Umbau Leipziger Dreieck: Friedrich-Engels-Straße
Für Arbeiten am Asphalt ist stadteinwärts die rechte Fahrspur der Heinrich-Mann-Allee ab Mittwoch, den 23.09.2020, vor dem Leipziger Dreieck gesperrt werden. Stadteinwärts stehen in der Heinrich-Mann-Allee nur zwei Fahrspuren zur Verfügung. Das Rechtsabbiegen in die Fr.-Engels-Straße aus der südlichen Heinrich-Mann-Allee ist verboten.
In der Fr.-Engels-Straße steht weiterhin nur eine Fahrspur je Richtung zur Verfügung. Auf der Heinrich-Mann-Allee und Brauhausberg besteht Staugefahr stadteinwärts. Eine weiträumige Umfahrung wird empfohlen.
Leipziger Straße
Zum Straßen- und Leitungsbau ist die Leipziger Straße zwischen Speicherstadt und Leipziger Dreieck voll gesperrt. Der Verkehr wird über den Brauhausberg umgeleitet. Auf der Straße Brauhausberg besteht stadteinwärts erhebliche Staugefahr. Es wird eine weiträumige Umfahrung empfohlen.
Tag der deutschen Einheit 2020
Für die Feierlichkeiten zum 30. Tag der Deutschen Einheit gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen vom 5. September bis zum 4. Oktober 2020 in der Potsdamer Innenstadt.
Nähere Infos unter https://tag-der-deutschen-einheit.de .
Es wird punktuelle Einschränkungen in der Innenstadt geben. Es wird um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.
L40
Für den Neubau der Hochstraßenbrücken ist die L40 in beiden Richtungen auf jeweils eine Fahrspur reduziert. Es besteht Staugefahr stadteinwärts.
Die Abfahrt stadtauswärts zur Lotte-Pulewka-Straße ist voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgewiesen.
Das Linksabbiegen aus der Friedrich-List-Straße auf die L40 ist gesperrt. Eine Umleitung über Rudolf-Breitscheid-Straße, Großbeerenstraße und Horstweg ist ausgeschildert.
Potsdamer Chaussee – Groß Glienicke
Für Leitungsarbeiten muss die Potsdamer Chaussee halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr ist vom 21.09. bis 24.09.2020 mit einer mobilen Ampel geregelt.
Zeppelinstraße I
Für den Bau von Hausanschlüssen muss eine Fahrspur der Zeppelinstraße zwischen Nansenstraße und Schillerplatz gesperrt werden. Stadtauswärts wird die Fahrspur über die mittlere Linksabbiegefahrspur geführt. Es steht weiterhin eine Fahrspur je Richtung zur Verfügung.
Zeppelinstraße II
Für den Bau einer 300m langen Busspur vor dem Ortseingang Potsdam wird der Radweg stadteinwärts zu einer Behelfsfahrbahn umgebaut. Hierzu muss der Radweg stadteinwärts gesperrt werden und wird ab Haltestelle Bayrisches Haus über den stadtauswärtigen Geh- und Radweg geführt.
An der Alten Zauche / Magnus-Zeller-Platz
Für Leitungs- und Straßenbau ist die Straße An der Alten Zauche zwischen Horstweg und Am Nuthetal halbseitig gesperrt. Der Verkehr in Richtung Horstweg wird umgeleitet.
Babelsberger Straße / Friedrich-List-Straße
Für die Umbindung der Fernwärmeleitung ist die Ausfahrt vom Kreisverkehr in Richtung Friedrich-List-Straße gesperrt. Als Umfahrung kann die Lotte-Pulewka-Straße genutzt werden.
David-Gilly-Straße
Für Leitungsarbeiten in der Pappelallee ist die David-Gilly-Straße in diesem Bereich voll gesperrt.
Rudolf-Moos-Straße
Für den Bau von Hausanschlüssen ist die Rudolf-Moos-Straße zwischen Walter-Klausch-Straße und Fritz-Zubeil-Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Drevesstraße
Für den Bau einer Trinkwasserleitung ist die Drevesstraße zwischen Heinrich-Mann-Allee und Kunersdorfer Straße gesperrt.
Französische Straße
Aufgrund eines Hausneubaus ist die Französische Straße zwischen Posthofstraße und Am Kanal voll gesperrt.
Große Weinmeisterstraße
Für Leitungsarbeiten ist die Große Weinmeisterstraße zwischen Glumestraße und Kleine Weinmeisterstraße halbseitig gesperrt und als Einbahnstraße in Richtung Süden ausgewiesen.
Kaiser-Friedrich-Straße
Für den Bau eines Hausanschlusses muss die Kaiser-Friedrich-Straße in Höhe Ehrenpfortenbergstraße punktuell halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird wechselseitig geführt.
Alle aktuellen Informationen zum Verkehrsgeschehen in Potsdam: www.mobil-potsdam.de
http://dlvr.it/Rh0g2R
Sonntag, 20. September 2020
6 neue Fälle im Land Brandenburg – Zahl der aktuell Erkrankten im Land bei 189
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 6 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 4.123 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 20.09.2020, 11:00 Uhr). In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen 3.761 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+1 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktiv Erkrankten bei 189 (+5).
Landkreis /
kreisfreie Stadt Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fälle
ambulant + stationär
kumuliert ab 10. Kalenderwoche
Stand: 20.09., 11:00 Uhr 7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner Inzidenz
Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner
kumuliert Sterbefälle
Wohnortprinzip
kumuliert
Barnim
0
476
3,3
260,5
29
Brandenburg a. d. H.
0
75
4,2
104,0
1
Cottbus
0
48
1,0
47,9
0
Dahme-Spreewald
0
311
3,0
184,0
8
Elbe-Elster
0
101
5,8
98,4
3
Frankfurt (Oder)
0
69
6,9
119,2
0
Havelland
0
241
8,0
148,8
6
Märkisch-Oderland
0
268
4,1
137,9
4
Oberhavel
+2
378
3,8
178,9
9
Oberspreewald-Lausitz
0
73
2,7
66,1
2
Oder-Spree
0
182
1,1
101,9
3
Ostprignitz-Ruppin
0
107
1,0
108,0
0
Potsdam
0
734
7,9
412,2
50
Potsdam-Mittelmark
0
640
3,3
298,1
43
Prignitz
0
46
0,0
60,1
0
Spree-Neiße
+1
73
3,5
63,8
0
Teltow-Fläming
+3
251
4,8
149,1
13
Uckermark
0
50
0,0
41,8
2
Brandenburg gesamt
+6
4.123
3,7
164,1
173
Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschaltet, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b.
Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.
Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.
Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.
Die kumulierte Inzidenz umfasst alle bisher gemeldeten bestätigten Fälle in Brandenburg pro 100.000 Einwohner und die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.
Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.
http://dlvr.it/RgzchC
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Samstag, 19. September 2020
Wegen zu lauter Musik und Nichteinhalten der Sicherheitsabstände – Einsatzkräfte räumen Parks
#Berlin – Einsatzkräfte der Polizei Berlin räumten mit Unterstützung von Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei in der vergangenen Nacht zwei Parks in Friedrichshain und Mitte. Gegen 22 Uhr liefen etwa 70 Personen auf die Kreuzung Rigaer Straße Ecke Liebigstraße und behinderten den Fahrzeugverkehr. Zeitgleich wurde laute Musik abgespielt. Einsatzkräfte räumten kurz darauf die Kreuzung, wobei die Personen teilweise weggeschoben werden mussten. Etwa eine Stunde später räumten die Beamtinnen und Beamte den James-Simon-Park, da sich etwa 500 bis 600 Personen dort aufhielten, die aus Lautsprecherboxen laute Musik abspielten, grölten und sich nicht an die Mindestabstände gemäß der Infektionsschutzverordnung hielten. Zuvor sollen sich nach Angaben von Zeugen aus einer etwa 300-köpfigen Gruppe heraus die Beteiligten mit Stühlen von den anliegenden Gaststätten aufeinander losgegangen sein. Mit Unterstützung weiterer Polizistinnen und Polizisten wurden sowohl der James-Simon-Park als auch der Monbijoupark geräumt, wobei die Beamtinnen und Beamten die Anwesenden teilweise abdrängen bzw. wegschubsen und festnehmen mussten. Während der Räumung bewarfen die im Park anwesenden Gruppen die Einsatzkräfte mit Flaschen. Hierbei wurde ein Polizist der 14. Einsatzhundertschaft durch einen Flaschenwurf verletzt und musste ambulant behandelt werden. Darüber hinaus warf ein Unbekannter eine Flasche auf einen vorbeifahrenden Bus. Als der Fahrer bremste und anhielt, trat eine Person einen Außenspiegel ab. Nachdem beide Parks geräumt waren, mussten auch die auf dem Vorplatz des Hackeschen Marktes dicht beieinanderstehenden Frauen und Männer den Bereich rund um den Bahnhof verlassen. Die Einsatzkräfte nahmen bei den Räumungen insgesamt sieben Tatverdächtige fest und leiteten Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Tätlichen Angriffs, versuchter Gefangenenbefreiung und gefährlicher Körperverletzung ein. An dem Einsatz waren rund 100 Polizistinnen und Polizisten beteiligt.
http://dlvr.it/RgyK0R
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„Großartiger Teamgeist“ – Woidke bei Einweihung der neuen Begegnungsstätte in Gahry
Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht in der neuen Begegnungsstätte in Gahry im Landkreis Spree-Neiße ein eindrucksvolles Beispiel für das große bürgerschaftliche Engagement im Ort. „Der Um- und Ausbau des Sportlerheims des SV Blau-Gelb Gahry zur Begegnungsstätte kommt dem ganzen Dorf und der Region zugute“, sagte er heute bei der Eröffnung des Hauses, die im Rahmen der Feier zum 70. Jubiläum des Fußballvereins stattfand. „Wie überall in der Lausitz konnte dieses Projekt realisiert werden, weil Menschen sich freiwillig engagieren und bei der Umsetzung von Ideen mit anpacken. Danke für diesen großartigen Teamgeist!“
Das Sportzentrum sei schon immer Dreh- und Angelpunkt für das gemeinsame Dorfleben gewesen. Woidke: „Mit der Begegnungsstätte rückt Gahry auch mit Mindestabstand noch enger zusammen.“ Woidke würdigte zugleich die Arbeit des Fußballvereins, der sich besonders der Nachwuchsförderung widmet.
Der Verein hatte sein Sportlerheim mit finanzieller Unterstützung von EU, Land und Kommune umgestaltet. Die Landesregierung stellte im vergangenen Jahr 8.000 Euro für die Begegnungsstätte bereit. Die Lottomittel kamen jeweils zur Hälfte von Ministerpräsident Woidke und Sportministerin Britta Ernst.
Die Begegnungsstätte wird künftig sowohl vom SV Blau-Gelb Gahry als auch für sportliche Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr, des Jugendclubs und der Kita Sonnenschein in Trebendorf genutzt. Die Einrichtung steht ebenfalls für Brauchtumspflege, Weihnachtsfeiern, Versammlungen der Jagdgenossenschaft, Tagungen des Fußballkreises Niederlausitz und für Dorffeste zur Verfügung.
Der SV Blau-Gelb Gahry hat derzeit 70 Mitglieder, etwa die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Der Verein ist mit drei Jugendmannschaften, einer Herren- und einer Altherrenmannschaft im Spielbetrieb aktiv.
http://dlvr.it/RgyHf3
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Nicht angemeldete Demonstration blockiert Fahrbahn und wird aufgelöst
#Mannheim (ots)
Am Samstagnachmittag gegen 12.15 Uhr ließen sich etwa 60 Personen mit Transparenten auf der Fahrbahn stadtauswärts der Augustaanlage / Ecke Friedensplatz nieder, um ohne Anmeldung zu demonstrieren. Hierdurch wurde die Straße so blockiert, dass ein Befahren vom Wasserturm in Richtung Augustaanlage nicht mehr möglich war.
Mehrfachen Aufforderungen seitens der Polizei, die Straße freiwillig zu räumen, folgten die Kundgebungsteilnehmer zunächst nicht. Erst bei einer letzten Aufforderung und als die Demonstration von der Polizei aufgelöst worden war, kamen rund 50 Demonstranten ihrer Entfernungsverpflichtung nach. Die restlichen elf Personen ließen sich ohne Widerstand gegen 14.30 Uhr durch die Polizei von der Straße begleiten. Nach erfolgter Feststellung der Personalien wurden sie vor Ort entlassen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Nötigung ermittelt.
Während der Demonstration wurde der Verkehr umgeleitet. Es ergaben sich geringe Verkehrsbeeinträchtigungen.
http://dlvr.it/Rgy0wf
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Tödlicher Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Motorrads
#Rottweil-Deißlingen (ots)
K5557 – Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Nachmittag (19.09.2020), gegen 17:08 Uhr, auf der K5557, zwischen Weigheim (SBK, Villingen-Schwenningen) und dem Industriegebiet Deißlingen-Mittelhardt (Lkrs RW). Ein 38-jähriger Kradlenker und seine 33-jährige Sozia befuhren mit dem Krad Honda CB 1100 die K5557 von dem Industriegebiet Mittelhardt in Richtung Weigheim. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzt die Besatzung alleinbeteiligt zu Boden. Der Kradfahrer wird hierbei schwer verletzt. Die Sozia wird beim Sturz derart schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort ihren Verletzungen erliegt. Wegen auslaufenden Betriebsmitteln musste die freiwillige Feuerwehr hinzugezogen werden. Am Motorrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Während der Unfallaufnahme war die K5557, für längere Zeit komplett gesperrt.
http://dlvr.it/Rgy09b
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Schluss mit Gaffer-Fotos – Bessere Arbeitsbedingungen im Schlachtgewerbe – Entlastung für Kommunen und Familien
Der Bundesrat hat auf seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause klare Signale für den Schutz der Würde des Menschen und für Arbeitnehmerrechte in besonders schweren Berufen gesetzt. Familien werden von den Beschlüssen ebenfalls profitieren, wie Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke im Anschluss an das Plenum mitteilte.
Die Länderkammer ließ mit den Stimmen Brandenburgs eine Änderung des Strafgesetzbuches passieren, wonach unter anderem die berüchtigten Gaffer-Fotos an Autobahnen geächtet werden. Fotos von Verkehrs- und Unfalltoten, aber auch heimliche Bildaufnahmen intimer Körperbereiche und deren Verbreitung werden unter Strafe gestellt. Woidke: „Der Beschluss zeigt, dass wir es ernst meinen mit unserem Grundgesetz-Artikel: ´Die Würde des Menschen ist unantastbar´.“
Im Bundesrat ging es auch um das Vorhaben der Bundesregierung, die im Zuge der Corona-Pandemie offenkundig gewordenen teilweise unhaltbaren Zustände in der Fleischwirtschaft abzustellen. Woidke: „Mit dem Gesetz soll das System undurchsichtiger Werkverträge beendet werden. Im Kerngeschäft der industriellen Fleischverarbeitung dürfen bei Unternehmen nur noch eigene Beschäftigte arbeiten. Das ist ein wichtiges Signal in die Arbeitswelt.“ Weiterhin werden die Arbeitgeber den Plänen zufolge zu Auskünften über die Arbeits- und Unterbringungsbedingungen verpflichtet. Diese sollen auch häufiger und effektiver kontrolliert werden. Er plädiert im Interesse von Beschäftigten und des Tierwohls dafür, dass vermehrt regionale Schlacht- und Verarbeitungsstrukturen aufgebaut werden. Woidke: „Aus der Region für die Region.“
Endgültig frei machte der Bundesrat den Weg für finanzielle Entlastungen der Kommunen durch Änderungen des Grundgesetzes. Zum einen kann sich der Bund jetzt mit bis zu 74 Prozent an den Leistungen für Unterkunft und Heizung in der Grundsicherung für Arbeitssuchende beteiligen. Zum anderen ermöglicht eine bis zum Jahresende befristete Ergänzung des Grundgesetzes, dass Kommunen und Städte in diesem Jahr einmalig einen von Bund und Ländern finanzierten Ausgleich für die erwarteten Mindereinnahmen bei den Gewerbesteuereinnahmen coronabedingt erhalten. Woidke: Gerade in Corona-Zeiten ist die finanzielle Absicherung der kommunalen Leistungsfähigkeit sehr wichtig.“
Woidke begrüßte „als ersten Schritt in die richtige Richtung“, dass die neuen Länder vom Bund statt bisher 40 Prozent nun die Hälfte der Aufwendungen der Rentenversicherung aus den Zusatzversorgungssystemen der ehemaligen DDR erstattet bekommen. Für diese Erhöhung hatte er sich stets eingesetzt. Brandenburg hat für die DDR-Zusatz- und Sonderversorgungen im Jahr 2019 zusammen knapp 516 Mio. Euro aus dem Landeshaushalt aufgewendet. Für 2020 sind insgesamt 541 Mio. Euro eingeplant Durch den höheren Bundesanteil erhält das Land 2021 zusätzlich 63 Mio. Euro.
Familien profitieren mit Beginn des kommenden Jahres von einer Kindergeld-Erhöhung um 15 Euro pro Kind und Monat. Die steuerlichen Kinderfreibeträge werden entsprechend erhöht. Außerdem steigt der steuerliche Grundfreibetrag, der das Existenzminimum widerspiegelt. Die sogenannte kalte Progression, die Bruttolohnerhöhungen oftmals durch Steuererhöhungen zunichtemachte, wird in den Einkommensteuertarif eingearbeitet. Woidke: „Das wirkt sich für Familien und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finanziell direkt aus. Deshalb unterstützt Brandenburg das Gesetz.“
Am Rand der Sitzung begrüßte Woidke die Entscheidung der Bundesregierung, in Deutschland rund 400 Flüchtlingsfamilien aus Griechenland aufzunehmen. Woidke: „Dies ist eine wichtige humanitäre Entscheidung. Aber es bedarf endlich einer einheitlichen Asyl- und Flüchtlingspolitik in der EU, damit solche humanitären Katastrophen wie auf Lesbos künftig vermieden werden können.“
Klar spricht er sich für die weitere Zuständigkeit des Bundes bei der Aufnahme von Geflüchteten aus. Woidke: „Die Vertretung Deutschlands nach außen erfolgt durch den Bund und nicht durch Länder und Kommunen. Dies muss weiterhin grundsätzlich – und auch zum Thema Flucht und Asyl – gelten. Notwendig ist jedoch unbedingt eine enge Abstimmung aller Beteiligten, um die Aufnahme kurzfristig zu ermöglichen.“
http://dlvr.it/Rgwj72
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Freitag, 18. September 2020
Fußgänger angefahren
#Rheinsberg – Gestern gegen 10.30 Uhr befuhr eine 68-jährige Ostprignitz-Ruppiner Fahrerin mit ihrem Pkw Opel die Lange Straße und wollte nach links in die Schloßstraße einbiegen. Dabei übersah sie offenbar eine Familie aus Thüringen, welche die Straßenseiten in der Schloßstraße wechselte. Eine 42-jährige Frau, ein 38-jähriger Mann und ein dreijähriges Kind verletzten sich infolge des Zusammenstoßes offenbar leicht und wurden durch Rettungswagen zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die Pkw-Fahrerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet.
http://dlvr.it/RgvCq6
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Ladendieb auf der Flucht
#Pritzwalk – Gestern gegen 10.20 Uhr wurde die Polizei durch eine Mitarbeiterin eines Einkaufsmarktes im Schwalbenweg über einen Diebstahl von Lebensmitteln informiert. Die Waren hatten einen Wert von zirka 100 Euro. Der Mann flüchtete mit einem schwarzen Pkw VW, welchen die Polizeibeamten in der Anfahrt zum Markt stoppen konnten. In dem Fahrzeug befanden sich insgesamt drei Männer. Die Männer aus Polen wurden anhand von Ausweisdokumenten überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass ein 38-Jähriger zur Festnahme zum Zwecke der Abschiebung ausgeschrieben ist. Dies war dem Mann offenbar bewusst, denn er rannte weg und konnte nicht mehr gestellt werden. In dem Fahrzeug konnten die gestohlenen Waren des Marktes sowie weitere Lebensmittel aufgefunden werden. Das Diebesgut wurde an den Markt übergeben. Da kein Eigentumsnachweis für die anderen Lebensmittel vorlag, stellten die Beamten diese sicher. Die Kriminalpolizei ermittelt.
http://dlvr.it/Rgv9L6
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Fahrraddieb mit Überwachungsbildern gesucht
#Potsdam, Bornstedt, Kiepenheuer Allee 5, Fachhochschule Potsdam –
Tatzeit: 20.04.2020; 11.00-14.00 Uhr – aktuell –
Die Polizei sucht aktuell mit den Bildern einer Überwachungskamera nach einem unbekannten Mann, der bereits am Montag, den 20. April 2020 am Liefereingang der Mensa der Fachhochschule Potsdam ein Fahrrad entwendet haben soll. In der Zeit zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr wurde einer Potsdamerin das weiße 28-Zoll-Trekkingbike des Typs „Pegasus Avanti“ mit einem Fahrradkorb auf dem Gepäckträger gestohlen. Der Tatverdächtige wurde bei seiner Tat durch Videokameras aufgezeichnet.
Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des Täters führten, sucht die Polizei nun auf richterliche Anordnung mit Hilfe der Überwachungsbilder nach dem Mann. Der Tatverdächtige trug zur Tatzeit dunkle Oberbekleidung, wobei seine Hose an den Außenseiten auffällig helle Streifen aufwies.
Die Polizei fragt nun: Wer kennt den Täter oder kann Hinweise zu seiner Identität geben? Wem wurde womöglich das oben beschriebene Fahrrad zum Kauf angeboten? Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer 0331 5508-0 zu melden. Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen. Gerne können Sie auch unser Hinweisformular im Bürgerportal nutzen. Dieses erreichen Sie unter: www.polbb.eu/hinweis
http://dlvr.it/RgtjDC
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Im Zusammenhang mit Gymnasium: Weiteres positives Testergebnis
Die Ergebnisse der noch offenen rund zehn Tests im Zusammenhang mit einem bekanntgewordenen positiven Fall auf das neuartige Corona-Virus an einem Gymnasium im Landkreis OSL liegen dem Gesundheitsamt zwischenzeitlich (Freitag, 18.09.) vor. Demnach ist eine zweite Person nachweislich infiziert. Diese stand im engeren Kontakt zu der anderen erkrankten Person und befand sich ebenfalls zuletzt in der vergangenen Woche in der Schule.
Nunmehr wird untersucht, ob es in der Schule zu einer weiteren Übertragung des Virus gekommen ist. Das Gesundheitsamt führte heute (Freitag, 18.09.) in der Folge weitere Tests bei 15 Mitschülern und 8 Lehrkräften durch.
Das Gesundheitsamt rechnet bis zum Wochenbeginn mit dem Vorliegen der Ergebnisse der heutigen Tests und wird anschließend über eventuell notwendige weitere Maßnahmen entscheiden.
Alle anderen am Mittwoch und Donnerstag durchgeführten Tests sind im Ergebnis negativ (d.h. es liegt keine Ansteckung vor). Getestet wurden mit Stand heute in Summe 83 Personen.
Für alle bislang und heute getesteten Lehrkräfte und SchülerInnen hat dies zur Folge, dass diese die Schule bis auf Widerruf weiter nicht besuchen können. Es gilt für sie weiterhin ein sogenanntes „Betretungsverbot“ für die Einrichtung. Die Klasse, die beide erkrankte Personen besuchen, befindet sich aufgrund der gegebenen Kontaktnähe bereits seit Mittwoch in amtlicher Quarantäne.
„Wir bitten alle Eltern, weiter Ruhe zu bewahren. Sobald auch die noch ausstehenden Testergebnisse von heute vorliegen, können wir zu Wochenbeginn genaue Auskunft erteilen“, heißt es von Dr. Susanne Rosenthal, Leiterin des Gesundheitsamtes.
http://dlvr.it/RgsVpz
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Landrätin appelliert an die Uckermärkerinnen und Uckermärker – Umsicht und Bedacht walten zu lassen
Gestern Vormittag (17.09.2020) wurde das Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark darüber informiert, dass eine positiv auf das Corona-Virus getestete Person aus einem anderen Bundesland wenige Tage vor Symptombeginn eine private Feier in der Uckermark besucht hat. Auf dieser Feier waren ca. 70 Personen anwesend, die zum Teil auch aus anderen Bundesländern kamen.
Im Laufe des gestrigen Tages haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Teilnehmer der Feier kontaktiert und über die angeordnete Quarantäne informiert.
Ob es im Zusammenhang mit dieser Feier zu weiteren Infektionen kam, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
Sowohl bei diesem aktuellen Fall als auch bei den positiven Befunden der letzten Wochen in der Uckermark konnte das Gesundheitsamt immer eine private Feier als Infektionsherd ausmachen.
Aus diesem Grund appelliert Landrätin Karina Dörk nachdrücklich an alle Bürgerinnen und Bürger, auch und gerade bei Feiern und Veranstaltungen die drei wichtigsten Gebote: Abstand-Hygiene-Nachverfolgung einzuhalten:
„Wir befinden uns weiterhin in einer Pandemie. Daher müssen Vorsichtsmaßnahmen zwingend eingehalten werden, um den Infektionsschutz zu gewährleisten. Das heißt: Jeder Kontakt mit anderen Menschen ist weiterhin mit einem gewissen Risiko verbunden. Oberstes Ziel ist und bleibt es, Ansteckungen zu vermeiden. Wir alle tragen die Verantwortung, diese Regelungen gewissenhaft umzusetzen und einzuhalten. Nicht nur in Europa, auch in der Bundesrepublik, steigen die Infektionszahlen stärker an als in den zurückliegenden Wochen. Im Interesse unserer eigenen Gesundheit und der unserer Familien, aber auch aus der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung heraus, einen weiteren Lockdown um jeden Preis zu verhindern, sollten wir mit Umsicht und Bedacht agieren. Aus genau diesen Gründen habe ich auch entschieden, die für den 2. Oktober geplante Veranstaltung aus Anlass des 30jährigen Bestehens der Deutschen Einheit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.“
http://dlvr.it/Rgs6NH
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Donnerstag, 17. September 2020
Schwerer Raub auf Kiosk
#Berlin – Heute Morgen überfielen in Gropiusstadt zwei Unbekannte einen Kiosk und verletzten Zeuginnen. Nach bisherigen Erkenntnissen betraten gegen 6.25 Uhr zwei maskierte Männer den Kiosk in der Fritz-Erler-Allee. Sie führten einen Schlagstock, ein Messer und ein Pfefferspray mit sich. Einer der Täter begann Zigaretten aus dem Regal in eine Plastiktüte zu packen, währenddessen sein Komplize der 40-jährigen Inhaberin des Kiosks einen Rucksack über die Ladentheke zuwarf und sie aufforderte, Geld hinein zu räumen. Zwischenzeitlich betrat eine 62-jährige Passantin den Kiosk und wurde von den Tätern aufgefordert, sich ruhig zu verhalten. Nachdem die 40-Jährige den mit Geld gefüllten Rucksack zu den Räubern zurückgeworfen hatte, begaben sich beide zum Ausgang. Beim Verlassen des Kiosks sprühte einer der Männer mit dem Pfefferspray in Richtung der beiden Zeuginnen, die dadurch leichte Atembeschwerden erlitten. Die Täter flüchteten mit der Beute in unbekannte Richtung. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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E-Bike-Fahrer schlägt Kind und zerstört Fahrrad
#Freiburg (ots)
Am Donnerstag, 17.09.2020, soll ein Fahrradfahrer in der Lörracher Straße in Wyhlen einen 11-jährigen Jungen geschlagen und sein Fahrrad demoliert haben. Gegen 13:30 Uhr war der Junge mit seinem Fahrrad auf dem Radweg vom Schulzentrum in Richtung Grenzach unterwegs. Wenige Meter nach der Einmündung vom Fahrradabstellplatz auf den Radweg kam dem Jungen ein E-Bike-Fahrer entgegen, welcher auf den 11-jährigen zuhielt. Dieser wich an den Rand aus und hielt an. Der E-Bike Fahrer stoppte ebenfalls und soll den Jungen mit der flachen Hand geschlagen, geschubst und gegen sein Fahrrad getreten haben. Nachdem er den Jungen aufforderte hatte, besser aufzupassen, fuhr er in Richtung Wyhlen davon. Durch den Tritt wurde das Fahrrad des Jungen so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrtüchtig war. Der Junge beschrieb den E-Bike Fahrer als groß und dünn, er hatte einen dunklen Teint und Locken. Das E-Bike war schwarz. Der Polizeiposten Grenzach-Wyhlen (07624/98900) sucht Zeugen und Personen, die Hinweise zu dem E-Bike Fahrer geben können. Diese werden gebeten, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen.
http://dlvr.it/RgqKJT
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Radfahrenden Jugendlichen erschreckt, so dass dieser verunfallt ist
Brandenburg an der Havel, Magdeburger Landstraße, Klingenberg-Walzwerk –
Mittwoch, 16. September 2020, gegen 07:00 Uhr –
Die Eltern eines 15-jährigen geistig und körperlich behinderten Fahrradfahrers erschienen am Mittwoch beim Polizeirevier in Brandenburg und berichteten über einen Verkehrsunfall ihres Sohnes, bei dem er verletzt wurde und die Unfallverursacherin geflüchtet ist. Zuvor fuhr der 15-Jährige am Mittwochmorgen, auf seinem täglichen Schulweg von der Quenzbrücke kommend auf der Magdeburger Landstraße, als plötzlich ein eine unbekannte Frau hinter ihn hupte. Der Junge fühlte sich offenbar durch das hupende Fahrzeug verunsichert, kam ins Schlingern und stürzte nach rechts. Dabei kollidierte er einem am Straßenrand parkenden PKW, wodurch die Motorhaube und Windschutzscheibe beschädigt wurde. Auch der junge Radfahrer erlitt dabei stark blutende Gesichtsverletzungen, die später stationär in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die hupende Frau stoppte kurz darauf, ging zu dem Jungen und verlangte, für etwaige spätere Anspruchsforderungen die Herausgabe seiner Personaldaten. Ohne jedoch ihre Personaldaten bekannt zu geben, oder zumindest den Rettungsdienst für den sichtbar verletzten Jungen zu informieren fuhr die unbekannte Frau einfach unerkannt davon. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zu einem Verkehrsunfall mit unerlaubten Entfernen von der Unfallstelle eingeleitet.
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Trunkenheit im Verkehr
Werder (Havel), Am Gutshof – Mittwoch, 16.09.2020, 14:30 Uhr – Eine Zeugin sah, eine offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Person aus einem Fahrzeug steigen, und informierte die Polizei. Ein durchgeführter Alkoholtest durch die Polizeibeamten ergab einen Wert von 2,71 Promille. Weiterhin wurde festgestellt, dass der Tatverdächtige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der genutzte PKW Mercedes ist auf eine Angehörige zugelassen und seit Juni 2020 außer Betrieb gesetzt. Eine Blutprobe wurde durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Es wurden Verkehrsvergehensanzeigen gegen den Fahrer und die Halterin aufgenommen.
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Die Braunkohle geht – die Bahn kommt: In Cottbus entsteht Europas modernstes Bahnwerk
Bis 2026: 1.200 neue hochwertige Arbeitsplätze in der Instandhaltung von ICE und Umrüstung von Dieselloks auf Hybridtechnik • Schienennetz in der Lausitz wird umfassend modernisiert und ausgebaut
Die Braunkohle geht – die Bahn kommt: Cottbus bekommt das modernste und umweltfreundlichste Bahninstandhaltungswerk in Europa. Bis zum Jahr 2026 werden 1.200 neue und hochwertige Industriearbeitsplätze entstehen. Darunter sind 100 Auszubildende, die unter besten Bedingungen ins Berufsleben starten können. Das Werk ist das erste große Vorhaben, das auf Basis des Strukturstärkungsgesetzes des Bundes finanziert wird. Mit dem Strukturstärkungsgesetz unterstützen Bund und Länder die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen in Brandenburg, im Freistaat Sachsen, in Sachsen-Anhalt und in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau zukunftsfähiger Arbeitsplätze und neuer Wirtschaftsstrukturen.
Zweite wichtige Säule des Bahn-Engagements in der Lausitz ist der Ausbau der Schieneninfrastruktur. Die Bahnstrecken von Cottbus nach Berlin, Leipzig, Dresden und Görlitz werden ausgebaut, elektrifziert und für höhere Geschwindigkeiten fit gemacht. Auch die Strecken nach Forst, Guben und in die polnische Nachbarregion erhalten eine umfassende Modernisierung.
Mit Baubeginn 2023 entstehen am Standort des heutigen Bahnwerks Cottbus eine neue ICE-Halle für die schwere Instandhaltung von Elektrotriebzügen (ICE 4), eine Halle für die Umrüstung von Dieselfahrzeugen auf Hybridtechnik mit Elektroantrieb sowie ein Technologiezentrum zur Hybridforschung und moderne Lehrwerkstätten.
Die Pläne für Cottbus und die Lausitz stellten heute der Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz, der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, gemeinsam mit Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn, und Prof. Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik sowie den Ministerpräsidenten von Brandenburg und des Freistaates Sachsen, Dr. Dietmar Woidke und Michael Kretschmer vor.
Ronald Pofalla, DB-Vorstand Infrastruktur: „Die Braunkohle geht, die Bahn kommt. Aus dem Kohleausstieg ist ein tragfähiges Zukunftsprogramm geworden. Das Werk Cottbus, der Schienenausbau – das sind nicht bloß Projekte. Das sind Zukunftsperspektiven für eine ganze Region. Die Lausitz wird sich positiv verändern: Wir schaffen hier 1.100 zusätzliche Arbeits- sowie 100 Ausbildungsplätze. Und wir binden die Region exzellent an das Schienenverkehrsnetz an – alle Schlagadern werden ausgebaut, es wird mehr und schnellere Verbindungen aus der Region in alle Richtungen geben. So wird die Lausitz attraktiv für weitere Industrieansiedlungen, für Forschung und den Tourismus. Denn es geht hier um das Wichtigste, was wir bieten können: Um eine gute Zukunft für die Menschen, für Familien, für Unternehmen, für eine ganze Region.“
Olaf Scholz, Bundesminister der Finanzen: „Wir tun alles dafür, dass der Strukturwandel in der Lausitz ein Erfolg wird. Mit der Bahn bringen wir jetzt mehr als tausend gute Arbeitsplätze und eine hochmoderne Infrastruktur in die Region. Das gibt einen Riesenschub für Cottbus und die gesamte Lausitz. Die Modernisierungsmaßnahmen sind auch gut für das Klima. CO2-Emissionen werden gesenkt und für nachhaltiges Wachstum wird gesorgt. All das sind gute Nachrichten für die Lausitz.“
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Starke Infrastruktur heißt: starke Region. Die Deutsche Bahn errichtet einen Standort der Superlative – modern, innovativ, digital – und wird damit zur Job-Maschine: Neue Arbeitsplätze, neue Dynamik, neuer Schub und eine klare Perspektive für die Menschen in Cottbus und in der Lausitz.“
Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke machte deutlich: „Das Strukturstärkungsgesetz ist seit Mitte August in Kraft. Jetzt haben wir endlich Klarheit für die Lausitz und auch die erforderlichen Mittel, um Zukunftsprojekte anzuschieben. Der Ausbau des Bahnwerkes Cottbus ist dabei ein zentrales Projekt. Hier werden sofort Industriearbeitsplätze geschaffen. Der Ausbau des Bahnwerks passt auch haargenau zu den weiteren versprochenen Infrastrukturmaßnahmen in Bahn und Schienen für die Lausitz. Lange haben wir dafür gekämpft. Jetzt geht es endlich los, und darüber bin ich unendlich glücklich für die Menschen in der Region, die das verdient haben.“
Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: „Das neue Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn in Cottbus ist ein starkes Signal für die Lausitz. Es schafft hochwertige Arbeits- und Ausbildungsplätze und hilft, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten. Für einen erfolgreichen Strukturwandel braucht es ein modernes Schienennetz, damit sich innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen zukünftig in der Lausitz ansiedeln. Das neue Werk kann einen wichtigen Beitrag leisten, den Personenfernverkehr in Brandenburg und Sachsen weiter voranzubringen.“
Prof. Sabina Jeschke, DB-Vorstand Digitalisierung und Technik: „Wir nutzen hier in Cottbus die Chance, das modernste Werk der Zuginstandhaltung Europas zu bauen. Dieses Werk wird so weit automatisiert und digital gesteuert werden wie kein anderes und ist auch ein Leuchtturm für deutsche Ingenieurskunst. Roboter, lernende Maschinen und künstliche Intelligenz verkürzen den Werkstattaufenthalt der ICE-Züge radikal. Die Fahrzeuge können viel schneller wieder auf die Schiene – für einen pünktlichen Bahnbetrieb. Mit dem neuen Werk und mehr als doppelt so vielen Arbeitsplätzen erweitern wir unsere Kapazitäten enorm. Das ist notwendig, weil die ICE-Flotte bis 2026 auf mehr als 420 Fahrzeuge wächst.“
Künftig werden im neuen Werk Cottbus ICE-Züge gewartet, repariert und von Grund auf umgebaut. Als einziger Standort in Deutschland rüstet Cottbus daneben ab 2026 Diesel- zu Hybridzügen um und sichert die Instandhaltung dieser Fahrzeuge. Im neuen Technologie- und Verwaltungszentrum widmen sich Experten der Hybridforschung. Das Bahninstandhaltungswerk in Cottbus existiert seit bald 150 Jahren. Mit seinen 420 Mitarbeitern gehört es heute zur DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (FZI).
http://dlvr.it/RgnFkf
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Mittwoch, 16. September 2020
Quietschbunt, zuckrig, teuer / Aktueller Marktcheck der Verbraucherzentrale: Lebensmittel für Kinder nicht kindgerecht, zu teuer und mit unnötigem Verpackungsmüll
Aktueller Marktcheck der Verbraucherzentrale: Lebensmittel für Kinder nicht kindgerecht, zu teuer und mit unnötigem Verpackungsmüll
Vom Babywasser bis zum rosa eingefärbten Senf: Der Handel bietet regelmäßig neue Produkte an, die durch ihre bunte Aufmachung vor allem Kinder ansprechen sollen. Doch meist tragen diese Lebensmittel nicht zu einer ausgewogenen Kinderernährung bei oder sind schlicht überflüssig. Einige Produkte aus dem Säuglings- und Kindersortiment haben die Expertinnen der Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) genauer betrachtet und beurteilt.
Zucker für die Zähne
Er sieht auf den ersten Blick aus wie ein Spielzeug. Tatsächlich handelt es sich bei dem kleinen Feuerlöscher aus dem Test aber um ein „Kinderlebensmittel“, das 70 Milliliter Zuckerlösung mit Erdbeer-Geschmack enthält. Diese Zuckerlösung wird bei der Benutzung direkt in den Mund und damit auf die Zähne gesprüht. In ihr stecken aber viel Zucker und Citronensäure, die zur Entstehung von Karies beitragen und den Zahnschmelz angreifen. „Zwar ist auf der Verpackung ein Warnhinweis zu Zahnschäden abgedruckt, dieser versteckt sich jedoch zwischen allerlei anderen Informationen“, kritisiert Carola Clausnitzer, Expertin für Kinderernährung bei der VZB.
Für die Kinderernährung ungeeignet: kritische Zusatzstoffe
Ein mit Einhorn und Schnörkelschrift speziell für Kinder kreierter, rosa eingefärbter Senf enthält den Farbstoff E122 (Azorubin). Der rote Azofarbstoff steht aber im Verdacht Allergien auszulösen sowie die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern zu beeinträchtigen. Auch hier gibt es einen Warnhinweis auf der Rückseite, doch auch dieser ist leicht zu übersehen. „Wie absurd, dass der zugesetzte Farbstoff, der den Senf zum Kinderprodukt macht, ausgerechnet für Kinder schädlich sein kann“, so Clausnitzer. „Kinder brauchen keine speziellen Lebensmittel, Eltern können ihren Kindern ganz normalen Senf anbieten“, so die Expertin.
Völlig unnötig und viel zu teuer
Auch stilles, abgepacktes Wasser mit dem Aufdruck „Babywasser“ können Verbraucher in Supermärkten und Drogerien kaufen. Laut Hersteller eignet sich dieses Wasser als „Durstlöscher“ für Säuglinge sowie für die Zubereitung von Babynahrung. „Eltern können ihren Kindern ruhigen Gewissens abgekochtes Leitungswasser zum Trinken anbieten.“ Dieses hat überall in Deutschland die beste Qualität und ist erheblich günstiger: Statt 50 Cent kostet es nur 0,2 Cent pro Liter. Es ist also 250-mal günstiger als das Trinkwasser aus der Flasche.
Viel Verpackung mit wenig Inhalt
Marken-Werbung auf Lebensmitteln ist ein Klassiker, um den Absatz eines Produktes zu steigern. Die Verpackung eines Schmelzkäse-Snacks im Test war mit bunten Autos der Marke Hot Wheels verziert. „Die Autos fallen Kindern sofort ins Auge. Als Spielzeug eignet sich die Verpackung jedoch nicht“, so die Verbraucherberaterin. „Stattdessen kaufen Eltern mit diesem Produkt nur unnötigen und teuren Verpackungsmüll“, so Clausnitzer weiter. Eine Einzelpackung enthält gerade einmal 20 Gramm Schmelzkäse. Das reicht für ein kleines Käsebrot. Günstiger geht es mit dem Schmelzkäse aus einer 200-Gramm-Portionsschale.
Strengere Regulierung bei Kinderlebensmitteln gefordert
„Lebensmittel, die sich in ihrer Aufmachung oder Gestaltung an Kinder richten, sollten bestimmte Obergrenzen, zum Beispiel für Zucker, nicht überschreiten dürfen“, so die Expertin. „Auch Werbung mit Comicfiguren sowie auf die Spiel- und Themenwelten von Kindern abzielendes Marketing auf Lebensmitteln muss strengeren gesetzlichen Vorgaben unterliegen.“
Detaillierte Ergebnisse und weiterführende Informationen zu allen acht Kinderlebensmitteln finden interessierte Verbraucher unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/51642
Über die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.
Die Verbraucherzentrale Brandenburg e.V. (VZB) ist die wichtigste Interessenvertretung der Brandenburger Verbraucher*innen gegenüber Politik und Wirtschaft. Sie bietet unabhängige Verbraucherberatung, -information und -bildung zu zahlreichen Themen: Markt & Recht, Reise & Freizeit, Finanzen & Versicherungen, Lebensmittel & Ernährung, Digitales & Telekommunikation, Energie, Bauen & Wohnen. Zudem berät sie zu deutsch-polnischem Verbraucherrecht.
Darüber hinaus mahnt die VZB Unternehmen ab, die zu Ungunsten von Verbraucher*innen gegen geltendes Recht verstoßen und klärt die Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, Abzockmaschen und Spartipps auf.
Aktuelle Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-brandenburg.de
http://dlvr.it/RglRYw
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Dahme-Spreewald: Taxen-Vereinbarung für Flughafen BER geschlossen
Vereinbarung zum Taxen-Verkehr am Flughafen BER geschlossen
Landkreis Dahme-Spreewald und Land Berlin einigen sich auf Laderecht in Schönefeld
Fluggäste am neuen Flughafen BER können ab dessen Eröffnung in Taxis sowohl mit LDS- als auch dem B-Kennzeichen einsteigen. Dies ist das Ergebnis einer nun unterzeichneten „Vereinbarung über die Durchführung des Taxenverkehrs am Flughafen Berlin-Brandenburg“. Darin verpflichten sich der Landkreis Dahme-Spreewald und die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) im Interesse der Kunden, neben den kreiseigenen auch die Taxen aus der Hauptstadt am Schönefelder Airport ab dem 31. Oktober 2020 zuzulassen.
Folgende Kernpunkte sind in der jetzt getroffenen Taxen-Vereinbarung von Kreisverwaltung und Senatsverkehrsverwaltung unter anderen verbindlich festgelegt:
* Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird zu gleichen Anteilen durch Taxen aus dem Landkreis und durch Taxen aus Berlin bedient. Die Höchstgrenze wird vorerst auf 1.100 Taxen im Verhältnis 1:1 festgelegt.
* Ab dem Zeitpunkt seiner Eröffnung werden am BER zunächst 300 Taxen des Landkreises und 300 Taxen des Landes Berlin zugelassen. Die Zulassung weiterer Taxen erfolgt schrittweise entsprechend dem steigenden Bedarf am BER im Einvernehmen mit der Flughafengesellschaft.
* Für jede am Flughafen BER zugelassene Berliner Taxe erhält eine Taxe aus dem Landkreis Dahme-Spreewald das Laderecht im Land Berlin.
* Die am BER ladeberechtigten Taxen aus dem Landkreis und Berlin müssen sich über eine dauerhaft am Fahrzeug befestigte Kennzeichnung (Plakette) nachweisen.
* Bei Abfahrt vom Flughafen Berlin-Brandenburg umfasst der Pflichtfahrbereich für die Taxen mit Betriebssitz im Landkreis oder im Land Berlin auch Fahrten zu jedem Fahrziel innerhalb des Landes Berlin und auch zu jedem Fahrziel in insgesamt 30 Kommunen in Brandenburg im Umkreis von rund 25 Kilometern um den BER, von der Stadt Potsdam im Westen über Zossen im Süden bis Grünheide (Mark) im Osten.
* Der Landkreis Dahme-Spreewald und das Land Berlin werden zeitnah einen einheitlichen Flughafentarif festlegen, der für alle Taxen gilt, die am Flughafen Berlin-Brandenburg Fahrgäste aufnehmen.
Damit gibt es erstmals seit 2012 wieder eine Taxen-Vereinbarung für den Flughafen Berlin-Brandenburg. Sie gilt bis zum 31. Dezember 2022 und verlängert sich jeweils um ein Jahr, falls nicht fristgerecht gekündigt wird. Die Vereinbarung wird regelmäßig evaluiert und erfolgte in Abstimmung mit dem Land Brandenburg. Dahme-Spreewalds Landrat zeigt sich zufrieden mit dem Verhandlungsergebnis: „Damit ist eine Gleichbehandlung für die Taxen aus dem Dahme-Spreewald-Kreis und Berlin gesichert“, erklärt Stephan Loge, den die nun zum Abschluss geführte Thematik persönlich seit zwölf Jähren beschäftigte.
Die nun geschlossene Taxen-Vereinbarung ist das Ergebnis intensiver und harter Verhandlungen der Landkreisverwaltung mit Berlin für die Auskömmlichkeit der kreiseigenen Taxen, erklärt Dahme-Spreewalds Verkehrsdezernentin: „Dies zeigt sich zum einen in der erfolgreich festgeschriebenen Obergrenze sowie der Eins-zu-Eins-Taxiquote, die von uns gefordert wurde. Zum anderem konnten wir das Klimaschutz-Problem der Leerfahrten beseitigten, so dass LDS-Taxen bei ihrer Rücktour nun auch an Standorten des Landes Berlin laden dürfen“, sagt Heike Zettwitz. Die nächste Herausforderung sei es nun, gemeinsam einen einheitlichen Flughafentarif für die Vernetzung der Flughafenregion und die Beseitigung von Unklarheiten bei unterschiedlichen Taxenentgelten zu erarbeiten.
Die Konzession der 300 Dahme-Spreewald-Taxen für Schönfeld ist bereits durch das zuständige Straßenverkehrsamt Dahme-Spreewald erfolgt. Alle Taxen fahren vorerst mit dem jeweiligen Tarif des Einsatzortes. Das Land Berlin und der Landkreis Dahme-Spreewald werden zeitnah einen einheitlichen Flughafentarif festlegen, der dann für alle Taxen gilt, die am BER Fahrgäste aufnehmen.
http://dlvr.it/RglLkN
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Auseinandersetzung am Anglerteich
Bad Belzig, Am Kurpark, Anglerteich –
Dienstag, 15. September 2020, 19:45 Uhr –
Ein 46-jähriger Angler fühlte sich am Dienstagabend, am Bad Belziger Anglerteich von laut abgespielter Musik anderer anwesenden Männer belästigt und bat diese ihre Musik leiser zu machen. Diesem Wunsch sollen die Männer dann jedoch nicht entsprochen haben, sondern sollen sofort auf den 46-Jährigen zugegangen sein. In weiter Folge soll einer der Männer dann versucht haben mehrfach auf den 46-Jährigen einzuschlagen. Dabei wurde der Angler dann am Kopf/Ohr getroffen und leicht verletzt, was später aber keiner medizinischen Behandlung bedurfte. Anschließend seien die Angreifer in Richtung Stadtzentrum gelaufen. Bei einer Absuche der Polizei im Nahbereich konnten die Tatverdächtigen nicht mehr angetroffen werden. In weiterer Folge wurden die Beamten in den Nachtstunden zu einem anderen Sachverhalt, in das Übergangswohnheim nach Kuhlowitz gerufen. Dort meldete der Mitarbeiter des Wachschutzes gegen 00:15 Uhr einen Mann, der sich offenbar unberechtigt im Übergangswohnheim aufgehalten und dort Bewohner bedroht habe. Der Unbekannte sei aber schon in Richtung des Waldes geflüchtet. Nach kurzer Absuche konnten die Beamten dann den Unbekannten feststellen und ins Gewahrsam nehmen. Der mit 1,22 Promille alkoholisierte Afghane passte auch auf die Beschreibung des Tatverdächtigen, der einige Stunden zuvor auf den Angler eingeschlagen haben soll. Die Beamten brachten den 24-jährigen Afghanen zur Verhinderung weiterer Straftaten nach Brandenburg ins Polizeigewahrsam. Die Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.
http://dlvr.it/Rgkwl4
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Fahrzeugscheibe eingeschlagen
#Bergfelde –
Heute Nacht schlugen in der Wilhelm-Buchholz-Straße bisher unbekannte Personen eine Seitenscheibe eines VW Daddy ein und entwendeten aus dem Fahrzeug das Navigationsgerät und ein Handyladekabel. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 900 Euro.
http://dlvr.it/RgjXvH
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Wildunfall
Baruth/ Mark – Mückendorf –
Mittwoch, den 16.09.2020, 06:00 Uhr –
Der Fahrer eines PKW Volkswagen befuhr die Kreisstraße 7225. Zwischen den Ortschaften Baruth/ Mark und Mückendorf wollte ein Reh die Fahrbahn überqueren. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen PKW und dem Reh. Am Volkswagen entstand ein Sachschaden von etwa 2 500 Euro. Das Reh verendete am Unfallort. Durch die Polizisten wurde der Unfall aufgenommen und ein Jagdpächter verständigt.
http://dlvr.it/RgjKgW
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Dienstag, 15. September 2020
Dahme-Spreewald: LCKW-Grundwasserbelastung in Zeuthen
Umweltamt informiert zur Grundwasserbelastung mit LCKW in Zeuthen
Ergebnisse der Raumluftuntersuchungen liegen vor / Überwachung wird fortgesetzt
Das Umweltamt des Landkreises Dahme-Spreewald informiert erneut über den aktuellen Fortgang der Erkundung der LCKW-Belastungen in Zeuthen: Aufgabe einer bereits vor drei Jahren begonnenen und nun abgeschlossenen Detailuntersuchung zu dieser Grundwasserbelastung war es, sowohl den Eintragsort als auch die Grundwasserbelastung in ihrer Ausbreitung und ihren Konzentrationen in hinreichendem Maße zu untersuchen. Erklärtes Ziel war es, eine abschließende Gefährdungsabschätzung vorzunehmen und daraus Maßnahmen zur Sanierung aus den gewonnenen Erkenntnissen abzuleiten. In Rahmen der Auswertung sämtlicher Sondenmessungen, der Grundwasser- und Bodenluftuntersuchungen der Vorjahre wurde jetzt durch den Gutachter abgeleitet, dass derzeit kein akuter Bedarf an Gefahrenabwehrmaßnahmen vorhanden ist. Der Geltungsbereich der Grundwassernutzungsuntersagung vom 17. Juni 2017 wurde zudem durch die nunmehr bewältigte Detailuntersuchung vollumfänglich bestätigt.
Zur ergänzenden Beweissicherung und zum Gefahrenausschluss sind kürzlich in Bereichen mit einem geringen Grundwasserflurabstand stichprobenartig Raumluftuntersuchungen in Kellerräumen durchgeführt worden. Im betroffenen Areal von Zeuthen sind dafür Gebäude unterschiedlichen Alters und Zustands ausgewählt worden. Als Zeitpunkt für die Messungen ist der August 2020 gewählt worden, da bei wärmeren Temperaturen von einer höheren Mobilität der LCKW auszugehen ist. „Die Ergebnisse der Raumluftuntersuchungen liegen inzwischen vor und sind sämtlich ohne messbare Gehalte an LCKW. Ein Schadstoffübergang in die Raumluft konnte − auch unter den ungünstigen Bedingungen bei sommerlichen Temperaturen und damit bei höherer Mobilität − nicht nachgewiesen werden“, informiert Robert Krowas, Leiter der unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Landkreises.
Diese Raumluftuntersuchungen waren ein wichtiger Baustein zur Vervollständigung der Detailuntersuchung mit abschließender Gefährdungsabschätzung. Derzeit wird das Überwachungskonzept zur weiteren Kontrolle der Grundwasserbelastung durch einen Fachgutachter erstellt und muss abschließend noch mit dem Landkreis abgestimmt werden. „Die Grundwasserbelastung in Zeuthen wird einer dauerhaften Überwachung unterliegen, um die weitere Entwicklung dieser zu verfolgen und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen ableiten zu können“, erläutert Krowas.
Das Umweltamt wird die Bevölkerung weiterhin regelmäßig über den aktuellen Stand informieren. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde gern zur Verfügung Telefon: 03546/20-1601 oder umweltamt@dahme-spreewald.de .
Hintergrund
Im Rahmen von Baumaßnahmen wurde im Jahr 2017 auf dem Grundstück Ecke Lindenallee/Forstweg in der Gemeinde Zeuthen eine Grundwasserbelastung durch leichtflüchtig chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW) erkannt. Als Ursprung des Eintrags ist das ehemalige Werk „VEB NARVA Leuchtenbau“ identifiziert worden. In der Folge wurden weitere Untersuchungsmaßnahmen durchgeführt. Es zeigte sich, dass der Bereich des Grundwasserabstroms des genannten Grundstückes in Richtung Zeuthener See ebenfalls eine Belastung mit LCKW aufwies. Deshalb war eine Allgemeinverfügung zur Untersagung der Benutzung von Grundwasser für den Bereich ausgehend von der Forstallee/Weichselstraße in einem Korridor beidseitig der Forstallee/Forstweg über Ahornallee bis hin zur Dahme erlassen worden.
http://dlvr.it/RggVmD
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Störungsfreier Versammlungsverlauf
#Cottbus: Die für den heutigen Tag angemeldete Versammlung unter dem Motto „Gegen Gewalt und für die Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit“ verlief aus polizeilicher Sicht störungsfrei. Lediglich in einem Fall einer Plakatierung wurden Personalien erhoben, um den Verdacht einer Volksverhetzung rechtlich prüfen zu lassen.
http://dlvr.it/RggSv5
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Tankbetrüger konnten noch auf der Autobahn gestellt werden
Bundesautobahn 2, Raststätte Buckautal –
Dienstag, 15.09.2020, 03:35 Uhr –
Die Mitarbeiterin einer Tankstelle teilte mit, dass ein Opel zunächst an der Tankstelle vorfuhr, der Beifahrer ausstieg, dass Fahrzeug für etwa 54 Euro volltankte und anschließend wieder in dieses einstieg. Der Fahrzeugführer fuhr sodann los, ohne den Kraftstoff zu bezahlen. Polizeibeamte der Autobahnpolizei konnten das Fahrzeug jedoch auf der A10 in Höhe der Anschlussstelle Glindow aufnehmen und anhalten.
Gegen die Fahrzeuginsassen (polnische Staatsbürger) wird nun wegen Tankbetruges ermittelt.
http://dlvr.it/Rgg2c6
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Schlauchboot beschädigt
#Zehdenick –
Eine Familie aus Berlin hatte in Zabelsdorf, im Kanal Ausbau einen Bungalow mit Steg für mehrere Tage gemietet. Am Steg hatten sie ein Schlauchboot mit Außenbordmotor festgemacht. Am Montag stellten sie fest, nachdem sie das Grundstück für zwei Stunden verlassen hatten, dass bisher unbekannte Personen den Bug des Schlauchbootes durch mehrere Einstiche beschädigt hatten. Zum Glück blieb das Boot weiter schwimmfähig, so dass es zu keiner Gewässerverunreinigung durch den Kraftstoff des Außenbordmotors gekommen ist. Wie hoch der gegenwärtige Schaden ist, ist unbekannt. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde aufgenommen.
http://dlvr.it/RgddZw
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20 neue Fälle im Land Brandenburg – Zahl der aktuell Erkrankten im Land bei 170
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 20 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 4.054 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 15.09.2020, 08:30 Uhr). Aktuell werden 5 Personen wegen COVID-19 stationär behandelt, davon wird 1 Person intensivmedizinisch beatmet. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen 3.711 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+6 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktiv Erkrankten bei 170 (+14).
Landkreis /
kreisfreie Stadt Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fälle
ambulant + stationär
kumuliert ab 10. Kalenderwoche
Stand: 15.09., 08:30 Uhr 7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner Inzidenz
Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner
kumuliert Sterbefälle
Wohnortprinzip
kumuliert
Barnim
+1
471
0,5
257,7
29
Brandenburg a. d. H.
0
72
1,4
99,8
1
Cottbus
0
47
2,0
46,9
0
Dahme-Spreewald
0
309
3,5
182,8
8
Elbe-Elster
0
95
1,0
92,6
3
Frankfurt (Oder)
+1
66
3,5
114,0
0
Havelland
+3
231
8,0
142,7
6
Märkisch-Oderland
0
260
7,2
133,8
4
Oberhavel
+1
371
0,9
175,6
9
Oberspreewald-Lausitz
0
70
0,0
63,4
2
Oder-Spree
+1
181
0,6
101,3
3
Ostprignitz-Ruppin
0
106
1,0
107,0
0
Potsdam
+10
730
10,7
409,9
50
Potsdam-Mittelmark
+1
634
2,3
295,3
43
Prignitz
0
47
0,0
61,4
0
Spree-Neiße
0
69
0,0
60,3
0
Teltow-Fläming
+2
245
3,0
145,6
13
Uckermark
0
50
0,8
41,8
2
Brandenburg gesamt
+20
4.054
2,9
161,4
173
Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschaltet, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b.
Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.
Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.
Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.
Die kumulierte Inzidenz umfasst alle bisher gemeldeten bestätigten Fälle in Brandenburg pro 100.000 Einwohner und die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.
Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.
http://dlvr.it/RgdQgT
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Montag, 14. September 2020
Schwerpunktkontrollen von Polizei und Ordnungsamt Treptow-Köpenick im Treptower Park
#Berlin – Der Treptower Park war am vergangenen Wochenende wiederholt Ziel eines gemeinsamen Schwerpunkteinsatzes des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick und des Polizeiabschnitts 65. Die Einsatzkräfte lösten dabei mehrere illegale Musikveranstaltungen auf und stellten erneut Musikanlagen und Zubehör sicher. Zwischen 14 und 03.30 Uhr kontrollierten Dienstkräfte von Ordnungsamt und Polizei zielgerichtet den Bereich des Treptowers Parks. Die Wasserschutzpolizei suchte den Uferbereich unterstützend nach möglichen Veranstaltungen ab. Insgesamt trafen die Dienstkräfte knapp 25 Personengruppen an, die wegen des Abspielens lauter Musik und der Nichteinhaltung der Mindestabstände auffielen. Die Gruppen bestanden aus jeweils fünf bis 80 Personen. Unter den angetroffenen Ansammlungen waren auch größere Musikveranstaltungen mit Mischpulten und Boxen, die teilweise über benzinbetriebene Generatoren betrieben wurden. Das Ordnungsamt stellte vier solcher Anlagen sicher, zudem wurden zahlreiche Platzverweise erteilt. Allein gegenüber dem Kraftwerk Rummelsburg hatten sich rund 80 Personen versammelt, in der Nähe des Karpfenteichs waren es knapp 60. Am Gasthaus Zenner konnte eine Person am Aufbau einer Musikanlage gehindert und die geplante Veranstaltung somit unterbunden werden. Am Einsatz waren zehn Polizistinnen und Polizisten beteiligt, die von sieben Mitarbeitenden des Ordnungsamtes unterstützt wurden. Der Treptower Park hatte sich in den vergangenen Wochen zu einem beliebten Treffpunkt der illegalen Partyszene entwickelt. Die Beschwerden aufgrund von Lärmbelästigungen hatten zuletzt stark zugenommen.
http://dlvr.it/RgbZ2z
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#THW: Hilfsgüter-Transporte für Lesbos
#Kiel (ots)
Kiel. Technisches Hilfswerk (THW) transportiert Hilfsgüter der Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Freien und Hansestadt Hamburg auf die griechische Insel Lesbos.
Schleswig-Holstein stellt für die Versorgung der Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos 4.000 Schlafsäcke zur Verfügung. Das Land reagiert damit auf ein entsprechendes Hilfeersuchen Griechenlands. Der Transport der Schlafsäcke aus dem DRK-Einsatz- und Logistikzentrum in Schwentinental übernehmen ehrenamtliche Kräfte des THW Landesverbands Hamburg,Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig Holsteins im Auftrag des Auswärtigen Amtes.
Aus Mecklenburg-Vorpommern werden zusätzliche 2.000 Schlafsäcke und 2.000 Decken sowie Alu-Isolationsmatten durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nach Griechenland transportiert. „In Notsituationen ist schnelles Handeln gefragt. Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte konnten, dank der guten Zusammenarbeit mit den zuständigen Partnern aus Ministerien und vom Deutschen Roten Kreuz, alle Transportgüter schnell verladen und befinden sich bereits auf dem Weg nach Lesbos“, so der Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks, Dierk Hansen.
Zusätzlich werden Sanitärcontainer und Zelte durch die Freie und Hansestadt Hamburg bereitgestellt und durch das THW nach Griechenland transportiert.
Nach einem Zwischenstopp in Hannover, bei dem weitere Hilfsgüter aufgenommen werden, fahren die Einsatzkräfte aus dem Norden gemeinsam mit weiteren Helferinnen und Helfern aus ganz Deutschland über Österreich, Italien und von dort schließlich mit der Fähre nach Lesbos.
Für die THW-Kräfte ist der Einsatz mit einigen Besonderheiten verbunden, denn sie fahren durch Risikogebiete. Neben den allgemeinen Hygieneregeln und mit Schutzausstattung ausgestattet, werden die Helferinnen und Helfer nach ihrer Rückkehr die geltenden Bestimmungen für Reiserückkehrer befolgen und sind dann schnellstmöglich wieder einsatzbereit.
http://dlvr.it/RgbY0W
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Stauende nicht bemerkt
BAB10/ Oranienburg – Am 12.09. gegen 16.05 Uhr fuhr ein 71-jähriger Mann aus der Uckermark mit seinem Pkw Ford zwischen der Anschlussstelle Oberkrämer und dem Autobahnkreuz Oranienburg in Richtung Prenzlau. Offenbar bemerkte er zu spät, dass der vorrausfahrende Verkehr zum Stillstand gekommen war und wich auf den rechten Fahrstreifen aus. Trotz des Ausweichmanövers verhinderte er ein Auffahren auf einen Pkw BMW eines 66-jährigen Berliner Fahrers nicht. Anschließend lenkte er wieder auf den linken Fahrstreifen, wo er auf einen Pkw Ford prallte, der von einer 34-jährigen Frau aus Berlin gesteuert wurde. Das Fahrzeug des 71-Jährigen war nach den Kollisionen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Zeitweise kam es zu einer Vollsperrung Richtungsfahrbahn.
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Hilfe für Helfer – Tafel Falkensee erhält 4500 Euro – Parlamentarischer Staatssekretär Feiler übergibt Förderbescheid
Parlamentarischer Staatssekretär Feiler übergibt Förderbescheid. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft fördert ehrenamtliche Initiativen in ländlichen Regionen Die Corona-Pandemie hat viele ehrenamtliche Initiativen und Helfer ins Straucheln gebracht: Kontaktbeschränkungen erschweren die Arbeit. Die Einhaltung der Schutz- und Hygienemaßnahmen kostet zusätzliches Geld. Mehr denn je sind Menschen in der Pandemie aber auf dieses Engagement vor der Haustür angewiesen. Die Bundesministerin für die ländlichen Räume, Julia Klöckner, hat deshalb das millionenschwere Soforthilfeprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ aufgelegt. Damit greift die Ministerin den Ehrenamtlichen gezielt unter die Arme: Sie können Zuwendungen etwa für Schutzausrüstung, Mieten für Fahrzeuge oder digitale Ausstattung erhalten. Über 560 Interessenbekundungen sind beim Ministerium eingegangen – die ersten Förderbescheide wurden bereits verschickt. An die Tafel Falkensee übergab der Parlamentarische Staatssekretär im BMEL, Uwe Feiler, die Förderurkunde heute persönlich. Der Verein, der jede Woche rund 640 bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt, erhält 4500 Euro. Von dem Geld sollen unter anderem in der Ausgabestelle Vorrichtungen zur Einhaltung der Abstandsregeln und Technik finanziert sowie das Angebot zur Lieferung von Lebensmitteln ausgeweitet werden. Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Feiler: „Ohne die vielen Freiwilligen, die gerade während der Corona-Pandemie für andere da sind, wäre unsere Gesellschaft ein ganzes Stück ärmer. Doch Ehre allein hilft dem Ehrenamt wenig. Deshalb freue ich mich, dass wir die Helfer in den ländlichen Räumen unterstützen können – insgesamt fünf Millionen Euro haben wir für Initiativen vor Ort bereitgestellt. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, dass wichtige Angebote in der Fläche weiter möglich sind. Klar ist aber auch: Der wahre Wert des ehrenamtlichen Engagements lässt sich mit Geld gar nicht aufwiegen.“
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3 neue Fälle in Brandenburg – Zahl der aktuell Erkrankten im Land bei 156
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 3 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 4.034 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 14.09.2020, 08:30 Uhr). Aktuell werden 5 Personen wegen COVID-19 stationär behandelt, davon wird 1 Person intensivmedizinisch beatmet. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen 3.705 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+4 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktiv Erkrankten bei 156 (-1).
Landkreis /
kreisfreie Stadt Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fälle
ambulant + stationär
kumuliert ab 10. Kalenderwoche
Stand: 14.09., 08:30 Uhr 7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner Inzidenz
Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner
kumuliert Sterbefälle
Wohnortprinzip
kumuliert
Barnim
0
470
0,0
257,2
29
Brandenburg a. d. H.
0
72
2,8
99,8
1
Cottbus
0
47
2,0
46,9
0
Dahme-Spreewald
+3
309
4,7
182,8
8
Elbe-Elster
0
95
1,0
92,6
3
Frankfurt (Oder)
0
65
5,2
112,3
0
Havelland
0
228
7,4
140,8
6
Märkisch-Oderland
0
260
7,7
133,8
4
Oberhavel
0
370
0,5
175,1
9
Oberspreewald-Lausitz
0
70
0,0
63,4
2
Oder-Spree
0
180
0,0
100,8
3
Ostprignitz-Ruppin
0
106
1,0
107,0
0
Potsdam
0
720
6,7
404,3
50
Potsdam-Mittelmark
0
633
5,1
294,9
43
Prignitz
0
47
0,0
61,4
0
Spree-Neiße
0
69
0,9
60,3
0
Teltow-Fläming
0
243
1,8
144,4
13
Uckermark
0
50
0,8
41,8
2
Brandenburg gesamt
+3
4.034
2,9
160,6
173
Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschaltet, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b.
Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.
Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.
Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.
Die kumulierte Inzidenz umfasst alle bisher gemeldeten bestätigten Fälle in Brandenburg pro 100.000 Einwohner und die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.
Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.
http://dlvr.it/RgYd1g
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Sonntag, 13. September 2020
Verkehrsunfallflucht
#Zehlendorf – Am Freitag, 11.09.2020 gegen 16:00 Uhr befuhr ein 47-Jähriger mit seinem Fahrrad die Landesstraße 21 zwischen Zehlendorf und Kreuzbruch in nördlicher Richtung. Als ein unbekannter PKW-Fahrer überholte kam es zur Berührung zwischen den Unfallbeteiligten und der Fahrradfahrer stürzte. Der PKW-Fahrer setzte die Fahrt fort. Im Zuge der Behandlung der nicht lebensbedrohlichen Verletzungen des 47-Jährigen im Krankenhaus wurde die Polizei informiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem flüchtigen Unfallbeteiligten aufgenommen. Hinweise zum Unfallbeteiligten nimmt die Polizeiinspektion Oberhavel unter Tel. 03301 851 0 entgegen.
http://dlvr.it/RgX4pG
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Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person
#Oranienburg – Am Freitag, 11.09.2020 gegen 13:35 Uhr kam es in der Berliner Straße in Oranienburg zu einem Verkehrsunfall bei dem eine 13-jährige Fahrradfahrerin leicht am Kopf verletzt wurde. Zu dem Unfall kam es als die 13-Jährige den Radweg der Berliner Straße verkehrswidrig auf der linken Seite in Richtung Oranienburg-Süd befuhr und die Robert-Koch-Straße überqueren wollte. Zeitgleich beabsichtigte eine 57-jährige aus der Robert-Koch-Straße auf die Berliner Straße abzubiegen und übersah die Radfahrerin. Die 13-Jährige wurde in der Folge ambulant im Krankenhaus behandelt. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt.
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Randalierer in Gewahrsam genommen
#Potsdam, Nördliche Innenstadt, Platz der Einheit –
Samstag, 12.09.2020, 13:40 Uhr –
Am Samstagnachmittag kam es am Platz der Einheit zu einer Belästigung durch einen betrunkenen 33-Jährigen. Er zerschlug eine Bierflasche und warf im Außenbereich eines Cafés einen Tisch um. Dann versuchte er sich zu entkleiden und auf die Straßenbahnschienen zu legen. Mitarbeiter des Potsdamer Ordnungsamtes und eines Sicherheitsdienstes konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei in Schach halten. Eine Alkoholmessung ergab 2,79 Promille.
Die Polizeibeamten nahmen ihn zur Ausnüchterung mit in die Gewahrsamszelle.
http://dlvr.it/RgWmZV
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Geheimnisvolle Orte: Der Brauhausberg in Potsdam – Potsdams Hügel der Macht
Geheimnisvolle Orte: Der Brauhausberg in Potsdam – Potsdams Hügel der Macht
Di 06.10.2020 20:15, rbb Fernsehen
Film von Julia Baumgärtel und Attila Weidemann
Leicht erhöht, aber von überall zu sehen, thront in Potsdam ein Bauwerk, das sichtbare Spuren der Vergangenheit trägt – vor allem die Silhouette des Parteisymbols der SED. Der Schriftzug zeugt von der Vergangenheit des Gebäudes als Sitz der SED-Bezirksleitung, vom Volksmund als „Kreml von Potsdam“ tituliert. Es ist nur einer von mehreren geschichtsträchtigen Bauten auf dem Brauhausberg in Potsdam.
Als preußische Kriegsschule von Kaiser Wilhelm II. erbaut, wurde der sogenannte Schwechten-Bau in der Weimarer Republik als Reichsarchiv genutzt. Nach der Wende wurde aus dem SED-Parteigebäude bis zum Jahr 2013 der Sitz des Brandenburger Landtags. Sich dem Potsdamer Brauhausberg zu nähern, gleicht einer Schatzsuche, einer Entdeckungstour in die Vergangenheit. Der Film öffnet die Türen zu Geschichte und Gegenwart des Areales, das 2014 von Immobilieninvestoren gekauft wurde und seitdem in einem Dornröschenschlaf liegt.
Seinen Namen trägt der Brauhausberg wegen der Bierbrauer, die sich ab dem 19. Jahrhundert hier ansiedelten. Auch sie hinterließen ihre Spuren am Hügel – alte Brauereikeller, heute teilweise eingestürzt und als Fledermausquartiere genutzt. Beliebte Ausflugslokale zogen Potsdamer und Berliner auf den Hügel mit Weitblick über die Havel. Und zu DDR-Zeiten lockte dann ein Freizeitkomplex mit Schwimmhalle und Terrassencafé.
Auf historischer Spurensuche haben die Autoren Julia Baumgärtel und Attila Weidemann einige Mysterien dieses Ortes aufzuklären: von den Hinterlassenschaften der Brauer über die Geschichte des NS-Widerstands auf dem Brauhausberg bis zu einem rätselhaften DDR-Bunker. Ein spannendes Kapitel deutscher Geschichte mitten in Potsdam.
„Mein Land wird 30“
Am 3. Oktober 2020 feiert das Bundesland Brandenburg sein 30-jähriges Bestehen. Der rbb als ARD-Landesrundfunkanstalt für Berlin und Brandenburg zeigt zum Geburtstag unter anderem mehrere neue Filme und Reihen über das Land und seine Geschichte:
„Geheimnisvolle Orte: Der Brauhausberg in Potsdam“, Di., 06.10.20, 20.15 Uhr
„Ein Sommer in Potsdam – Zwischen Gestern und Heute“, Di., 06.10.20, 21.00 Uhr
„Die Einsteiger – Ein Jahr im Brandenburger Landtag“, Di., 06.10.20, 22.15 Uhr
„Brandenburg – Chronik eines Landes“, dreiteilige Reihe, ab 10.10.20 samstags, 20.15 Uhr
„Rad auf Achse – 1000 Kilometer Brandenburg“, vierteilige Reihe, ab 13.10.2020 dienstags, 20.15 Uhr
http://dlvr.it/RgVsKG
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Krebsrisiko senken: Ministerin Nonnemacher ruft zu Information über Vorsorge und gesunde Ernährung auf
Aus Anlass der nationalen Krebspräventionswoche (14.-18. September) appelliert Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher an die Brandenburgerinnen und Brandenburger, sich mit dem Thema Vorsorge zu beschäftigen: „Ihre Krankenkasse hält wichtige Informationen für Sie bereit über die Vorsorgeuntersuchungen und Maßnahmen, die für Sie wichtig sind. Auch eine gesunde Ernährung kann helfen, Risiken vorzubeugen.“
Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. In Brandenburg erkrankten im Jahr 2018 laut Schätzung des Gemeinsamen Krebsregisters von Brandenburg und Berlin ungefähr 9.200 Männer und 7.400 Frauen an Krebs. „Je früher eine Krebserkrankung erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Nutzen Sie darum regelmäßig die verschiedenen Angebote zur Krebsfrüherkennung, die Ihre Krankenkasse Ihnen anbietet“, so Nonnemacher.
Am 15. September ist zudem Europäischer Prostatatag. Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Ostdeutschland. Bei jedem zehnten Mann wird im Lauf seines Lebens Prostatakrebs diagnostiziert. Allein in Brandenburg werden nach Schätzung des Gemeinsamen Krebsregisters der Ostdeutschen Länder in diesem Jahr ungefähr 2.230 Männer neu an Prostatakrebs erkranken.
„Männer, die an Prostatakrebs erkranken, haben im Allgemeinen eine sehr gute Prognose. Aber auch hier gilt: je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser. Bitte gehen Sie darum regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung“, so Ministerin Nonnemacher.
Die meisten Neuerkrankungen werden bei Männern im Alter zwischen 70 und 75 Jahren diagnostiziert. An Prostatakrebs versterben pro Jahr in Brandenburg rund 420 Männer.
http://dlvr.it/RgVrhg
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Samstag, 12. September 2020
Zwei Festnahmen nach mutmaßlichem Rauschgifthandel
#Berlin – Ein Zivilfahndungstrupp der 12. Einsatzhundertschaft hat gestern Nachmittag zwei Männer in Spandau festgenommen. Vorermittlungen eines Fachkommissariats des Landekriminalamtes führten gegen 16.45 Uhr zu der Festnahme der beiden 28- und 30-jährigen Brüder in einer Wohnung in der Seegefelder Straße. Bei der folgenden Durchsuchung der Wohnung und eines in der Nähe geparkten Pkw, wurden die Einsatzkräfte fündig. Über 70 Szenekugeln mit weißem Pulver gefüllt und über 50 Kugeln mit braunem Pulver gefüllt wurden aufgrund des Verdachts, dass es sich um Kokain und Heroin handelt, beschlagnahmt. Weiterhin wurden eine Geldsumme im unteren dreistelligen Bereich, hochwertige Armbanduhren und originalverpackte Rollerteile aufgefunden und beschlagnahmt. Die beiden Tatverdächtigen wurden dem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes überstellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat einen Haftbefehl für den Hauptverdächtigen beantragt.
http://dlvr.it/RgTT7x
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Brandanschlag auf Bahnanlagen
#Leipzig (ots)
Personen im Gleisbereich, Feuer auf Bahnanlagen – ein Hubschrauber der Bundespolizei stellte heute Nacht zwei Personen im Gleisbereich sowie einen brennenden Schaltkasten im Bereich des ehemaligen Haltepunktes Leipzig – Marienbrunn fest. Die Feuerwehr Leipzig konnte den Brand löschen und die Personen durch eine Streife der Bundespolizei aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
Gegen Mitternacht stellte ein Hubschrauber der Bundespolizei, im Bereich der Eisenbahnbrücke Maximilianallee, zwei Personen im Gleisbereich fest. Beide Männer rannten mehrfach über die Gleise und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Die Gleisanlagen mussten kurzfristig gesperrt werden, bis eine Streife der Bundespolizei die beiden Männer im Alter von 27 und 66 Jahren gestellt hatte. Gründe, für ihr lebensgefährliches Handeln, konnten die beiden keine nennen. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet.
Nur wenig später, gegen 03:00 Uhr, stellte der Hubschrauber einen Brand im Bereich des ehemaligen Haltepunktes Leipzig – Marienbrunn fest. Nach ersten Ermittlungen wurde durch unbekannte Personen ein Schaltkasten der Deutschen Bahn in Brand gesetzt. Obwohl die Feuerwehr Leipzig den Brand löschen konnte, wurde der Schaltkasten komplett zerstört. Auf der Bahnstrecke zwischen Leipzig – Connewitz und Leipzig – Stötteritz kann es daher noch bis Sonntag zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen. Die Bundespolizei Leipzig leitete ein Strafverfahren wegen Brandstiftung ein. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeidirektion Leipzig, die in unmittelbarer Tatortnähe auch eine männliche Person feststellte. Ein Tatzusammenhang wird geprüft.
Gegen 03:10 Uhr unterstütze der Hubschrauber der Bundespolizei bei der Suche nach einer vermissten Person im Bereich der Sachsenbrücke.
Anmerkung: Zum Schutz der Bahnanlagen und der Reisenden ist die Bundespolizei auch heute wieder verstärkt in Leipzig und Umgebung im Einsatz. Wir hoffen auf einen friedlichen Veranstaltungsverlauf des heutigen Tages.
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9 neue Fälle im Land Brandenburg – Zahl der aktuell Erkrankten im Land bei 156
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 9 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 4.029 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 12.09.2020, 11:00 Uhr). In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen 3.700 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+2 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktiv Erkrankten bei 156 (+7).
Landkreis /
kreisfreie Stadt Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fälle
ambulant + stationär
kumuliert ab 10. Kalenderwoche
Stand: 12.09., 11:00 Uhr 7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner Inzidenz
Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner
kumuliert Sterbefälle
Wohnortprinzip
kumuliert
Barnim
0
470
0,0
257,2
29
Brandenburg a. d. H.
0
71
1,4
98,4
1
Cottbus
+2
47
2,0
46,9
0
Dahme-Spreewald
0
306
3,5
181,0
8
Elbe-Elster
0
95
1,0
92,6
3
Frankfurt (Oder)
0
64
6,9
110,6
0
Havelland
+2
228
8,6
140,8
6
Märkisch-Oderland
0
260
7,7
133,8
4
Oberhavel
0
370
0,5
175,1
9
Oberspreewald-Lausitz
0
70
0,0
63,4
2
Oder-Spree
0
180
0,0
100,8
3
Ostprignitz-Ruppin
+1
106
1,0
107,0
0
Potsdam
+2
720
6,7
404,3
50
Potsdam-Mittelmark
+1
633
5,1
294,9
43
Prignitz
0
47
0,0
61,4
0
Spree-Neiße
0
69
0,9
60,3
0
Teltow-Fläming
+1
243
3,0
144,4
13
Uckermark
0
50
0,8
41,8
2
Brandenburg gesamt
+9
4.029
3,0
160,4
173
Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschaltet, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b.
Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.
Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.
Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.
Die kumulierte Inzidenz umfasst alle bisher gemeldeten bestätigten Fälle in Brandenburg pro 100.000 Einwohner und die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner.
Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.
http://dlvr.it/RgTJpJ
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Freitag, 11. September 2020
Haftbefehl für Gastwirt wegen unrechtmäßigen Corona-Soforthilfe-Anträgen
#Stuttgart (ots)
Corona-Soforthilfe: Haftbefehl für Gastwirt, der mit einer Vielzahl von unrechtmäßigen Anträgen knapp eine halbe Million Euro beantragt haben soll
Nach umfangreichen und intensiv geführten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg wurde am 10. September 2020 ein italienischer Staatsangehöriger mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Konstanz festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft Rottweil wirft dem Mann, der eine Gaststätte in Rottweil betreibt, vor, sich unrechtmäßig Corona-Soforthilfen für erfundene Liquiditätsengpässe beschafft zu haben. Konkret steht er im Verdacht von Ende März 2020 bis Juli 2020 in 18 Fällen Corona-Soforthilfe in Höhe von insgesamt 488.000 EURO beantragt zu haben. Um an die staatlichen Gelder zu gelangen, reichte der 32-Jährige Anträge mit unterschiedlich veränderten Daten ein. Seine hohe kriminelle Energie bei den Betrugshandlungen zeigte er, in dem er unter ständiger Änderung seines eigenen Namens, des Namens seiner Gaststätte sowie der Nennung weiterer Unternehmensdaten die Unterstützung beantragte. Ferner eröffnete der Mann zur Täuschung der Prüfinstanzen der Bewilligungsbehörde mehrere Konten, auf die die unrechtmäßig beantragten Hilfen überwiesen wurden.
Besonders dreist agierte der Beschuldigte bei seinem letzten Antrag. Diesen stellte er zwei Tage nachdem die Kriminalpolizei in Rottweil bei ihm wegen der Betrügereien eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt hatte.
Den aufmerksamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bewilligungsbehörde ist es zu verdanken, dass dem Treiben jetzt ein Ende gesetzt und tatsächlich nur ein Teil der beantragten Summe ausbezahlt wurde.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil hat das Amtsgericht Rottweil Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.
http://dlvr.it/RgRZTr
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Genilke eröffnet Jugendclub Oase in Velten
Baustaatssekretär Rainer Genilke hat heute in Velten an der Wiedereröffnung des Jugendclubs Oase nach umfangreichen Sanierungsarbeiten teilgenommen. Für den Um- und Ausbau wurden Bundes- und Landesmittel in Höhe von rund 785.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Baustaatssekretär Rainer Genilke: „Das ist ein guter Tag für die Kinder und Jugendlichen der Stadt Velten, denn das Jugendfreizeitzentrum kann wieder von allen genutzt werden, wobei alle auch mobilitätseingeschränkte Menschen einschließt. Die Oase ist jetzt barrierefrei zugänglich. Beim Um- und Ausbau wurde Beteiligung großgeschrieben. Der Treffpunkt wurde vor allem nach den Wünschen der Nutzerinnen und Nutzer umgestaltet. So konnten die Kinder und Jugendlichen lernen, ihre Bedürfnisse zu formulieren und ihnen wurde vermittelt, dass sie gehört werden. Junge Menschen sind unsere Zukunft und wir wollen, dass sie sich ernstgenommen und wohl fühlen in unseren Städten und Gemeinden.“
Der Jugendclub Oase wurde seit Ende 2019 saniert. Das einstöckige Gebäude aus den 1970er-Jahren wurde an die heutigen Anforderungen für soziale Einrichtungen angepasst und Barrierefreiheit geschaffen. Der Sanitär- und der Küchenbereich ist vollständig erneuert worden. Die elektrischen Anlagen sowie die Heizung wurden auf den neusten Stand gebracht, was die Energieeffizienz des Hauses verbessert. Damit können die Unterhaltskosten dauerhaft gesenkt werden. Im Südflügel wurde ein großer Aufenthaltsbereich geschaffen. Der Um- und Ausbau wurde mit 450.000 Euro Bundes- und Landesmitteln gefördert. Für die Neugestaltung des Außenbereichs wurden rund 335.000 Euro bewilligt. Sport- und Spielgeräte sowie Graffitiwände wurden neu aufgestellt. Die Fördermittel wurden aus dem von Bund und Land finanzierten Förderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ bereitgestellt.
Im Programm „Soziale Integration im Quartier“ können seit 2017 zusätzlich zu den regulären Städtebauförderprogrammen die bauliche Sanierung und der Ausbau von Gemeinbedarfs- und Folgeeinrichtungen wie beispielsweise Kitas, Schulen, soziokulturelle Einrichtungen und Sportstätten sowie Projekte, die der sozialen Integration und dem sozialen Zusammenhalt dienen, gefördert werden.
Insgesamt stehen 2020 bundesweit 199 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung, davon entfallen auf Brandenburg rund sechs Millionen Euro. Abweichend von der üblichen Drittelförderung von Bund, Land und Kommune fördert der Bund mit 75 Prozent, das Land mit 15 Prozent und die Kommune beteiligt sich mit 10 Prozent.
Die Stadt Velten wird seit 1991 aus verschiedenen Programmen für Stadtentwicklung und Stadterneuerung gefördert. Insgesamt wurden rund 22 Millionen Euro bewilligt.
http://dlvr.it/RgRL6L
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Kabeldiebe auf Baustelle
#Liepe –
09.09.2020, 18:00 Uhr 10.10.2020, 06:00 Uhr –
Am Donnerstagmorgen stellte ein Mitarbeiter einer auf einer Baustelle im Nennhausener Ortsteil Liepe tätigen Firma einen Kabeldiebstahl fest. Unbekannte hatten das auf dem Gelände verlegte Kabel mit Hilfe eines Werkzeuges durchtrennt und insgesamt 120 Meter im Wert von ca. 1.500 Euro entwendet. Polizisten suchten nach Spuren und stellten Beweismittel sicher. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
http://dlvr.it/RgPndZ
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