Mittwoch, 26. August 2020

12 neue Fälle in Land Brandenburg – Zahl der aktuell Erkrankten im Land bei 193

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 12 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 3.855 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 26.08.2020, 08:00 Uhr). Aktuell werden 4 Personen wegen COVID-19 stationär behandelt, davon wird niemand intensivmedizinisch beatmet. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen 3.489 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+18 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktiv Erkrankten bei 193. Landkreis / kreisfreie Stadt Neue bestätigte Fälle im 24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fälle ambulant + stationär kumuliert ab 10. Kalenderwoche Stand: 26.08., 08:00 Uhr 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner Inzidenz Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner kumuliert Sterbefälle Wohnortprinzip kumuliert Barnim +1 462 1,6 252,8 29 Brandenburg a. d. H. 0 69 4,2 95,7 1 Cottbus 0 45 0,0 44,9 0 Dahme-Spreewald +1 292 5,3 172,7 8 Elbe-Elster 0 90 1,0 87,7 3 Frankfurt (Oder) 0 52 3,5 89,9 0 Havelland +7 210 6,2 129,7 6 Märkisch-Oderland 0 231 1,5 118,9 4 Oberhavel 0 363 2,4 171,8 9 Oberspreewald-Lausitz 0 69 0,9 62,5 2 Oder-Spree 0 177 3,4 99,1 3 Ostprignitz-Ruppin +3 104 4,0 105,0 0 Potsdam 0 689 2,8 386,9 50 Potsdam-Mittelmark 0 615 2,3 286,5 43 Prignitz 0 46 17,0 60,1 0 Spree-Neiße 0 68 0,0 59,4 0 Teltow-Fläming 0 226 11,9 134,3 13 Uckermark 0 47 0,0 39,3 2 Brandenburg gesamt +12 3.855 3,6 153,5 173 Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschaltet, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b. Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden. Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar. Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Die kumulierte Inzidenz umfasst alle bisher gemeldeten bestätigten Fälle in Brandenburg pro 100.000 Einwohner und die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle
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Dienstag, 25. August 2020

Neue Präsidentin im Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit

Iris Lübke wird neue Präsidentin des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG). Dieser Personalie stimmte heute das Kabinett zu. Die 58-jährige Juristin ist derzeit noch Referatsleiterin im Innenministerium. Das LAVG gehört zum Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz und hat rund 320 Beschäftigte. Iris Lübke tritt am 1. September die Nachfolge von Dr. Detlev Mohr an, der im Juni in den Ruhestand verabschiedet wurde. Sozial- und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher sagte nach der Kabinettssitzung: „Ich freue mich sehr, dass mit Iris Lübke eine sehr erfahrene Juristin mit langjähriger Verwaltungserfahrung die Leitung des LAVG übernehmen wird. Es ist auch ein starkes Signal, dass aus dem Auswahlverfahren für diese wichtige Führungsposition eine Frau mit Ostbiografie als am besten geeignete Bewerberin hervorging. Die Landesregierung will die Gleichstellung von Frauen vorantreiben und mehr Spitzenämter mit Frauen besetzen.“ Iris Lübke wurde in Brandenburg an der Havel geboren und arbeitet bereits seit 1992 im Innenministerium. Dort war sie als Referentin unter anderem für Prozessangelegenheiten und Datenschutz, für Rehabilitierung nach dem 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz, für Ausländerrecht, für offene Vermögensfragen und Grundsatzfragen der Vermögensveräußerungen der Kommunen sowie für kommunales Steuer- und Abgabenrecht zuständig. Seit 2005 leitete sie verschiedene Referate im Innenministerium, unter anderem das Referat „Innerer Dienst, Beschaffung, Bibliothek, Arbeitsschutz“ und seit Mai 2010 das Referat „Enteignungsangelegenheiten, Innenrevision, vergaberechtliche Beratungsstelle“. Von 2004 bis Juli 2020 war sie zudem stellvertretende Landeswahlleiterin und von 2012 bis Juli 2020 gehörte sie dem Verwaltungsrat des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg an. Hintergrund Das LAVG wurde im Januar 2016 als Landesoberbehörde mit Hauptsitz in Potsdam errichtet. Es ging aus dem ehemaligen Landesamt für Arbeitsschutz und den Fachabteilungen Gesundheit und Verbraucherschutz des damaligen Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz hervor. Das LAVG ist eine Aufsichts- und Genehmigungsbehörde. Es hat Vollzugs- und Überwachungsaufgaben in den Politikfeldern Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, gesundheitlicher Verbraucherschutz, Strahlenschutz, Marktüberwachung, Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und öffentlicher Gesundheitsdienst. Im LAVG geht es vor allem um die Überwachung und Durchsetzung von Vorschriften, aber auch um Beratung, Information und Aufklärung. Die rund 250 Gesetze und Verordnungen, für die das LAVG zuständig ist, dienen vor allem dem Schutz des Lebens und der Gesundheit von Mensch und Tier. Das angeschlossene Kompetenzzentrum für Sicherheit und Gesundheit stellt die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung aller Landesbediensteten sicher und unterstützt die Leitungen der Dienststellen und Betriebe des Landes Brandenburg bei der Erfüllung ihrer Arbeitgeberpflichten nach dem Arbeitsschutzgesetz.
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Fußgänger angefahren und schwer verletzt – Fahrzeugführer flüchtig

#Berlin – In der vergangenen Nacht wurde ein Mann bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg schwer verletzt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge überquerte der 26-Jährige gegen 1 Uhr am Ernst-Reuter-Platz die Marchstraße zu Fuß in Richtung Otto-Suhr-Allee, als er von einer bislang unbekannten Person, die mit einem Fahrzeug in Richtung Einsteinufer unterwegs war, erfasst wurde. Anschließend flüchtete der oder die Unbekannte. Der junge Mann, der bei dem Unfall innere Verletzungen sowie Schmerzen am gesamten Körper erlitt, begab sich selbstständig in ein Krankenhaus und wurde dort stationär aufgenommen. Lebensgefahr besteht nicht. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2.
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Negative Testergebnisse am Karl-Liebknecht-Gymnasium

Nachdem am Sonntag, 23. August 2020 die deutschen Schülerinnen und Schüler des Karl-Liebknecht-Gymnasiums der Klassenstufen 7 und 9 sowie alle Lehrerinnen und Lehrer auf das Virus SARS-COV-2 getestet wurden, liegen nun die Laborergebnisse dieser groß angelegten Testung vor. Sie sind durchweg negativ ausgefallen. Der Präsenzunterricht am Gymnasium, der seit Dienstag, 18. August 2020 vorsorglich unterbunden wurde, findet ab Mittwoch, 26. August wieder statt. Ausgenommen ist davon noch eine 9. Klasse, deren Schülerinnen und Schüler sich in der vergangenen Woche in häusliche Isolation begeben mussten. Für sie beginnt der Präsenzunterricht wieder am Freitag, 28. August 2020. Vorbehaltlich weiterer Maßnahmen der polnischen Gesundheitsbehörden können ab Montag, 31. August 2020 auch die Schülerinnen und Schüler aus der Stadt und dem Landkreis Słubice wieder am Unterricht im Karl-Liebknecht-Gymnasium teilnehmen. Oberbürgermeister René Wilke: „Ich bin sehr erleichtert darüber, dass unsere Maßnahmen nach dem Infektionsgeschehen am Gymnasium erfolgreich waren und dass sich das dortige Hygienekonzept als belastbar erwiesen hat. Mein besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, besonders der 7. und 9. Klassen, die zuletzt auf große private Feiern verzichten mussten, zum Beispiel nach der Jugendweihe. Dank auch an die Schulleitung und den Lehrkörper für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Nicht weniger dankbar bin ich allen Frankfurterinnen und Frankfurtern, die zuletzt Veranstaltungen, sportliche Wettbewerbe oder private Zusammenkünfte unterließen und so einen Beitrag leisteten, diese besonders risikoreichen Tage für unsere Stadt gut zu überstehen.“
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Teltow-Fläming: Corona-Ausbruch in einer Gemeinschaftseinrichtung in Großbeeren

Seit der vergangenen Woche gibt es im Landkreis Teltow-Fläming einen Corona-Ausbruch im Übergangswohnheim Großbeeren. Nachdem das Virus in der vergangenen Woche bei vier Mitgliedern einer Familie festgestellt worden war (siehe auch Presse-Information vom 21. August 2020), wurden deren enge Kontaktpersonen untersucht. Dabei wurden aktuell bei zwölf Personen Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus nachgewiesen. Der Landkreis Teltow-Fläming hatte deshalb gestern Tests für alle Bewohner*innen sowie das Personal der Einrichtung veranlasst. Insgesamt wurden Abstriche bei 79 Personen durchgeführt, die Testergebnisse werden frühestens heute Abend erwartet und zur Entscheidung führen, ob Teile oder die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt werden müssen. Die infizierten Menschen und ihre Kontaktpersonen wurden in der Einrichtung isoliert, ihre Versorgung ist gesichert. Unter den Infizierten ist auch ein Grundschulkind. Es hat letztmalig am Dienstag vergangener Woche die Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren besucht. Der seither vergangene Zeitraum von sieben Tagen lässt hoffen, dass es zu keiner weiteren Verbreitung des Virus gekommen ist. Sicherheitshalber hat der Landkreis Abstriche für die gesamte Schulklasse veranlasst. Sie werden morgen durchgeführt. Die Kinder der Klasse werden die Schule nicht besuchen, bis die Ergebnisse vorliegen. Mit dieser sogenannten „Kohortenisolierung“ und dem stufenweisen Vorgehen folgt der Landkreis den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zum Handeln in derartigen Situationen. Sobald die Ergebnisse der Tests vorliegen, wird – sofern erforderlich – über weitere Maßnahmen entschieden. Das betrifft auch den Hort.
http://dlvr.it/RfKmyz

12 jähriger setzt Opas Audi vor einen Baum

#Haselünne (ots) Am späten Montagabend ist es auf der Lähdener Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines Audi A6 – ein zwölfjähriger Junge aus Haselünne – war dort gegen einen Baum geprallt. Entgegen erster Befürchtungen blieb er dabei nahezu unverletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Kind in den späten Abendstunden mit seinem Opa in Streit geraten. Er nahm sich wenig später den Autoschlüssel und fuhr unbemerkt mit dem Audi seiner Großeltern davon. Gegen etwa 22 Uhr verlor er auf der Lähdener Straße die Kontrolle über das Fahrzeug und stieß frontal gegen einen Baum. Mit dem Verdacht auf schwere Verletzungen wurde der Junge zunächst ins Krankenhaus Meppen eingeliefert. Wie mittlerweile aber bekannt ist, kam der Zwölfjährige mit dem Schrecken und kleineren Blessuren davon. Er konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalles aufgenommen. Die Sachschadenshöhe wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt.
http://dlvr.it/RfHph4

Montag, 24. August 2020

Polizei stellt Kinder nach missbräuchlicher Fahrzeugnutzung in Hamburg-Rothenburgsort

#Hamburg (ots) Zeit: 23.08.2020, 17:53 Uhr Ort: Hamburg-Rothenburgsort, Marckmannstraße Nach missbräuchlicher Benutzung zweier Mietwagen: Polizei und Bundespolizei fahndeten mit Hubschrauber nach den flüchtigen Tätern. Zwei von ihnen waren erst 13 Jahre alt. Ein Autovermieter alarmierte die Polizei, nachdem er festgestellt hatte, dass ihm zwei Mietwagen vom Parkplatz eines Autohauses in Horn fehlten und diese offenbar widerrechtlich benutzt wurden. Da der Verleiher sie orten und den Beamten Standortmeldungen geben konnte, kamen die Polizisten schnell auf die Spur der Fahrzeuge. In der Marckmannstraße in Rothenburgsort stoppten sie die Polos, indem sie einen Funkstreifenwegen quer auf die Fahrbahn stellten. Nachdem beide Wagen zunächst angehalten hatten und insgesamt fünf Personen daraus geflüchtet waren, rollten die Pkws nacheinander in die Beifahrertür des Streifenwagens bzw. das Heck des vorausgefahrenen Leihwagens. Beide Fahrzeuge waren mit Automatik-Getrieben ausgestattet, die in der Fahrstufe D belassen worden waren. An allen drei Fahrzeugen entstand hierdurch Sachschaden. Ein 13-jähriger deutscher Junge, der auf dem Beifahrersitz eines Polos sitzen geblieben war, wurde durch die Beamten in Gewahrsam genommen. Ein weiterer 13-Jähriger, ebenfalls Deutscher, wurde im Rahmen der Nahbereichsfahndung angetroffen und in Gewahrsam genommen. Nach ersten Ermittlungen dürfte es sich bei ihm um den Fahrer des zweiten entwendeten Polos handeln. Die übrigen vier Flüchtigen konnten im Verlauf der Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Die beiden missbräuchlich benutzten Leihwagen wurden als Spurenträger sichergestellt und abgeschleppt. Der Streifenwagen wurde ebenfalls abgeschleppt, da er nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit war. Die beiden 13-Jährigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Das für Jugendkriminalität in der Region Mitte II zuständige LKA 164 übernahm die weiteren Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich der bislang unbekannten Komplizen. Den Tatverdächtigen wird missbräuchliche Benutzung von Kraftfahrzeugen, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort vorgeworfen. Da aus den vorliegenden GPS-Daten hervorgeht, dass die Polos streckenweise mit über 140 km/h durch die Stadt bewegt wurden, wird außerdem wegen des Verdachts des verbotenen Fahrzeugrennens ermittelt.
http://dlvr.it/RfGhfN

Jeep gegen Skoda

#Wittstock/Dosse –        Beim Abbiegen nach links auf die Landesstraße zwischen Fretzdorf und Herzsprung beachtete ein 78-jähriger Mecklenburger am Sonntag gegen 12.50 Uhr offenbar nicht einen vorfahrtberechtigten Pkw Skoda. Der 78-Jährige hatte mit seinem Pkw Jeep gerade die Bundesautobahn A24 verlassen. Durch den Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen entstand ca. 1.000 Euro Sachschaden.
http://dlvr.it/RfGf1L

„Schutzräume ausbauen“ – Frauenministerin Nonnemacher begrüßt Bundes-Förderung gegen Gewalt an Frauen

Durch das Bundes-Investitionsprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ stehen dem Land Brandenburg bis 2023 jährlich rund 860.000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Geld sollen Schutzräume oder Beratungsstellen für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder im Land ausgebaut werden. „Ich freue mich über diese Möglichkeit, unser Netz an Hilfseinrichtungen weiter verbessern zu können. Ich rufe Brandenburgs Frauenhäuser und die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte dazu auf, mit guten Ideen und Konzepten diese Gelder umfänglich abzurufen“, so Frauenministerin Ursula Nonnemacher. Mit dem Förderprogramm sollen der Aus-, Um- und Neubau, der Kauf sowie die Sanierung von Schutzeinrichtungen wie Frauenhäuser, Fachberatungsstellen und ähnliche Einrichtungen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder in Brandenburg unterstützt werden. „Jede Frau, die von Gewalt bedroht ist, muss die Möglichkeit haben, schnell und unbürokratisch Schutz zu finden. Wir haben zwar ein Netz an Schutzräumen in Brandenburg, mit der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention sind wir aber angehalten hier noch besser zu werden“. Derzeit stehen in Brandenburg 286 Plätze in 127 Räumen für schutzbedürftige Frauen und ihre Kinder zur Verfügung. Die Istanbul-Konvention sieht aber ein weitaus größeres Angebot für angemessen an. So soll pro 10.000 Einwohner*innen 1 Familienplatz (= 2,6 Plätze) zur Verfügung stehen. Für Brandenburg wäre laut Konvention somit ein Angebot von 625 Plätzen in 250 Räumen erforderlich. Zudem hat sich die Zahl der Kinder in den Schutzräumen deutlich erhöht. Der Bedarf an Familienzimmern in den Brandenburger Frauenhäusern ist akut. „Wir brauchen mehr Schutzräume in ganz Brandenburg und die Einrichtungen müssen wirklich für alle hilfesuchenden Frauen und deren Kinder zur Verfügung stehen. Darum begrüße ich Bauvorhaben, die zusätzlich Plätze und hier insbesondere Familienzimmer schaffen. Zudem muss sich insbesondere das Angebot für besondere Bedarfe verbessern. So haben wir Nachholbedarf bei der Barrierefreiheit unserer Frauenhäuser. Das Förderprogramm ist eine gute Möglichkeit, hier nachzusteuern“, sagte Ministerin Nonnemacher. Das Investitionsprogramm startet im Jahr 2020 und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Insgesamt stehen bundesweit jährlich 30 Millionen Euro bereit. Nach Königsteiner Schlüssel entfallen davon ca. 860.000 pro Jahr auf Brandenburg. 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben trägt der Bund, zehn Prozent müssen anderweitig finanziert werden, durch Eigenanteil der Zuwendungsempfangenden. „Ich möchte, dass die Schutzräume in Brandenburg von den Bundesgeldern profitieren und habe mich darum für eine Landesförderung beim Eigenanteil stark gemacht“, sagte Ministerin Nonnemacher. So gewährt das Land an die Zuwendungsempfangenden einen freiwilligen Beitrag zur Beteiligung bzw. vollständigen Übernahme an den geforderten 10 Prozent Eigenmitteln, sofern der Träger der Einrichtung und der zuständige Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt diese begrün-det nicht aufwenden können. Förder-Anträge können bei der Bundesservicestelle „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gestellt werden. Für die Bearbeitung der Anträge auf eine Landesförderung ist das Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg verantwortlich.
http://dlvr.it/RfGZcR

10785 bestätigte Corona Fälle in Berlin

In Berlin gibt es derzeit 10785 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. Die Kontaktpersonen werden weiterhin im Rahmen der Containmentstrategie ermittelt, kontaktiert und isoliert. 5351 Personen sind männlich, 5432 weiblich. Bei zwei Personen wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 40 Personen, davon werden 15 intensivmedizinisch behandelt. Alle anderen Personen sind häuslich isoliert. 226 an dem neuartigen Coronavirus erkrankte Patient*innen sind bislang verstorben. Die verstorbenen Patient*innen staffeln sich nach Altersgruppen wie folgt: drei der Verstorbenen waren 40 bis 49 Jahre alt, 13 50 bis 59 Jahre alt, 24 verstorbene Patient*innen waren 60 bis 69 Jahre alt, 62 der Verstorbenen waren 70 bis 79 Jahre alt, 84 waren 80 bis 89 Jahre alt und 40 verstorbene Patient*innen waren 90 Jahre und älter. Der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 81 Jahren.
http://dlvr.it/RfG2hZ

Sonntag, 23. August 2020

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am 21.08.2020 gegen 07:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 24, zwischen den Anschlussstellen Meyenburg und Pritzwalk, in Fahrtrichtung Berlin ein Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 51-jährige, polnische Fahrer eines deutschen Sattelkraftfahrzeuges mit diesem nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach dem Durchfahren der Böschung beschädigte er 8 Felder des Wildschutzzaunes, bevor er ca. 15 Meter neben der Fahrbahn zum Stillstand kam und auf die Seite kippte. Dadurch verlor er auch teilweise seine Ladung, welche aus Kaffeebohnen bestand. Der Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt und im Klinikum Pritzwalk ambulant behandelt. Die Bergung des Fahrzeuges erfolgte in den Nachmittagsstunden von der Landseite aus, so dass es zu keinen Verkehrsbehinderungen kam. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 30.000,-€.
http://dlvr.it/RfCHKT

Polizist außer Dienst verfolgt mutmaßlichen Messerstecher

#Berlin – Nach einer Auseinandersetzung gestern Abend in Schöneberg verfolgte ein Polizist den Tatverdächtigen. Nach bisherigen Ermittlungen kam es gegen 19.30 Uhr an der Einmündung Kleiststraße/Nollendorfplatz innerhalb einer Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 15-Jähriger eine Stichverletzung im Rumpf erlitt. Der zunächst noch unbekannte Tatverdächtige flüchtete daraufhin in Richtung Keithstraße. Ein Polizist außer Dienst bemerkte dies, verfolgte den mutmaßlichen Messerstecher und führte dabei weitere Einsatzkräfte heran. Während der Flucht richtete der noch unbekannte Jugendliche ein Messer auf den Polizisten und bedrohte diesen mit dem Tode. Die mittlerweile eingetroffenen weiteren Polizistinnen und Polizisten stellten den Tatverdächtigen auf dem Gehweg der Keithstraße und nahmen ihn fest. Bei der Durchsuchung des ebenfalls 15-Jährigen fanden sie in dessen Bekleidung ein Messer und beschlagnahmten es. Anschließend brachten sie ihn in ein Polizeigewahrsam, wo er einem Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 überstellt wurde. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den Verletzten in eine Klinik, in der er sogleich notoperiert wurde. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 15-jährige Tatverdächtige später wieder entlassen und seinen Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, der Bedrohung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
http://dlvr.it/RfCDVL

Sportwagen mit überhöhter Geschwindigkeit auf der BAB unterwegs

#Berlin – Polizisten überprüften während des gestrigen Tages die Geschwindigkeit des Kraftverkehrs auf der BAB 111 in Reinickendorf. In der Zeit von 7.45 Uhr bis 13.30 Uhr maßen die Einsatzkräfte zwischen den Anschlussstellen Kurt-Schuhmacher-Damm und Eichborndamm die Geschwindigkeit von insgesamt 1844 Kraftfahrzeugen. Davon waren 100 Fahrzeuge zu schnell, sodass die Polizeikräfte entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten mussten. Ein Autofahrer fiel dabei besonders negativ auf. Gegen 12.40 Uhr fuhr dieser mit einem Chevrolet Camaro im linken von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Eichborndamm und war dabei mit einer vorwerfbaren Geschwindigkeit von 171 km/h unterwegs. Erlaubt sind dort jedoch nur 80km/h. Den Fahrer erwarten jetzt ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1360 €, zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg und ein Fahrverbot von 3 Monaten.
http://dlvr.it/RfCChD

45-jähriger Vermisster aus Burghaun tot aufgefunden

#Fulda (ots) Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem 45-jährigen Timo König aus Burghaun wird zurückgenommen. Der Vermisste wurde heute tot aufgefunden.
http://dlvr.it/RfC92m

Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Altes Lager, Feldweg –  Freitag, den 21.08.2020 16:25 Uhr –  Eine 48jährige Frau schlug ihren Nachbarn mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser eine Platzwunde unter dem rechten Auge erlitt. Als Polizeibeamte dann später an der Wohnungstür der Frau klingelten, schlich sich die Frau von hinten an die Beamten heran und griff diese an. Die Frau konnte überwältigt und mit Handfesseln fixiert werden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.
http://dlvr.it/RfBYyn

Samstag, 22. August 2020

Algen in Potsdamer Badegewässern

Mit Fortschreiten des Sommers ist bei den nährstoffhaltigen Havelgewässern ein vermehrtes Auftreten von Algen und auch Blaualgen zu erwarten. Die Wasserblüte, vorwiegend in Ufernähe und Buchten, ist auch von der Windrichtung abhängig. Sie kann an bestimmten Stellen auftreten, nach Windrichtungswechsel dann nicht mehr festgestellt werden. Wie schon in den vergangenen Jahren, macht das Gesundheitsamt Potsdam darauf aufmerksam, dass Blaualgen Toxine bilden, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen können. Diese gehen unter Umständen mit Übelkeit, Erbrechen, Hautreizungen und anderen Symptomen einher. Besonders Kleinkinder sind durch ihr Spielverhalten gefährdet, wenn sie bei starken Algenanschwemmungen im Uferbereich baden und dabei Wasser schlucken. Daher sollten Kleinkinder bei Verdacht auf Blaualgen nicht im Uferbereich spielen. Außerdem vermindert starkes Algenwachstum die Sichttiefe der Gewässer und erschwert bei Notfällen den Einsatz von Rettungsschwimmern. Bei starkem Algenwachstum wird nach dem Baden das Abduschen und Wechseln der Badebekleidung empfohlen. Auch Hunde und andere warmblütige Tiere sind gefährdet. Bereits mit bloßem Auge und an einem leicht muffigen Geruch des Wassers kann man oftmals schon das Vorkommen von Blaualgen erkennen. Es sollte auf das Baden verzichtet werden, wenn man bis zu den Knien im Wasser steht und die Füße nicht mehr sieht. Aktuell liegen die Untersuchungsergebnisse in Badegewässern, die alle vier Wochen beprobt werden, weit unter den Grenzwerten der Brandenburgischen Badegewässerverordnung.
http://dlvr.it/Rf8nSN

„Auf zu neuen Ufern“ – Woidke gibt Ausblick auf Brandenburgs Landespräsentation auf der EinheitsEXP

„Auf zu neuen Ufern“ – Woidke gibt Ausblick auf Brandenburgs Landespräsentation auf der EinheitsEXPO – Einladung zum Besuch – Jeschmanegg: Potsdam ist gut vorbereitet Unter dem Leitmotiv „Auf zu neuen Ufern“ präsentiert sich das Land Brandenburg ab 5. September auf der 30-tägigen EinheitsEXPO zum Tag der Deutschen Einheit auf dem Alten Markt in Potsdam. Ministerpräsident Dietmar Woidke stellte heute in der Staatskanzlei Details vor und lud gemeinsam mit Potsdams Dezernenten für Zentrale Verwaltung, Dieter Jetschmanegg, Bürgerinnen und Bürger Brandenburgs, Berlins und aus ganz Deutschland zum Besuch der EinheitsEXPO ein. Woidke erinnerte daran, dass die ursprünglichen Pläne für das große Bürgerfest mit bis zu 500.000 Gästen durch die Corona-Pandemie nicht verwirklicht werden konnten. „Wir haben uns von der Corona-Pandemie nicht entmutigen lassen. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und die EinheitsEXPO entwickelt, um Deutschlands Einheit im 30. Jahr doch noch gemeinsam, würdig und angemessen begehen zu können. Brandenburg freut sich auf den Tag der Deutschen Einheit, denn wir sind stolz, im Jubiläumsjahr der Wiedervereinigung Gastgeber zu sein. Ich lade herzlich ein – vor Ort in Potsdam oder im Internet: Erleben Sie die Einheit in Vielfalt, die in 30 Jahren gewachsen ist. Feiern Sie mit uns den Tag der Deutschen Einheit 2020: 30 Jahre – 30 Tage – 30 x Deutschland in Potsdam! Potsdam erlaufen, Deutschland erfahren – so einfach funktioniert die EinheitsEXPO.“ Mit Exponaten in der Stadtkulisse präsentieren sich neben dem Land Brandenburg und der Stadt Potsdam als Gastgeber unter anderem die weiteren 15 Bundesländer, die Verfassungsorgane Bundespräsident, Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat und Bundesverfassungsgericht, die Kommission 30 Jahre Deutsche Einheit und der so genannte Zipfelbund mit den jeweils an den äußersten Rändern Deutschlands liegenden Kommunen – im Süden Oberstdorf, im Norden List auf Sylt, im Westen Selfkant und im Osten Görlitz. Die Brandenburg-Präsentation entführt die Gäste in das wasserreichste Bundesland. Sie werden landestypisch von einem digitalen See begrüßt. Über improvisierte Stege geht es zu Ausstellungsflächen und Installationen. Zu Beginn lädt eine Baumscheibe ein, anhand der erkennbaren Maserung historische Fakten und Persönlichkeiten aus 30 Jahren Revue passieren zu lassen. Ein Hausboot zeigt Gegenstände, die die jüngere Geschichte und das Leben hierzulande repräsentieren. Zu bestaunen sind Henry Maskes Box-Handschuhe, Sebastian Brendels Erfolgs-Canadier, der Champions-League-Pokal von Turbine Potsdam, Bücher Brandenburger Autoren, Angelutensilien, Bollhagen-Porzellan und vieles mehr. Zudem sind beliebte Partner bei der Schau mit an Bord: pro agro macht Werbung für Brandenburger Erzeuger, und die Tourismusmarketing Brandenburg offeriert ein mobiles Hotelzimmer. Rolls-Royce zeigt das modernste Elektroflugzeug der Welt im Original. Auch der Landtag wird seinen Hof am 3. und 4. Oktober öffnen und mit einer künstlerischen Gestaltung Akzente setzen. Woidke: „Unser Leitmotiv ´Auf zu neuen Ufern – seit 30 Jahren und auch in Zukunft´ spricht für den Aufbruchsgeist und den Optimismus, der seit 30 Jahren bei uns herrscht und – da bin ich überzeugt – Brandenburg auch in Zukunft prägen wird. Dieser Aufbruchsgeist zieht sich als roter Faden durch die gesamte Präsentation des Landes und seiner Partner.“ So findet sich auf dem Alten Markt auch eine Erinnerung an die einstige Sozialministerin Regine Hildebrandt und deren Idee medizinischer Versorgungszentren. „Regine hat einst nicht aus Ostalgie für eine Perspektive der Polikliniken gekämpft“, so Woidke, „sondern aus medizinischer Überzeugung. Und sie hat Recht behalten. Unter dem Kürzel MVZ ist die Brandenburger Idee heute vielerorts im vereinten Deutschland zu Hause. Dieser Siegeszug wird dokumentiert.“ Der Festakt zum Einheitsjubiläum in der Metropolis Halle wird am 3. Oktober ab 12.00 Uhr in der ARD präsentiert. Bedingt durch die erforderlichen Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge kann nur eine stark reduzierte Gästezahl das Geschehen direkt verfolgen. Neben den Spitzen des Staates werden Bürgerdelegationen aus allen Bundesländern erwartet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Woidke in seiner Eigenschaft als Bundesratspräsident halten Ansprachen. Durch das Programm wird mit Anna Loos eine gebürtige Brandenburgerin führen. Günther Jauch wird das Programmelement DREI DEUTSCHE LEBEN moderieren, in dem er sich mit drei Menschen über ihre Sicht auf das wiedervereinigte Deutschland unterhält, die 30, 60 und 90 Jahre alt sind und so für die Generationensprünge stehen. Musikalisch hat das Filmorchester Babelsberg ein Heimspiel. Es wird gemeinsam mit einer Reihe von weiteren namhaften Künstlern die vergangenen 30 Jahre Revue passieren lassen. Für die optische Gestaltung konnte der renommierte Videokünstler Philipp Geist gewonnen werden. Zuvor feiern der Erzbischof von Berlin, Heiner Koch, und der Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, ab 10.00 Uhr in der katholischen Propsteikirche St. Peter und Paul in Potsdam den traditionellen Ökumenischen Gottesdienst, der vom ZDF live übertragen wird. Woidke dankte ausdrücklich den 30 Partnern aus ganz Deutschland, die sich corona-bedingt auf den Brandenburger Weg für das Einheitsjubiläum eingelassen haben. Ohne deren Zutrauen und deren aktive Mitwirkung hätte sich das Vorhaben so kurzfristig nicht realisieren lassen. „Absagen des Jubiläums war für mich nie eine Alternative, denn die Monate zwischen friedlicher Revolution und Deutscher Einheit gehören in vielen Familien hierzulande zu den prägendsten Lebensmomenten.“ Daran knüpfe auch der EXPO-Beitrag der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit an. Sie wird mit einer Ausstellung und einer Installation im Stadtkanal an diese Zeit erinnern und ihre Arbeit darstellen. Ländertage mit speziellen, corona-abhängigen Angeboten planen derzeit Berlin am 13. September, Nordrhein-Westfalen am 17. September, Sachsen am 19. September und Sachsen-Anhalt am 2. Oktober. Zudem werden sich die Kommission 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit am 12. und der Bundesrat am 18. September mit speziellen Thementagen vorstellen. Weitere Termine werden folgen. (Lageplan https://tag-der-deutschen-einheit.de/wp-content/uploads/TDE-2020-Die-Standorte.pdf) Potsdam präsentiert sich auf der Schau am Filmmuseum. Dieter Jetschmanegg, der auf der Pressekonferenz den erkrankten Oberbürgermeister Mike Schubert vertrat, sagte: „Die Landeshauptstadt Potsdam freut sich, zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit als Mit-Gastgeber auftreten zu dürfen. Potsdam ist im Prinzip ein Mini-Nukleus der Deutschen Einheit, in der man sehr prägnant die Brüche, Gemeinsamkeiten und Erfolge der Friedlichen Revolution beobachten kann. Unter dem Motto ,Potsdam. Einzigartig. L(i)ebenswert.‘ stellen wir die Markenkerne der Landeshauptstadt in den Vordergrund.“ Die Landeshauptstadt setzt auf die Kernthemen Geschichte/UNESCO-Welterbe, Film, Wissenschaft und Lebensqualität. Besonders sehenswert wird die Ausstellung ,30 Jahre -30 Paare‘ sein mit Frauen und Männern aus den alten und neuen Bundesländern. Darüber hinaus sind aber noch zwei Installationen vor dem Filmmuseum zu sehen und eine Präsentation ´Das filmische Gesicht Potsdam‘. Jetschmanegg: „Nicht zuletzt spielt das Thema Toleranz eine große Rolle, indem der Auftakt der 30. Interkulturellen Woche vor dem Filmmuseum stattfindet, der Toleranzpreis verliehen wird und der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt eine Video-Präsentation vorstellt.“     Die EinheitsEXPO wird unterstützt durch den Ostdeutschen Sparkassenverband (OSV), die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba), den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, 50Hertz, EMB Energie Mark Brandenburg GmbH, Deutsche Fernsehlotterie, Siemens AG, Rolls-Royce Deutschland, SARIAS GROUP.
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EWP nimmt erste Schnellladesäule Potsdams am Bassinplatz in Betrieb

Die neueste und leistungsstärkste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Potsdam befindet sich auf dem Bassinplatz. Geschäftsführer der Energie und Wasser Potsdam (EWP), Sophia Eltrop und Eckard Veil, nahmen die Anlage im Herzen Potsdams in Betrieb. Damit wird dieser Standort für Potsdamer und Touristen und den sich entwickelnden elektrifizierten Individualverkehr noch attraktiver. Die neue Schnellladesäule auf dem Kurzzeitparkplatz ermöglicht es, innerhalb von 30 Minuten Fahrzeuge voll aufzuladen. Jeweils zwei beschilderte Parkplätze vor der Ladesäule sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge reserviert und stehen während des Ladevorgangs kostenlos zur Verfügung. Die Ladepunkte sind mit besonders leistungsstarken Ladekabeln und Steckern für die gängigen Ladesysteme – CCS, Chademo und AC Typ2 – ausgestattet und können mit bis zu 50 Kilowatt (Gleichstrom) bzw. 43 Kilowatt (Wechselstrom) gleichzeitig zwei Fahrzeuge laden. Die Ladeinfrastruktur in Potsdam nimmt weiter Fahrt auf. Ab sofort sind vier weitere neue öffentliche Standorte im Stadtgebiet nutzbar. Es handelt sich um die EWP-Ladesäulen: Am Kanal 54, Dr.-Rudolf-Tschäpe-Platz, Charlottenstraße Ecke Dortustraße 23 sowie auf dem P+R-Parkplatz Bahnhof Pirschheide. Die Ladesäulen bieten jeweils 22 Kilowatt Leistung und zwei Ladepunkte. An allen EWP-Ladesäulen tanken Elektrofahrzeuge umweltfreundlichen Ökostrom, der zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen stammt.    Sophia Eltrop sagte: „Wir freuen uns, mit dem ersten „Schnelllader“ unser Angebot an öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Potsdam abzurunden. Die EWP betreibt jetzt 24 öffentliche Ladesäulen, an denen gleichzeitig 48 Fahrzeuge Strom tanken können.“ sagt Frau Eltrop und Herr Veil ergänzt: „An jedem Standort sammeln wir nützliche Erfahrungen im Arbeitsalltag zum Thema E-Mobilität. Solche Informationen benötigen wir bei der Einschätzung zum notwendigen Ausbau der Stromnetze im Zuge des Ausbaus der Elektromobilität.“
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Weltspiegel – Auslandskorrespondenten berichten am Sonntag, 23. August 2020, um 19:20 Uhr vom BR im Ersten

Geplante Themen: Belarus: Demonstrieren für den Wandel Die Proteste gegen Präsident Lukaschenko gehen weiter. Überall im Land regt sich Widerstand, aber auch Lukaschenkos Befürworter melden sich zu Wort. Etwa in einem kleinen Dorf in der Nähe der Hauptstadt. Wirtschaftlich geht es den Menschen hier nicht besonders gut, viele waren schon vor der Wahl unzufrieden mit der Regierung. Jetzt gehen die einen auf die Demonstrationen, die anderen stehen zu Lukaschenko. Das Dorf ist gespalten wie das ganze Land. (Autor: Jo Angerer, ARD Moskau) Belgien: Biwak-Boom In Corona-Zeiten machen die Belgier lieber Urlaub im eigenen Land – und: im eigenen Zelt. Biwak-Zelten boomt, also das Campen in freier Natur – ohne Strom, ohne Toilette oder fließend Wasser, fernab von anderen Urlaubern. Eigentlich war das im Königreich verboten. Doch 56 Zonen, besonders in den waldreichen Ardennen, sind jetzt als Zeltbereiche ausgewiesen. Reservieren kann man solch einen Platz im Netz. Doch weil der Ansturm deutlich größer ist als das Angebot, bieten jetzt vermehrt auch naturverbundene Belgier ihre Gärten und Felder zum Campen an. (Autorin: Gudrun Engel, ARD Brüssel) Griechenland: Deutsche willkommen auf Rhodos Takis und seine Frau Helena Michailidis wohnen, wo andere Urlaub machen: auf Rhodos. Genau davon lebt die ganze Insel: Seit Jahrzehnten strömen Millionen Touristen, darunter viele Deutsche, auf die griechische Insel. Das Ehepaar arbeitet deshalb in der Branche, die Kinder studieren auf Kreta Hotelmanagement und Tourismus – die ganze Familie tut das, was der Großteil der Einheimischen tut: sie machen anderen ihre Ferien schön, im weitesten Sinne. In diesem Jahr ist alles anders: Helenas Hotel hat gar nicht erst geöffnet, Takis ist ohne Arbeit; Hilfe vom Staat bekommt nur sie, er nicht. So hat es die Regierung entschieden. Nur Hotelangestellte bekommen 534 Euro im Monat, erstmal bis September. Danach: wer weiß das schon. Der Tiefpunkt der Krise, so Helena, sei noch nicht erreicht. Jetzt im August sind nur 129 von 750 Hotels auf der Insel geöffnet. Die Retter in diesen Tagen könnten die Deutschen sein, die doch noch entschieden haben, ihren Urlaub auf Rhodos zu verbringen. (Autorin: Ellen Trapp, ARD Rom) Schweden: Schulbeginn ohne Einschränkungen In dieser Woche beginnt für fast zwei Millionen Kinder in Schweden wieder die Schule. Es ist eine Rückkehr zur Normalität. Denn bis Klasse neun waren die Schulen in Schweden schon das ganze Frühjahr über offen. Nun machen auch die Gymnasien wieder auf – ohne Maskenpflicht, dafür aber mit versetzten Unterrichtszeiten. Für Staatsepidemiologe Anders Tegnell sind die offenen Schulen ein großer Erfolg: er verweist auf nur wenige Krankheitsfälle bei Kindern und Lehrkräften. Vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Familien hätten davon profitiert. Die hohe Zahl der Todesfälle im Land habe nichts mit den offenen Schulen zu tun. Aber es gibt auch kritische Stimmen: 26 Wissenschaftler haben diese Woche einen Kurswechsel gefordert. Sie befürchten einen Anstieg der COVID-Fälle im Herbst. Wie gehen Schüler und Lehrkräfte mit der Situation zum Beginn des Schuljahres um? (Autor: Christian Stichler, ARD Stockholm) Brasilien: Die Brände im Amazonas-Gebiet Im brasilianischen Feuchtgebiet Pantanal wüten die schlimmsten Brände seit mehr als 20 Jahren. Grund ist extreme Trockenheit. Feuerwehr und Militär versuchen verzweifelt, die Brände einzudämmen, während sich die Flammen immer schneller durch eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde fressen. Für den Hotelier Paulo Proença ist dies die zweite Katastrophe in kurzer Zeit: Erst musste er seine Eco-Lodge wegen der Corona-Pandemie schließen, jetzt wegen der Brände. Außerdem zerstören die Flammen vor seinen Augen ein weltweit einzigartiges Ökosystem, denn im Pantanal kann man Jaguare in freier Wildbahn beobachten. Auch im Amazonasbecken Brasiliens wüten heftige Brände, obwohl die Bolsonaro-Regierung in diesem Jahr ein Brandrodungs-Verbot ausgesprochen hatte. So droht auch 2020 – wie bereits 2019 – ein Jahr zu werden, in dem die Lunge der Erde massiv zerstört wird. Für Brasiliens Regierung scheint das offenbar kein größeres Problem zu sein: Bolsonaro hat Umweltschutzmaßnahmen gelockert und Gelder zur Brandbekämpfung eingefroren. (Autor: Matthias Ebert, ARD Rio de Janeiro) New York: Jobs dringend gesucht New York im posttraumatischen Stress: Die Infektionszahlen sind unten, die Stimmung allerdings auch. Immer mehr New Yorker verlassen die Stadt und wollen auch nicht mehr zurückkehren. 3000 kleine Unternehmen sind bereits pleite, Tausende andere kurz davor. Jenny kann ihren Spielzeugladen gerade noch so über Wasser halten, der Barber von nebenan hält nur durch, weil sein Vermieter ihm entgegenkommt. Die horrenden Mieten können nicht mehr bezahlt werden, seit Touristen ausbleiben und die Bürotürme verwaist sind. Die Theater sind geschlossen, die Restaurants versuchen, sich mit „outdoor dining“ durchzuschlagen. Und alle fürchten das eine: die nächste Welle. Kommt das alte New York je zurück oder wird es für immer verändert sein? (Autorin: Christiane Meier, ARD New York)  http://www.daserste.de/weltspiegel
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Weitere Testungen – keine positiven Ergebnisse

Mit Stand 22.08.2020/ 12:00 Uhr gab es keine weiteren positiv getesteten Personen. Im Rahmen der Kontaktnachverfolgung wurden gestern 13 weitere Personen getestet und die Proben ins Labor geschickt. Von den bisherigen Rückläufen sind bisher keine positiven Ergebnisse festgestellt.
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