am Donnerstag angekündigt, die polizeiliche Fachabteilung des Innenministeriums grundlegend neu zu strukturieren. Dieser Schritt sei das Ergebnis eines längeren Diskussionsprozesses und werde aktuell in Workshops auf fachlicher Ebene vorbereitet, so Stübgen. „Zu einer hochprofessionellen Polizei gehört eine leistungsfähige Fachaufsicht auf ministerieller Ebene. Damit wir das auch weiterhin gewährleisten können, wollen wir zu klareren Strukturen finden und Schwerpunkte noch stärker an zukünftigen Anforderungen moderner Polizeiarbeit ausrichten. Mir ist es wichtig, dass wir auf allen polizeilichen Ebenen auf der Höhe der Zeit bleiben. Deshalb setzen wir auch im Innenministerium alles daran, die bestmöglichen Voraussetzungen für Brandenburgs Polizistinnen und Polizisten sicherzustellen. Ziel der Umstrukturierung ist es daher auch, die strategische Planung im Ministerium zu bündeln und die operative Führung in der Polizei zu stärken.“ Unter anderem sei beabsichtigt ein reines IT-Referat zu schaffen, dessen Aufgabe die strategische Planung für digitale Ausrüstung und Strukturen in der Polizei sein werde, kündigte Stübgen an. Eine neue Bürgerbeschwerdestelle soll ebenfalls im Ministerium eingerichtet werden und Maßnahmen der präventiven Kriminalitätsbekämpfung sollen stärker in den Fokus rücken. Es ist beabsichtigt, bis Ende 2020 die Planung abzuschließen und bis Mitte 2021 dann umzusetzen. Mit der Umstrukturierung wurde der langjährige Leiter der Polizeiabteilung, Dr. Trimbach, beauftragt, der dafür seine aktive Dienstzeit nochmals bis zum 31. August 2021 verlängert hat und nun endgültig zurück auf den Posten des Abteilungsleiters 4 versetzt wurde. Die bisher laufende Ausschreibung wurde aufgehoben.
http://dlvr.it/Rfwwmb

Störungsfreier Versammlungsverlauf

#Cottbus: Am Donnerstag, dem 03. September 2020 fand in der Zeit von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf dem Cottbuser Viehmarkt eine Versammlung der AfD störungsfrei statt.
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Holztransport mit über 10 Tonnen zu viel gestoppt

#Badem/A-60 (ots) Beamte der Schwerlastkontrollgruppe der Polizeidirektion Wittlich stoppten am heutigen Nachmittag auf der BAB A-60 bei Badem erneut einen Holztransporter welcher deutlich überladen war. Der gestoppte Holztransport war mit Fichtenstämmen beladen, welche in der Gemarkung Rappweiler geladen wurden und auf dem Weg in eine Holzverarbeitende Firma bei Prüm waren. Bei einer Verwiegung des Holztransportes auf einer Waage wurde das Gesamtgewicht mit über 50 Tonnen, somit über 25% über dem erlaubten, verwogen. Erlaubt sind hier lediglich insgesamt 40 Tonnen. Die Weiterfahrt des Holztransportes wurde umgehend untersagt und ein Teil der geladenen Holzstämme musste der Fahrer an geeigneter Örtlichkeit abladen und konnte dann seine Fahrt an seinen Bestimmungsort fortsetzen. Erst vor etwa zwei Wochen war ein Holztransport derselben Firma mit 52,5 Tonnen verwogen worden. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld wegen der Überladung des Holztransportes. Das Unternehmen erwartet derweil vermutlich ein hohes Bußgeld, da es nicht das erste Mal war, dass ein Holztransport hiervon wegen Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichtes beanstandet worden ist.   Quelle: Polizeipräsidium Trier
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Predigtreihe zum Sonntagsauftakt: „Gerechtigkeit ein Phantom?“ mit Bundestagspräsident a.D. Wolfgang Thierse, 05.09.2020, 18 Uhr

Predigtreihe zum Sonntagsauftakt: „Gerechtigkeit ein Phantom?“ mit Bundestagspräsident a.D.  Wolfgang Thierse Samstag, 05.09. um 18 Uhr St. Nikolai, Am Alten Markt, 14467 Potsdam In der Bibel und in unseren Vorstellungen von einem guten Leben gehören Frieden und Gerechtigkeit zusammen. Gerechtigkeit ist eine Voraussetzung für den Frieden in unserer Gesellschaft und in der Welt. Dort, wo Menschen sich ungerecht behandelt fühlen, ist der Frieden gefährdet. Aber ist Gerechtigkeit nicht eine Utopie? Ein Phantom? Politische Entscheidungen und soziale Ordnungen werden nie allen Menschen gerecht. Was bedeutet das für unser Handeln? Die Predigtreihe auf der Bürgerkanzel bittet Menschen aus dem öffentlichen Leben zu Wort, die als Anwälte für Menschen und Gruppen aus ihren beruflichen Bezügen sprechen. Am Samstag, dem 5. September um 18 Uhr in der Nikolaikirche am Alten Markt, setzen wir die Reihe mit Bundestagspräsident a.D. Wolfgang Thierse fort. Er wird in seiner Predigt der Frage nachgehen, was Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft bedeutet.  Die Liturgie gestaltet Pfrn. Cornelia Radeke-Engst und die Musik KMD Matthias Jacob. Wir freuen uns, dass wir für diesen besonderen Gottesdienst Gastfreundschaft von der St. Nikolai-Gemeinde erfahren. Am 12. September setzen wir die Predigtreihe mit Militärbischof a.D. Dr. Sigurd Rink zum Thema „Können Kriege gerecht sein?“ und am 14. November mit Oberbürgermeister Mike Schubert fort. Sie sind sehr herzlich eingeladen!
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#Stahnsdorf: Landkreis und Gemeinde eröffneten die umgebaute Kreisstraße 6960

Investitionsvolumen von 11 Millionen Euro für die 2,5 Kilometer lange Ortsdurchfahrt / Entwässerung, Fahrbahn, Gehwege, Bushaltestellen, Parkbuchten und mehr wurden gebaut Ein Mammutprojekt für den Landkreis Potsdam-Mittelmark und die Gemeinde Stahnsdorf fand am 2. September 2020 seinen krönenden Abschluss. Nach gut zweijähriger Bauzeit gaben Landrat Wolfgang Blasig und Bürgermeister Bernd Albers gemeinsam mit Kreistags- und Gemeindevertretern sowie den beteiligten Baufirmen und interessierten Bürgern die umgebaute Kreisstraße 6960 zur Nutzung frei. Zu diesem Zweck schnitten sie am Mittwochnachmittag nahe dem westlichen Bauende, der Kreuzung der Potsdamer Allee mit der Heidestraße, ein symbolisches Band durch. Bei rund 110 Wochen Bauzeit lag man am Ende nur vier Wochen hinter dem selbst gesteckten Ziel, das eine Eröffnung Anfang August 2020 zum Sommerferienende vorsah. „Das größte Straßenbauvorhaben in der Geschichte Potsdam-Mittelmarks ist erfolgreich ins Ziel gebracht worden. Das gute Zusammenwirken der Beteiligten war dabei entscheidend, keine Selbstverständlichkeit bei Großprojekten in unserer Zeit. Daher gilt mein Dank allen Partnern, die dies mit ihrer Leistung gemeinsam erreicht haben“, sagt Landrat Wolfgang Blasig. „Es war ein langer Weg, und heute überwiegt die Freude. Wir haben den Anwohnern und Gewerbetreibenden Einiges abverlangt. Darum wollen wir gemeinsam ein Quartiersfest feiern, sobald die Corona-Beschränkungen wegfallen, insbesondere das Abstandsgebot“, sagt Bürgermeister Bernd Albers. Alles in allem habe die Zusammenarbeit aller Baubeteiligten sehr gut funktioniert, so Albers weiter. Wenn es etwas nachzusteuern gab, dann funktionierte dies zielgerichtet und reibungslos. Das in zwölf Teilabschnitte gegliederte Bauvorhaben erstreckte sich auf einer Gesamtstrecke von rund 2,5 Kilometern auf der Potsdamer Allee beziehungsweise dem Bäkedamm, und zwar vom westlichen Ortseingang (Heidestraße) bis zum Stahnsdorfer Hof. Der Ausbau erfolgte als Gemeinschaftsbaumaßnahme des Landkreises Potsdam-Mittelmark, des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Der Teltow“ und der Gemeinde Stahnsdorf. Er umfasste die Erneuerung der Straße, den Neubau des Regenwasserkanals, des südlichen Gehwegs, den Bau vierer neuer Kreisverkehre, der Beleuchtung und der Auswechslung der Trinkwasserleitung. Die Fahrbahn wurde in ihrer gesamten Breite neu dimensioniert und dafür mit einem Fahrstreifen je Fahrtrichtung einschließlich Radfahrstreifen neu errichtet. Rund 2000 der 2500 Meter Fahrbahn sind als zweibahnige Strecke mit Mittelstreifen ausgebaut. Zwischen dem Kreisverkehr Schleusenweg und Stahnsdorfer Hof war dies aus räumlichen Gründen nicht möglich. Der Mittelstreifen sind teilweise überfahrbar gestaltet, andere Abschnitte wiederum sind begrünt. Die bisherigen Bushaltestellen „Bahnhofstraße“ wurden durch die neuen Haltestellen „Meisenweg“ und „Heinrich-Zille-Straße“ ersetzt. Bereits im Dezember 2019 kam die neue Haltestelle „Ulmenweg“ hinzu. Die Gesamtinvestition für alle drei Auftraggeber beträgt rund 11 Millionen Euro, wovon auf den Landkreis Potsdam-Mittelmark rund 8,5 Millionen Euro entfallen, auf die Gemeinde Stahnsdorf rund 2,7 Millionen Euro und den Wasser- und Abwasserzweckverband „Der Teltow“ etwa eine Million Euro.
http://dlvr.it/RftSFL

Mittwoch, 2. September 2020

Mit Haftbefehl gesucht

Wittstock (Dosse) –          In der Nacht von Montag zu Dienstag wurde durch Polizeibeamten ein Pkw Iveco in der Jabeler Chaussee angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung des 44-jährigen aus der Türkei stammenden Mannes stellte sich heraus, dass dieser von einer Staatsanwaltschaft wegen Betruges gesucht wurde. Mit der Zahlung von 677 Euro konnte er eine Freiheitsstrafe von 40 Tagen abwenden. Weiterhin wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt, weil das Dokument aufgrund eines Fahrverbotes ebenfalls zur Einziehung ausgeschrieben war.
http://dlvr.it/RfsD1p

Männer in Streit geraten

#Luckenwalde, Große Weinbergstraße –  Dienstag, 01.09.2020, 11:50 Uhr –  Die Polizei wurde durch eine Zeugin darüber informiert, dass es vor einer Bildungseinrichtung eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gegeben habe. Nach bisherigen Erkenntnissen waren ein 47-Jähriger und ein 34-Jähriger, die sich aus einer Bildungsmaßnahme kannten, zunächst in Streit geraten. Der Jüngere soll den Älteren schließlich geschlagen haben. Bevor die eingesetzten Polizisten eintrafen, hatten sich die Gemüter jedoch bereits wieder beruhigt. Die Beamten nahmen die Personalien der beiden Männer sowie eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.
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Jugendliche Radlerin von PKW erfasst und schwer verletzt

#Ludwigsfelde, Theodor-Fontane-Straße –  Dienstag, 01.09.2020, 15:45 Uhr –  Die 35-jährige Fahrerin eines PKW fuhr am Dienstagnachmittag auf der Theodor-Fontane-Straße in Richtung Potsdamer Straße und musste Aufgrund von Gegenverkehr in Höhe der Einmündung zur Andersen-Nexö-Straße halten. Als die Frau wieder losfahren wollte, fuhr zwischen parkenden Fahrzeugen plötzlich eine Jugendliche auf ihrem Fahrrad auf die Straße, um diese zu überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß. Die 15-Jährige wurde dabei schwer verletzt und von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Polizeibeamten nahmen eine Unfallanzeige gegen die Jugendliche auf, die offenbar ohne auf den Verkehr zu achten auf die Straße gefahren war. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 550 Euro.
http://dlvr.it/RfrbH1

Auf dem Weg zur Brandenburger Ernährungsstrategie: Werkstattgespräche starten

Gutes Essen für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger, gesund, nachhaltig, regional und möglichst ökologisch, das ist der Anspruch an die Ernährung der Zukunft und soll Grundlage für die Erarbeitung der Landes-Ernährungsstrategie sein. Dazu lädt der Ernährungsrat Brandenburg zu einer Reihe von Werkstattgesprächen ein. „Ernährung ist ein Querschnittsthema und geht alle an. Um hier besser und innovativer zu werden, brauchen wir die Ideen und das Wissen aus allen Bereichen. Darum unterstütze ich den Ansatz sehr, konkret in den Regionen nachzufragen und ich bin gespannt auf die Ergebnisse, die auf dem Weg zu einer Ernährungsstrategie zusammengetragen werden“, so Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher. Die neun Werkstattgespräche finden im ganzen Land statt. In den Workshops werden Themen wie „Wertschöpfung“, „Außer-Haus-Verpflegung“, „Bildung“ oder „Landwirtschaft“ bearbeitet, es geht um Esskultur, Ernährungstrends bis hin zu fairen Löhnen. Dabei sollen praktisches Wissen und Erkenntnisse aus den Regionen in einem Erfahrungsaustausch zusammengetragen werden, weshalb Verbraucher genauso angesprochen sind wie Produzenten oder Lieferanten. „Immer mehr, immer lauter wird überall auf dem Globus die große Frage gestellt, wie eine ressourcenschonende und umweltverträgliche Ernährung in Zukunft möglich sein kann. Die Antworten müssen aber vor Ort gefunden werden. Die Koalition hat sich verpflichtet, eine Ernährungsstrategie zu erarbeiten. Dabei wollen wir die gesamte Wertschöpfungskette im Blick behalten. Auch die Gesundheit spielt eine wichtige Rolle. Diabetes und Übergewicht entwickeln sich zu Volkskrankheiten mit ernsten Auswirkungen. Das Thema Bildung dürfen wir nicht vergessen: vor allem Kinder und Jugendliche sollen wissen, welche Lebensmittel ihrem Körper guttun, und was genau sie essen. Ich bin sehr froh, dass wir zur Erarbeitung der Ernährungsstrategie einen so breiten Dialog im Land anstoßen. Schließlich haben wir große Ziele: eine klima- und umweltschonende dazu sozial verträgliche Ernährungsweise“, so Ministerin Nonnemacher. Termine, Orte und Themen der Workshops/Werkstattgespräche: * 03.09.   Neuruppin                     Thema: Gesundheit * 04.09.   Brandenburg/Havel        Thema: Wertschöpfung * 07.09.   Potsdam                       Thema: Ernährungssouveränität * 17.09.   Luckenwalde                 Thema: Außer-Haus-Verpflegung * 18.09.   Lübben                         Thema: Bildung * 25.09.   Angermünde                 Thema: Landwirtschaft * 01.10.   Cottbus                        Thema: Vielfalt * 02.10.   Müncheberg                  Thema: Klima * 05.10.   Lauchhammer               Thema: Handwerk Die Koalition hat sich verpflichtet, gemeinsam mit dem Brandenburger Ernährungsrat eine Ernährungsstrategie zu erarbeiten. Ziel dieser Ernährungsstrategie ist unter anderem die Verbesserung der Gemeinschaftsverpflegung, Eindämmung von Lebensmittelverschwendung sowie die Schaffung von vertrauensvollen Beziehungen zwischen Verbrauchern und Wirtschaft. Mehr Informationen unter www.ernaehrungsrat-brandenburg.de
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Neue Webcam zeigt Wiederaufbau des Turmes der Garnisonkirche

Mit einer zweiten Webcam können ab sofort alle Interessierten den Wiederaufbau des Garnisonkirchturmes im Internet weiterverfolgen. Seit Beginn der Bauarbeiten auf dem Baufeld der Garnisonkirche im Oktober 2017 zeigt eine Webcam, die auf dem Dach der IHK montiert ist, das Geschehen vor Ort. Diese Dokumentation wird von der Firma Argosguard realisiert. Mittlerweile ist der Wiederaufbau des Turmes so weit vorangeschritten, dass die Perspektive dieser Kamera nicht ausreicht, um die Bauarbeiten live zu sehen. Daher hat sich die Stiftung Garnisonkirche entschlossen, eine weitere Webcam zu nutzen und die Bilder ins Internet zu übertragen. In der Zusammenarbeit von gutfilm medienproduktion Potsdam und mit Unterstützung der Direktion des Hotels Mercure wurde es möglich, eine Webcam auf dem Dach des Hotels Mercure zu aktivieren. Mit Hilfe dieser Kamera wird alle 15 Minuten ein neues Bild vom gesamten Baugeschehen im Internet zu sehen sein. Man findet die Bilder der Webcams unter https://garnisonkirche-potsdam.de/webcam/webcam-garnisonkirche-potsdam/ Zudem ist auf der Webseite auch ein neuer virtueller Rundgang mit Stand August 2020 durch das entstehende Bauwerk möglich. Hier kann jede/r virtuell und von Zuhause aus durch das Innere des Rohbaus spazieren. Den Rundgang hat das Vermessungsbüro Mathias Kaden erstellt. Wir danken allen beteiligten Firmen für ihre freundliche Unterstützung.
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Dienstag, 1. September 2020

Diebstahl aus Keller

#Rathenow, Schopenhauerstraße –  01.09.2020, 09:15 Uhr –    Einen Einbruch in seinen Kellerraum musste ein Anwohner der Schopenhauerstraße in Rathenow am Dienstagmorgen feststellen. Die Tür wurde offenbar durch Dagegentreten gewaltsam geöffnet. Wie die Diebe zunächst in das Mehrfamilienhaus und dann in das Kellergeschoß gelangten ist nicht bekannt. Es fehlen elektrische Werkzeuge im Wert von ungefähr 1.000 Euro. Strafanzeige wurde aufgenommen.
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Mit Laterne kollidiert

#Hennigsdorf – Ein 43-jähriger Berliner befuhr heute gegen 09.50 Uhr die Dorfstraße in Nieder Neuendorf. Dabei kollidierte er mit einem Pkw Audi, der von einem 78-jährigen Oberhaveler zurückgesetzt wurde. Der Mann am Steuer hatte den Radler offenbar übersehen. Der 43-Jährige kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Laternenpfahl. Der Mann verletzte sich, lehnte eine Behandlung im Rettungswagen jedoch ab. Die Fahrzeuge blieben fahrbereit, Schaden insgesamt ca. 1.000 Euro.
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Anpassung der Corona-Regeln: Indoor-Kontaktsport möglich / Lockerung der Abstandsregeln in Restaurants / Bußgeld für Maskenverweigerer / Keine Großveranstaltungen bis Neujahr

Das Brandenburger Kabinett hat heute weitere Anpassungen der Corona-Verordnungen verabredet. Zu den wesentlichen Punkten gehören: Indoor-Kontaktsport ist unter Auflagen auch für über 27-Jährige wieder möglich, und in Restaurants können bis zu sechs Gäste aus unterschiedlichen Haushalten an einem Tisch ohne Abstand sitzen. Erotische Massagen sind wieder erlaubt. Private und familiäre Feierlichkeiten im privaten Wohnraum oder Garten mit mehr als 75 zeitgleich Anwesenden sind untersagt, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen bleiben bis Neujahr 2021 verboten. Wer vorsätzlich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verweigert, muss künftig ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro zahlen. Die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung und die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung werden bis zum 11. Oktober verlängert, die Großveranstaltungsverbotsverordnung gilt bis zum 1. Januar 2021. Die beschlossenen Anpassungen treten am Tag nach der Verkündung der Änderungsverordnungen im Gesetz- und Verordnungsblatt in Kraft – spätestens mit Ablauf des 4. September 2020. Die heute beschlossenen Änderungen zu Bußgeld, Quarantäne-Verordnung und Großveranstaltungsverbots-Verordnung entsprechen den Vereinbarungen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung vom vergangenen Donnerstag. Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Die Pandemie ist über den Sommer leider nicht verschwunden, sondern wir stecken mittendrin. Die Zahlen steigen bundesweit – in Brandenburg auch, aber auf niedrigerem Niveau. Das ist auch dem zumeist besonnenen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken.  Wir kommen jetzt aber in schwierigere Monate und müssen vorsichtig sein. Deshalb: Wir müssen vorsorgen, damit wir nicht nachsorgen müssen. Dafür unsere heutigen Aktualisierungen der Verordnungen. Unser Brandenburg-Monitor hat gezeigt: Rund zwei Drittel der Bevölkerung (63%) halten unsere Maßnahmen für gerechtfertigt; für 7% sind sie sogar „nicht weitgehend genug“. Und einige demonstrieren dagegen. Das ist ihr gutes Recht. Aber das ist an Auflagen gebunden, um andere zu schützen. Das muss eingehalten werden.“ Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher: „Seit Anfang Juli steigen die Infektionszahlen auch in Brandenburg wieder an. Dennoch haben wir im Ländervergleich weiterhin ein niedriges Infektionsgeschehen. Bei unseren Maßnahmen gehen wir weiter behutsam Schritt für Schritt vor. Die Corona-Verordnungen geben dabei weiter den Rahmen vor. Falls es lokal zu größeren Ausbruchsgeschehen kommen sollte, können die Landkreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium weitere notwendige Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz treffen. Alle Brandenburgerinnen und Brandenburger sind wie bisher aufgerufen, sich verantwortungsvoll und solidarisch zu verhalten. Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln gelten fort und müssen von allen diszipliniert eingehalten werden. Unnötige Reisen besonders in Risikogebiete sowie größere Menschenansammlungen sollten vermieden werden. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist eine sehr wichtige und wirksame Maßnahme, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Es kommt aber darauf an, dass sie richtig getragen wird. Die Alltagsmasken helfen nur dann, wenn sie neben dem Mund auch die Nase bedecken.“ Innenminister Michael Stübgen: „Brandenburg ist weiter auf einem guten Kurs. Das Infektionsgeschehen bleibt bisher überschaubar. Unsere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind angemessen. Es kann jedoch nicht oft genug wiederholt werden: Corona ist noch nicht vorbei. Wir können uns nicht leisten, nachlässig zu werden. Dann wären alle Entbehrungen umsonst gewesen. Wir müssen weiter diszipliniert bleiben, also möglichst Abstand halten und Maske tragen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können. Mit der Maske schützen wir die anderen vor uns selbst. Eine Maske zu tragen, ist ein Akt der Mitmenschlichkeit und Rücksichtnahme. Da es leider eine kleine Gruppe von Unbelehrbaren gibt, denen der Schutz ihrer Mitmenschen nicht ausreichend bedeutsam ist, werden Verstöße künftig mit einem Bußgeld belegt. Damit setzt Brandenburg die Vereinbarung aller Bundesländer um. Die Zuständigkeit für diese Bußgelder liegt auch weiterhin bei den Gesundheitsämtern. Selbstverständlich wird die Polizei im Rahmen ihrer Möglichkeiten wie gewohnt Amtshilfe leisten.“ Das ist neu in der SARS-CoV-2-Umgangsverordnung Die Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Umgangsverordnung) bleibt bis einschließlich 11. Oktober 2020 in Kraft. Die Maßnahmen werden damit um fünf Wochen verlängert. Bußgeld bei Verstoß gegen die Maskenpflicht: In Brandenburg müssen Personen, die vorsätzlich gegen die Maskenpflicht verstoßen, mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro rechnen. Wiederholungstätern und notorischen Maskenverweigerern drohen Bußgelder bis zu 250 Euro. Wer versehentlich keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, der Maskenpflicht dann auf Aufforderung aber umgehend nachkommt, soll kein Bußgeld zahlen müssen. Wichtig ist aber: die Mund-Nasen-Bedeckung muss immer richtig getragen werden! Die Pflicht bezieht sich auf das Bedecken von Mund und Nase. Viele tragen ihren Mund-Nasen-Schutz leider falsch – nämlich unter der Nase. Das bietet keinen Schutz! Denn Viren werden auch durch die Nase ausgeschieden, und zwar schon beim normalen Ausatmen. Ärztliches Zeugnis als Nachweis für Ausnahme von der Maskenpflicht aus gesundheitlichen Gründen: Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist, sind im Land Brandenburg von der Maskenpflicht befreit. Bislang stand dazu in der Verordnung: „Dies ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen.“ Das stellt aber viele Betroffene in der Praxis vor Schwierigkeiten, wenn ihnen das nicht geglaubt wird. Viele Menschen mit Behinderungen klagen hier über Probleme im Alltag. Auch gibt es immer häufiger Fälle, in denen Personen einen gesundheitlichen Grund nur vortäuschen, um der Pflicht zu entgehen. Deshalb gibt es in der Umgangsverordnung an dieser Stelle eine Erleichterung für alle, die tatsächlich eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht tragen können: Nun muss die Ausnahme von der Maskenpflicht im Fall einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen werden. Atteste werden durch die behandelnden Ärztinnen und Ärzte ausgestellt. Die Ärztinnen und Ärzte entscheiden hierbei rein nach medizinischen Aspekten. Wer ein ärztliches Attest vorlegen kann, darf ohne Mund-Nasen-Bedeckung einkaufen und den Öffentlichen Personennahverkehr nutzen. Das schafft auch für die Betreiberinnen und Betreiber Sicherheit, die bei Verstößen ebenfalls Geldbußen befürchten müssen. Obergrenze für private Feiern: Private Feiern sind neben Reiserückkehrenden derzeit die größten Gefahrenquellen für größere Ausbruchsgeschehen. Aus diesem Grund führt auch das Land Brandenburg eine Obergrenze ein: Private Feierlichkeiten im privaten Wohnraum und im dazugehörigen befriedeten Besitztum mit mehr als 75 zeitgleich Anwesenden sind untersagt. Wird diese Obergrenze nicht eingehalten, droht den Veranstaltern ein Bußgeld in Höhe von 250 bis 1.000 Euro. Wichtig: für alle Veranstaltungen gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln. Auch bei privaten Feiern mit weniger als 75 zeitgleich Anwesenden muss zwischen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden (das gilt nicht für Ehe- oder Lebenspartner, für Angehörige des eigenen Haushaltes sowie für Personen, für die ein Sorge- oder ein gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht). Diese Obergrenze gilt nicht für private Feiern, die zum Beispiel in einer Gaststätte oder in einem Gemeindesaal stattfinden. Die Anzahl der Teilnehmenden wird hier ausschließlich über die Raumgröße in Verbindung mit dem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen bestimmt. In geschlossenen Räumen gilt für alle Veranstaltungen: die Raumluft muss regelmäßig durch Frischluft ausgetauscht werden und die Personendaten der Gäste müssen für eine mögliche Kontaktnachverfolgung erfasst und für die Dauer von vier Wochen unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften aufbewahrt werden. Lockerung der Abstandsregel in Gaststätten: Bis zu sechs Personen dürfen künftig in Gaststätten und vergleichbaren Einrichtungen ohne Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern an einem Tisch sitzen. Bislang mussten in Brandenburger Gaststätten Sitzgelegenheiten so positioniert werden, dass zwischen den Gästen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden konnte. Nur für Ehe- und Lebenspartner sowie Angehörige des eigenen Haushalts wurden Ausnahmen gestattet. Indoor-Kontaktsport ist unter Auflagen ohne Altersbeschränkung wieder möglich: Feststehende Gruppen im Mannschaftssport (zum Beispiel Fußball, Volleyball, Handball, Basketball) von höchstens 30 Personen und im Individualsport (zum Beispiel Ringen, Judo, Taekwondo) von höchstens fünf Personen dürfen in der Sporthalle und anderen geschlossenen Räumen trainieren. Das Alter der Sportlerinnen und Sportler spielt ab 5. September keine Rolle mehr. Bisher war dies nur Personen im Alter bis zu 27 Jahren gestattet. Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportausübung unmöglich ist, gilt nun, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen. Aber: Die Ausnahme vom allgemeinen Abstandsgebot gilt nur für die reine Sportausübung. Keine Einschränkungen mehr für Sportpraxis an Hochschulen: Die bereits für den Sportunterricht an Schulen geltenden Regeln werden auch auf Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen übertragen. Das bedeutet, dass es hier ebenfalls keine Einschränkungen beim Sport mehr gibt. Erotische Massagen: Für das Prostitutionsgewerbe gibt es in Brandenburg eine erste Lockerung. Erotik-Massagen ohne Geschlechtsverkehr sind wieder erlaubt, da sie ähnlich wie andere körpernahe Dienstleistungen ein geringeres Infektionsrisiko aufweisen. Die Dienstleistung darf nur nach Terminvereinbarung und ausschließlich für einzelne Personen angeboten werden. Betreiberinnen und Betreiber müssen die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts von Personen, den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie das Erfassen von Personendaten sicherstellen. Das ist neu in der SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung Die Quarantäneverordnung wird ebenfalls bis zum 11. Oktober 2020 verlängert. Ausnahme von der Quarantäne-Pflicht auch für LKW-Fahrer, Lokführer und Piloten sowie für Berufspendler: Bislang gab es in der Verordnung eine Ausnahme von der Quarantäne-Pflicht für Personen, die nur zur Durchreise in das Land Brandenburg einreisen. Nun gibt es diese Ausnahme auch für Personen, die beruflich bedingt Personen, Waren, Post oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug grenzüberschreitend transportieren, oder die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst oder zur Wahrnehmung von Bildungs- sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten zu beruflichen Zwecken in das Land Brandenburg einreisen. Nach der Quarantäneverordnung sind Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Brandenburg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Sie sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige kommunale Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die Quarantänepflicht hinzuweisen. Während der Quarantäne dürfen sie keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören. Eine laufende Quarantäne kann beim Vorliegen eines negativen Testergebnisses beendet werden. Außerdem darf die Quarantäne unterbrochen werden, um einer behördlich angeordneten ärztlichen Untersuchung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus nachkommen zu können. Hinweis: In der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungscheffinnen und Regierungschefs der Länder am 27. August 2020 wurde zum Bereich „Test-, Quarantäne- und Nachverfolgungsregime; Reiserückkehrer“ unter anderem vereinbart, dass möglichst ab 1. Oktober 2020 eine neue Regelung zur Selbstisolation für Reisende aus Risikogebieten eingeführt wird. Dann soll eine vorzeitige Beendigung der Selbstisolation frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag nach Rückkehr möglich sein. Das Bundesinnenministerium soll bis dahin eine entsprechende Änderung der Musterquarantäneverordnung vorlegen. Verlängerung der Großveranstaltungsverbotsverordnung Die Großveranstaltungsverbotsverordnung wird bis zum 1. Januar 2021 verlängert. Damit sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen, insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen sowie künstlerische Darbietungen jeder Art bis Neujahr 2021 untersagt. Nur für Autokinos, Autotheater, Autokonzerte und vergleichbare Veranstaltungen kann auf Antrag im Einzelfall das zuständige Gesundheitsamt Ausnahmen zulassen.
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