Minister Steinbach besuchte mit HWK-Präsident Wüst Unternehmerinnen und Unternehmer, die einen Handwerksbetrieb übernommen oder neu gegründet haben
Potsdam, 16. Juni 2022. „Mit fast 160.000 Beschäftigten in nahezu 40.000 Betrieben ist das Handwerk ein Schwergewicht in Brandenburg. Insbesondere in den kleinen Städten und Dörfern ist die ,Wirtschaftsmacht von nebenan‘ oft der wichtigste Arbeitgeber und Ausbilder. Vielfach sind es gerade die kleinen Familienbetriebe, die höchste Qualität und eine ganz individuelle Handwerksleistung garantieren. In Tausenden dieser Betriebe steht in den nächsten Jahren das Thema Nachfolge an. Doch für immer mehr leistungsfähige Unternehmen wird kein Nachfolger gefunden – eine Entwicklung, die bundesweit zu verzeichnen ist. Dabei sind die Voraussetzungen für eine Nachfolge oder Existenzgründung im handwerklichen Bereich besser denn je.“ Das sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach heute bei einer Reihe von Unternehmensbesuchen.
Gemeinsam mit Robert Wüst, dem Präsidenten der Handwerkskammer Potsdam, besuchte der Minister mutige Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, die einen Handwerksbetrieb übernommen oder neu gegründet haben. „Das Handwerk bietet jungen Leuten hervorragende Chancen, sich selbstständig zu machen oder einen etablierten Betrieb zu übernehmen. Die Zukunftsaussichten sind bestens, Handwerker werden überall gebraucht“, unterstrich der Minister.
Gerade für ein Flächenland wie die Mark, in dem sich die demografische Entwicklung stark auswirke, habe die Unternehmensnachfolge eine große Bedeutung, so Steinbach weiter. Das gelte umso mehr für Meisterbetriebe, in denen überwiegend die Ausbildung stattfinde. „Diese Betriebe binden nicht nur Fachkräfte, sie wirken vor Ort auch dem zunehmenden Fachkräftemangel in allen Teilen des Landes entgegen und erhalten damit Wirtschaftskraft. Zudem entstehen durch Neugründungen qualifizierter und motivierter Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister neue Arbeits- und Ausbildungsplätze“, sagte Minister Steinbach.
Der Minister verwies darauf, dass in Brandenburg passgenaue Förderprogramme zur Verfügung stehen, die den Übergabeprozess bzw. den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtern. Als Beispiele nannte er die Meistergründungsprämie, die Gründungsförderung und die Richtlinie zur Unternehmensnachfolge.
Handwerkskammerpräsident Robert Wüst betont: „Wie hoch die Dringlichkeit von Unternehmensnachfolgen oder Gründungen im Handwerk sind, zeigen die aktuellen Zahlen auch in unserem Kammerbezirk: In rund 43 Prozent unserer 17400 Mitgliedsbetriebe sind die Betriebsinhaberinnen oder Betriebsinhaber in Westbrandenburg 55 Jahre oder älter und in der Situation, sich mit dem Gedanken der Nachfolge zu befassen. Konkret sind damit in den nächsten Jahren zirka 7500 Handwerksbetriebe mit rund 30.000 Mitarbeitern nur allein in Westbrandenburg vom Thema Nachfolge betroffen. Selten waren die Bedingungen für den Weg in die Selbstständigkeit so gut. Wir brauchen im Handwerk mutige Männer und Frauen, Führungspersönlichkeiten, die Eigenverantwortung ernst nehmen, die aber genauso die Verwirklichung ihrer eigenen Ideen, Unabhängigkeit und natürlich auch den finanziellen Erfolg im Fokus haben. Auf diesem Weg begleiten wir Gründerinnen, Gründer und Nachfolgeinteressierte. Ich selbst bin Nachfolger eines Traditionsbetriebes und kann aus meiner eigenen Erfahrung jeden ermutigen, diesen Schritt zu gehen.“
Die Meistergründungsprämie wurde im Herbst 2015 eingeführt, die Zugangsvoraussetzungen für die Prämie wurden seither verbessert, die Fördersummen erhöht. Die aktuelle Richtlinie gilt bis Ende 2023. Die Prämie wird sehr gut angenommen, seit ihrem Start gab es mehr als 550 Förderzusagen mit einem Volumen von rund 6,2 Millionen Euro.
Aus dem Programm Gründungsförderung wurden im aktuellen Richtlinienzeitraum (2018-2022) fast 33 Millionen Euro bewilligt. Die neue Richtlinie für den künftigen Förderzeitraum 2022 bis 2028 befindet sich derzeit in der Endabstimmung, sie soll sich nach Auslaufen der aktuellen Förderung im Oktober nahtlos anschließen. Neben Maßnahmen zur Information über berufliche Selbstständigkeit werden mit der Gründungsförderung Angebote zur individuellen Beratung, Coachings und Qualifizierungen für Gründungsinteressierte unterstützt.
Neben der Förderung von Neugründungen ist es ebenso wichtig, den Fortbestand rentabler bestehender Unternehmen zu gewährleisten. Hierzu trägt die Unternehmensnachfolgerichtlinie bei, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Landes Brandenburg gespeist wird. Das neue EFRE-Unternehmensnachfolgeprogramm, die am 1. Juli das bisherige Richtlinie ablöst, hat eine Laufzeit bis Ende 2027.
Heute hat Minister Steinbach drei Betriebe besucht. Die Kfz-Werkstatt Monnin in Hohen Neuendorf hat Kraftfahrzeugmechanikermeister Philipp Monnin von den Eltern übernommen. Bei der Krause Elektrik KSF GmbH Elektroanlagenbau in Groß Kreutz haben Elektrotechnikermeister Torsten und Andreas Landmann als Vater und Sohn den Elektrobetrieb übernommen, in dem sie zuvor als Mitarbeiter tätig waren. Augenoptikermeisterin Anja Briege wollte ursprünglich ihren ehemaligen Betrieb, in dem sie zehn Jahre tätig war, übernehmen, entschied sich aber aus Gründen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zur Neugründung des Optik Studios Briege in Werder.
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Donnerstag, 16. Juni 2022
Ohne Versicherungsschutz mit dem E- Roller unterwegs
Dallgow-Döberitz, Dorfstraße –
Mittwoch, 15.06.2022, 08:00 Uhr –
Im Rahmen der Streifentätigkeit fiel Polizeibeamten die Fahrerin eines E- Rollers auf, da an dem Fahrzeug kein Kennzeichen angebracht war. In der darauffolgenden Verkehrskontrolle wurde festgestellt, dass für den Roller tatsächlich kein Versicherungsschutz besteht. Die Weiterfahrt wurde der jugendlichen Fahrerin daraufhin untersagt. Weiterhin wird gegen sie nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
http://dlvr.it/SSHMp2
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1.792 neue Corona Fälle im Land Brandenburg
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 1.792 erhöht. So sind insgesamt 803.433 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 16.06.2022, 00:00 Uhr, Quellen: http://corona.rki.de). In Brandenburg sind ungefähr 780.800 Menschen von ihrer COVID-19-Erkrankung genesen. So liegt die Zahl der Infizierten und Erkrankten aktuell bei geschätzt rund 16.900 (Vorwoche: rund 14.800).
Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und Auslastung Intensivbetten
Aktuell werden 155 Personen mit einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 18 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen 13 beatmet werden (Stand 15.06.2022, Quelle: IVENA).
Schwellenwerte
Landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz
bis 3
über 3
über 6
über 9
Aktueller Wert
(Stand: 16.06.22)
2,49
16.06
15.06
14.06
13.06
12.06
11.06
10.06
09.06
08.06
Werte der letzten Tage
2,49
2,73
2,49
1,74
1,74
1,78
1,58
1,74
1,74
Warnwert
Alarmwert
Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren Intensivbetten (ITS)
bis 10 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
10 bis 20 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
mehr als 20 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
Aktueller Wert
(Stand: 15.06.22)
2,6%
15.06
14.06
13.06
12.06
11.06
10.06
09.06
08.06
07.06
Werte der letzten Tage
2,6
2,7
2,9
2,9
3,0
2,5
3,1
3,1
2,8
Sieben-Tage-Inzidenz
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 285,1 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner (Vortag: 275,8 Vorwoche: 152,5).
Indikator
Warnwert
Alarmwert
Sieben-Tage-Inzidenz
kleiner 250
250 bis 750
über 750
Sieben-Tage-Inzidenz der Landkreise und kreisfreien Städte
Landkreis / kreisfreie Stadt
16.06.
15.06.
14.06.
13.06.
Sonntag
12.06.
11.06.
10.06.
09.06.
08.06.
07.06.
Barnim
288,8
250,9
190,6
114,8
114,8
114,8
116,9
111,0
102,5
119,0
Brandenburg a. d. H.
317,9
287,3
295,7
209,6
209,6
209,6
184,6
168,0
194,3
166,6
Cottbus
256,4
287,8
215,8
173,3
173,3
173,3
134,8
154,0
86,1
94,2
Dahme-Spreewald
311,6
301,8
324,3
225,0
225,0
225,0
189,8
163,3
184,6
136,7
Elbe-Elster
245,3
247,3
215,7
159,3
159,3
159,3
147,4
67,3
90,0
96,9
Frankfurt (Oder)
256,1
284,1
214,0
166,6
166,6
198,2
170,1
164,9
128,0
150,8
Havelland
231,3
215,6
212,5
150,6
160,9
167,6
138,4
125,1
101,4
89,3
Märkisch-Oderland
258,1
257,1
232,8
175,5
177,5
193,7
179,5
144,0
124,7
150,1
Oberhavel
279,6
287,5
227,3
207,3
207,3
207,3
192,8
170,8
148,0
150,8
Oberspreewald-Lausitz
163,3
174,4
161,4
135,6
135,6
140,2
141,1
131,9
100,6
65,5
Oder-Spree
278,3
286,2
261,6
190,8
190,8
190,8
181,8
157,3
131,1
122,7
Ostprignitz-Ruppin
191,3
219,6
170,0
134,6
134,6
134,6
131,6
118,4
77,9
94,1
Potsdam
390,4
411,3
433,8
330,0
330,6
330,6
283,9
244,9
194,9
159,8
Potsdam-Mittelmark
417,5
324,4
379,4
264,7
265,7
279,9
230,3
215,2
154,2
140,9
Prignitz
220,8
270,7
212,9
161,6
161,6
161,6
145,9
151,1
90,7
136,7
Spree-Neiße
151,3
209,7
106,2
108,8
112,4
116,8
136,3
105,3
76,1
83,2
Teltow-Fläming
368,4
365,5
326,4
220,9
221,5
223,8
204,0
162,6
147,5
136,4
Uckermark
264,7
136,2
168,3
123,5
123,5
123,5
113,3
91,3
81,2
86,3
Brandenburg gesamt
285,1
275,8
254,9
189,3
190,5
194,7
175,1
152,5
128,3
124,0
Hinweis: An Wochenenden und Feiertagen müssen die kommunalen Gesundheitsämter keine Daten an das Land melden
Übersichtstabelle Fallzahlen von COVID-19 in Brandenburg
Landkreis /
kreisfreie Stadt
Bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich
Zahl bestätigter Fälle
ambulant + stationär
kumuliert ab 10. KW 2020
Stand: 16.06., 00:00 Uhr
7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner
7-Tage-Fallzahl
Summe der Infektionen in letzten 7 Tagen nach Meldedatum
Sterbefälle
Wohnortprinzip
kumuliert ab 10. KW 2020
(24-h-Vergleich)
Barnim
+153
50.889
288,8
541
351 (+0)
Brandenburg a. d. H.
+47
20.827
317,9
229
163 (+0)
Cottbus/Chóśebuz
+45
37.762
256,4
253
310 (+1)
Dahme-Spreewald
+95
56.468
311,6
540
401 (+0)
Elbe-Elster
+52
37.939
245,3
248
397 (+0)
Frankfurt (Oder)
+25
18.170
256,1
146
196 (+0)
Havelland
+94
44.605
231,3
381
275 (+0)
Märkisch-Oderland
+147
59.496
258,1
509
388 (+0)
Oberhavel
+115
63.222
279,6
599
414 (+0)
Oberspreewald-Lausitz
+46
40.100
163,3
177
384 (+0)
Oder-Spree
+82
59.938
278,3
499
476 (+0)
Ostprignitz-Ruppin
+28
30.274
191,3
189
212 (+0)
Potsdam
+160
56.153
390,4
711
275 (+0)
Potsdam-Mittelmark
+369
68.143
417,5
910
289 (+1)
Prignitz
+24
26.392
220,8
168
240 (+0)
Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa
+0
42.403
151,3
171
328 (+0)
Teltow-Fläming
+120
55.263
368,4
632
343 (+0)
Uckermark
+190
35.389
264,7
313
255 (+0)
Brandenburg gesamt
+1.792
803.433
285,1
7.216
5.697 (+2)
Hinweis: An Wochenenden und Feiertagen müssen die kommunalen Gesundheitsämter keine Daten an das Land melden
COVID-19-Impfungen
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne wurden in Brandenburg insgesamt 4.853.004 COVID-19-Impfungen verabreicht. Im Vergleich zu den vom RKI im Digitalen Impfquotenmonitoring veröffentlichten Zahlen sind das 995 Impfungen mehr als am Vortag und 5.703 mehr als vor einer Woche. In Brandenburg sind 1.761.911 Menschen mindestens einmal geimpft (Impfquote mindestens einmal geimpft: 69,6 Prozent), 1.737.103 Menschen sind vollständig geimpft (Impfquote vollständig geimpft: 68,6 Prozent). Darüber hinaus haben in Brandenburg bislang insgesamt 1.338.728 Personen eine erste Auffrischimpfung (Impfquote erste Auffrischimpfung: 52,9 Prozent) und 105.972 Personen eine zweite Auffrischimpfung erhalten (Impfquote zweite Auffrischimpfung: 4,2 Prozent) (Stand: 15.06.2022, Quelle: RKI: Digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung).
Sieben-Tage-R-Wert
Die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus liegt in Brandenburg bei 1,30 (Sieben-Tage-R-Wert, Stand: 16.06.2022). Sie bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt wird. Wenn der R-Wert um 1 schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen. Steigt der R-Wert dauerhaft über 1, nehmen auch die Fallzahlen zu.
Hinweise zu den Fallzahlen und Meldungen
Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden nach Feststellung dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Neuinfektionen sind alle mittels PCR bestätigten Infektionsfälle. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Meldesoftware (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.
Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Landkreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Dies gilt insbesondere für die Wochenenden. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Lage ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind unvermeidbar.
Meldeverfahren: Das Land Brandenburg leitet täglich die Daten der laborbestätigten COVID-19-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, die von den Landkreisen und kreisfreien Städten über die vom RKI zur Verfügung gestellte Meldesoftware SurvNet@RKI bis spätestens 19:00 Uhr an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) gemeldet wurden. Nach einer Plausibilitätsprüfung leitet das LAVG diese Daten bis spätestens 20:00 Uhr an das RKI weiter. Seitens des RKI erfolgen ab 20:00 Uhr weitere Prüfungs- und Auswertungsroutinen anhand eines Regelwerkes. Eine Voraussetzung ist unter anderem das Vorliegen eines positiven PCR-Befundes. Die Daten werden vom RKI einmal täglich jeweils um 0:00 Uhr aktualisiert und veröffentlicht.
Die Berechnung der 7-Tage Inzidenz erfolgt auf Grundlage des tatsächlichen Erkrankungsfalles bzw. bei Nichtvorhandensein des Meldedatums des Infektionsfalles dividiert durch die Anzahl der Einwohner mal 100.000. Neuinfektionsfälle, deren tatsächliches Erkrankungsdatum länger als 7-Tage zurückliegen finden bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz keine Berücksichtigung. Eine Summation der Neuinfektionen als Rechengrundlage führt leider zu abweichenden Ergebnissen, da diese das tatsächliche Erkrankungsdatum nicht berücksichtigen.
Bei der Zahl der Genesenen handelt es sich um geschätzte Werte. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Aus diesem Grunde wird die Anzahl der Genesenen vom RKI in 100er Schritten gerundet.
Die Zahl der aktuell Erkrankten ergibt sich wie folgt: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle. Da es sich bei der Anzahl der Genesenen um einen Schätzwert handelt, wird die Zahl der aktuell Erkrankten vom RKI in 100er Schritten gerundet.
Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz: Anzahl der stationär behandelten COVID-19-Patientinnen und ‑Patienten innerhalb der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren Intensivbetten (ITS): Datenquelle für die Berechnung der tatsächlich betreibbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten ist IVENA eHealth, wo Brandenburger Krankenhäuser tägliche Eintragungen vornehmen.
http://dlvr.it/SSHG8n
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Überregionaler operativer Einsatz des TLKA
#Erfurt (ots)
Seit den frühen Morgenstunden führen das Landeskriminalamt Thüringen (TLKA), das Zollfahndungsamt Dresden mit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) sowie die sachleitende Staatsanwaltschaft Gera, Schwerpunktabteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität, umfangreiche Einsatzmaßnahmen in Thüringen sowie in den Bundesländern Schleswig-Holstein und Berlin durch. Der Ermittlungskomplex umfasst 5 einzelne Ermittlungsverfahren, die sich gegen 10 Beschuldigte richten.
Aufgrund des bestehenden Tatverdachts wegen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Verbindung mit dem Tatvorwurf der Geldwäsche sowie Verstoß gegen das Waffengesetz werden 26 Wohn- und Geschäftsräume in den Landkreisen Erfurt, Gotha, Weimar, Saale-Orla, Saalfeld-Rudolstadt, Schmalkalden-Meiningen, Eisenach sowie in Schleswig-Holstein und Berlin durchsucht. Darüber hinaus werden 5 Haftbefehle realisiert. Die Beschuldigten sind deutsche Staatsangehörige im Alter von 26 bis 48 Jahren.
Zeitgleich führt die Kriminalpolizeiinspektion Saalfeld aufgrund eines eigenen Ermittlungsverfahrens wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ebenfalls Durchsuchungsmaßnahmen durch. Das Ermittlungsverfahren der KPI Saalfeld steht in direktem Zusammenhang mit dem Ermittlungskomplex des TLKA. Hierbei sollen 2 Haftbefehle realisiert werden. Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen serbischen und einen deutschen Staatsangehörigen im Alter von 34 und 26 Jahren. Die Sachleitung hat ebenfalls die Staatsanwaltschaft Gera, Schwerpunktabteilung zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität.
In die groß angelegten Durchsuchungsmaßnahmen des heutigen Tages sind mehr als 500 Einsatzkräfte aus Thüringen und Spezialeinheiten aus anderen Bundesländern eingebunden. Ziel der Maßnahmen ist das Auffinden von Beweismitteln und im Zusammenhang mit den Taten stehendes Vermögen wie zum Beispiel Fahrzeuge, hochwertige Gegenstände bzw. Mobiliar.
http://dlvr.it/SSHF9s
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Mittwoch, 15. Juni 2022
1.599 neue Corona Fälle im Land Brandenburg
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 1.599 erhöht. So sind insgesamt 801.641 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 15.06.2022, 00:00 Uhr, Quellen: http://corona.rki.de). In Brandenburg sind ungefähr 780.000 Menschen von ihrer COVID-19-Erkrankung genesen. So liegt die Zahl der Infizierten und Erkrankten aktuell bei geschätzt rund 15.900 (Vorwoche: rund 14.200).
Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und Auslastung Intensivbetten
Aktuell werden 163 Personen mit einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 19 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen 11 beatmet werden (Stand 14.06.2022, Quelle: IVENA).
Schwellenwerte
Landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz
bis 3
über 3
über 6
über 9
Aktueller Wert
(Stand: 15.06.22)
2,73
15.06
14.06
13.06
12.06
11.06
10.06
09.06
08.06
07.06
Werte der letzten Tage
2,73
2,49
1,74
1,74
1,78
1,58
1,74
1,74
2,73
Warnwert
Alarmwert
Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren Intensivbetten (ITS)
bis 10 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
10 bis 20 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
mehr als 20 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
Aktueller Wert
(Stand: 14.06.22)
2,7%
14.06
13.06
12.06
11.06
10.06
09.06
08.06
07.06
06.06
Werte der letzten Tage
2,7
2,9
2,9
3,0
2,5
3,1
3,1
2,8
2,6
Sieben-Tage-Inzidenz
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 275,8 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner (Vortag: 254,9 Vorwoche: 128,3).
Indikator
Warnwert
Alarmwert
Sieben-Tage-Inzidenz
kleiner 250
250 bis 750
über 750
Sieben-Tage-Inzidenz der Landkreise und kreisfreien Städte
Landkreis / kreisfreie Stadt
15.06.
14.06.
13.06.
Sonntag
12.06.
11.06.
10.06.
09.06.
08.06.
07.06.
06.06.
Barnim
250,9
190,6
114,8
114,8
114,8
116,9
111,0
102,5
119,0
150,5
Brandenburg a. d. H.
287,3
295,7
209,6
209,6
209,6
184,6
168,0
194,3
166,6
173,5
Cottbus
287,8
215,8
173,3
173,3
173,3
134,8
154,0
86,1
94,2
147,9
Dahme-Spreewald
301,8
324,3
225,0
225,0
225,0
189,8
163,3
184,6
136,7
193,9
Elbe-Elster
247,3
215,7
159,3
159,3
159,3
147,4
67,3
90,0
96,9
130,6
Frankfurt (Oder)
284,1
214,0
166,6
166,6
198,2
170,1
164,9
128,0
150,8
150,8
Havelland
215,6
212,5
150,6
160,9
167,6
138,4
125,1
101,4
89,3
112,3
Märkisch-Oderland
257,1
232,8
175,5
177,5
193,7
179,5
144,0
124,7
150,1
163,3
Oberhavel
287,5
227,3
207,3
207,3
207,3
192,8
170,8
148,0
150,8
168,5
Oberspreewald-Lausitz
174,4
161,4
135,6
135,6
140,2
141,1
131,9
100,6
65,5
92,3
Oder-Spree
286,2
261,6
190,8
190,8
190,8
181,8
157,3
131,1
122,7
171,2
Ostprignitz-Ruppin
219,6
170,0
134,6
134,6
134,6
131,6
118,4
77,9
94,1
113,4
Potsdam
411,3
433,8
330,0
330,6
330,6
283,9
244,9
194,9
159,8
225,1
Potsdam-Mittelmark
324,4
379,4
264,7
265,7
279,9
230,3
215,2
154,2
140,9
181,2
Prignitz
270,7
212,9
161,6
161,6
161,6
145,9
151,1
90,7
136,7
180,0
Spree-Neiße
209,7
106,2
108,8
112,4
116,8
136,3
105,3
76,1
83,2
125,7
Teltow-Fläming
365,5
326,4
220,9
221,5
223,8
204,0
162,6
147,5
136,4
172,5
Uckermark
136,2
168,3
123,5
123,5
123,5
113,3
91,3
81,2
86,3
108,2
Brandenburg gesamt
275,8
254,9
189,3
190,5
194,7
175,1
152,5
128,3
124,0
158,1
Hinweis: An Wochenenden und Feiertagen müssen die kommunalen Gesundheitsämter keine Daten an das Land melden
Übersichtstabelle Fallzahlen von COVID-19 in Brandenburg
Landkreis /
kreisfreie Stadt
Bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich
Zahl bestätigter Fälle
ambulant + stationär
kumuliert ab 10. KW 2020
Stand: 15.06., 00:00 Uhr
7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner
7-Tage-Fallzahl
Summe der Infektionen in letzten 7 Tagen nach Meldedatum
Sterbefälle
Wohnortprinzip
kumuliert ab 10. KW 2020
(24-h-Vergleich)
Barnim
+132
50.736
250,9
470
351 (+0)
Brandenburg a. d. H.
+40
20.780
287,3
207
163 (+0)
Cottbus/Chóśebuz
+98
37.717
287,8
284
309 (+0)
Dahme-Spreewald
+97
56.373
301,8
523
401 (+1)
Elbe-Elster
+63
37.887
247,3
250
397 (+0)
Frankfurt (Oder)
+48
18.145
284,1
162
196 (+0)
Havelland
+79
44.511
215,6
355
275 (+0)
Märkisch-Oderland
+125
59.349
257,1
507
388 (+0)
Oberhavel
+170
63.107
287,5
616
414 (+2)
Oberspreewald-Lausitz
+38
40.054
174,4
189
384 (+0)
Oder-Spree
+145
59.856
286,2
513
476 (+0)
Ostprignitz-Ruppin
+69
30.246
219,6
217
212 (+0)
Potsdam
+134
55.993
411,3
749
275 (+0)
Potsdam-Mittelmark
+0
67.774
324,4
707
288 (+0)
Prignitz
+56
26.368
270,7
206
240 (+0)
Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa
+158
42.403
209,7
237
328 (+0)
Teltow-Fläming
+147
55.143
365,5
627
343 (+0)
Uckermark
+0
35.199
136,2
161
255 (+0)
Brandenburg gesamt
+1.599
801.641
275,8
6.980
5.695 (+3)
Hinweis: An Wochenenden und Feiertagen müssen die kommunalen Gesundheitsämter keine Daten an das Land melden
COVID-19-Impfungen
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne wurden in Brandenburg insgesamt 4.852.009 COVID-19-Impfungen verabreicht. Im Vergleich zu den vom RKI im Digitalen Impfquotenmonitoring veröffentlichten Zahlen sind das 1.460 Impfungen mehr als am Vortag und 5.733 mehr als vor einer Woche. In Brandenburg sind 1.761.881 Menschen mindestens einmal geimpft (Impfquote mindestens einmal geimpft: 69,6 Prozent), 1.737.033 Menschen sind vollständig geimpft (Impfquote vollständig geimpft: 68,6 Prozent). Darüber hinaus haben in Brandenburg bislang insgesamt 1.338.450 Personen eine erste Auffrischimpfung (Impfquote erste Auffrischimpfung: 52,9 Prozent) und 105.355 Personen eine zweite Auffrischimpfung erhalten (Impfquote zweite Auffrischimpfung: 4,2 Prozent) (Stand: 14.06.2022, Quelle: RKI: Digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung).
Sieben-Tage-R-Wert
Die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus liegt in Brandenburg bei 1,05 (Sieben-Tage-R-Wert, Stand: 14.06.2022). Sie bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt wird. Wenn der R-Wert um 1 schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen. Steigt der R-Wert dauerhaft über 1, nehmen auch die Fallzahlen zu.
Hinweise zu den Fallzahlen und Meldungen
Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden nach Feststellung dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Neuinfektionen sind alle mittels PCR bestätigten Infektionsfälle. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Meldesoftware (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.
Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Landkreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Dies gilt insbesondere für die Wochenenden. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Lage ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind unvermeidbar.
Meldeverfahren: Das Land Brandenburg leitet täglich die Daten der laborbestätigten COVID-19-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, die von den Landkreisen und kreisfreien Städten über die vom RKI zur Verfügung gestellte Meldesoftware SurvNet@RKI bis spätestens 19:00 Uhr an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) gemeldet wurden. Nach einer Plausibilitätsprüfung leitet das LAVG diese Daten bis spätestens 20:00 Uhr an das RKI weiter. Seitens des RKI erfolgen ab 20:00 Uhr weitere Prüfungs- und Auswertungsroutinen anhand eines Regelwerkes. Eine Voraussetzung ist unter anderem das Vorliegen eines positiven PCR-Befundes. Die Daten werden vom RKI einmal täglich jeweils um 0:00 Uhr aktualisiert und veröffentlicht.
Die Berechnung der 7-Tage Inzidenz erfolgt auf Grundlage des tatsächlichen Erkrankungsfalles bzw. bei Nichtvorhandensein des Meldedatums des Infektionsfalles dividiert durch die Anzahl der Einwohner mal 100.000. Neuinfektionsfälle, deren tatsächliches Erkrankungsdatum länger als 7-Tage zurückliegen finden bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz keine Berücksichtigung. Eine Summation der Neuinfektionen als Rechengrundlage führt leider zu abweichenden Ergebnissen, da diese das tatsächliche Erkrankungsdatum nicht berücksichtigen.
Bei der Zahl der Genesenen handelt es sich um geschätzte Werte. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Aus diesem Grunde wird die Anzahl der Genesenen vom RKI in 100er Schritten gerundet.
Die Zahl der aktuell Erkrankten ergibt sich wie folgt: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle. Da es sich bei der Anzahl der Genesenen um einen Schätzwert handelt, wird die Zahl der aktuell Erkrankten vom RKI in 100er Schritten gerundet.
Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz: Anzahl der stationär behandelten COVID-19-Patientinnen und ‑Patienten innerhalb der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren Intensivbetten (ITS): Datenquelle für die Berechnung der tatsächlich betreibbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten ist IVENA eHealth, wo Brandenburger Krankenhäuser tägliche Eintragungen vornehmen.
http://dlvr.it/SSD6jy
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Covid-19: Statusbericht vom 15. Juni 2022
Aktuell verzeichnet Mönchengladbach 2.076 Personen, die mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert sind. Das Gesundheitsamt meldet für Mittwoch, 15. Juni 455 neue positive Nachweise.
Seit Beginn der Pandemie verstarben in Mönchengladbach 334 Personen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Mönchengladbacher Krankenhäuser behandeln aktuell zwei Covid-19 Fälle intensivmedizinisch, davon wird einer invasiv beatmet. Seit März 2020 wurde das Virus bei 76.477 Personen aus Mönchengladbach nachgewiesen.
Die Zahlen im Überblick
Bestätigte Fälle insgesamt: 76.477
davon aktuell infizierte Personen: 2.076
davon nicht mehr infektiöse Personen: 74.067
davon verstorbene Personen: 334
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner (Quelle: Robert Koch Institut): 638,1
http://dlvr.it/SSD4F6
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Corona-Virus: 19 weitere Todesfälle
Es gibt 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus im Kreis Recklinghausen: Verstorben sind zwei Männer aus Castrop-Rauxel im Alter von 74 und 79 Jahren, in Dorsten eine 81-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 85 und 87 Jahren, in Gladbeck ein 86 Jahre alter Mann und eine 87-jährige Frau, in Haltern am See ein 74-jähriger Mann, in Herten eine 79 Jahre alte Frau und zwei Männer, beide 90 Jahre, in Marl drei Männer im Alter von 71, 75 und 95 Jahren sowie eine 91-jährige Frau, in Oer-Erkenschwick eine 76-jährige Frau und ein 92 Jahre alter Mann, in Recklinghausen ein 90-jähriger Mann und in Waltrop ein 64 Jahre alter Mann.
Die aktuellen Corona-Zahlen werden im Dashboard auf www.kreis-re.de/corona immer freitags aktualisiert.
Weitergehende Informationen
Bei seinem Vorgehen orientiert sich das Gesundheitsamt an den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Ziel ist es, eine Ausbreitung des SARS CoV-2 zu verhindern. Der Kreis Recklinghausen informiert auf seiner Internetseite www.kreis-re.de/corona sowie über soziale Netzwerke. Auf der Internetseite finden sich neben den tagesaktuellen Zahlen außerdem Handlungsempfehlungen, aktuelle Verordnungen und Verfügungen, weiterführende Links, Diagramme zum Verlauf der Pandemie sowie ein FAQ mit Fragen rund um das Corona-Virus. Darüber hinaus hat die Kreisverwaltung ein Infotelefon für Fragen rund um das Corona-Virus unter der Telefonnummer 02361/ 8904545 eingerichtet. Ein digitaler Assistent ist rund um die Uhr erreichbar, darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr erreichbar.
Das Land NRW hat in seiner aktuell gültigen Coronaschutzverordnung neben der 7-Tage-Inzidenz, die ein wichtiger Indikator für das Infektionsgeschehen bleibt, weitere Faktoren wie die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und den Anteil von Covid-19-Patienten auf Intensivstationen als Basis für Regelungen und Maßnahmen definiert. Aktuell gelten bei diesen Faktoren die landesweiten Daten, die täglich aktualisiert auf der Internetseite des Landeszentrums Gesundheit NRW unter www.lzg.nrw.de zu finden sind.
http://dlvr.it/SSCvmN
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Harry Laffontien komplettiert Beelitzer Starnacht
Auch der aktuelle DSDS-Gewinner tritt am 24. Juni auf der Landesgartenschau auf. Das Ticketkontingent wurde erweitert
Es ist ein echter Coup wenige Tage vor der großen Starnacht auf der Landesgartenschau: Neben Beatrice Egli, Ramon Roselly und Jan-Marten Block wird am 24. Juni auch der aktuelle Gewinner von Deutschland sucht den Superstar, Harry Laffontien, auf der Beelitzer Festspielbühne stehen.
Mit der Powerballade „Someone To You“ hatte Harry vor einem Monat die Jury von DSDS überzeugt und die Staffel souverän gewonnen. „Harry, du bist die Bombe“, ließ etwa Jurorin Ilse DeLange keine Zweifel an ihrer Meinung zum Talent des 21-Jährigen.
Das Konzert in Beelitz mit der inzwischen mit Mehrfachplatin ausgezeichneten Beatrice Egli und den Chartstürmern Ramon Roselly und Jan-Marten Block war eigentlich bereits ausverkauft. Damit nun auch die Fans von Harry Laffontien die Möglichkeit haben, ihr Idol am 24. Juni ab 20 Uhr für 46 Euro pro Karte zu sehen, wurde das Kartenkontingent noch einmal erweitert.
„Das Spargelfest Anfang Juni hat uns gezeigt, dass wir unser Festspielareal gut geplant haben und viele feiernde Menschen dort ihren Stars nahe sein können. Deshalb haben wir uns für diesen Schritt entschieden. Aber: Schnell sein lohnt sich, denn auch diese Karten werden sicher ausverkauft“, so Bürgermeister und LAGA-Geschäftsführer Bernhard Knuth. Die Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen, in der Tourist-Info Beelitz oder online bei reservix.de.
http://dlvr.it/SSCldH
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60 Jahre Pittiplatsch – Programmhighlights im rbb Fernsehen
Do 16.06.2022 17:53, „Unser Sandmännchen“ | rbb Fernsehen
Am 17. Juni 2022 feiert Pittiplatsch seinen 60. Geburtstag. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) gratuliert dem frechen Kobold mit neuen Pittiplatsch-Geschichten, einem Premierentreffen zwischen Pittiplatsch und dem Sandmännchen und einer Zeitreise durch die Jahrzehnte in der „Langen Kobold-Nacht“.
Premiere: Erstes gemeinsames Abenteuer von Sandmann und Pittiplatsch am 16. Juni in „Unser Sandmännchen“
Für das Jubiläum standen Sandmann und Pittiplatsch erstmals gemeinsam vor der Kamera. Mit dabei sind auch Moppi und Schnatterinchen. Das Trio wurde für das erste Aufeinandertreffen in der Rahmenhandlung extra im Maßstab des Sandmännchens gebaut, so dass sie sich „auf Augenhöhe“ begegnen können. Zusammen mit dem Traumsandbringer erleben sie bei ihrer gemeinsamen Premiere ein aufregendes Abenteuer im Hochseilklettergarten. Der rbb drehte fünf neue Sandmann-Folgen mit der aufwendigen Stop-Motion-Technik.
13 neue „Pittiplatsch“-Folgen ab 16. Juni immer donnerstags in „Unser Sandmännchen“
Ein besonderes Geschenk für das Geburtstagskind sind dreizehn neue „Pittiplatsch“-Folgen. Es ist bereits die zweite Staffel, in der die drei Freunde Pitti, Moppi und Schnatterinchen wieder viele Abenteuer in ihrem Wald erleben. So tritt das Trio im PSC – dem Pitti Song Contest – gegeneinander an, nimmt an der Moppi-Olympiade teil und feiert natürlich Pittis Geburtstag.
Das rbb Fernsehen (17.53 Uhr), KiKA (18.50 Uhr) und das MDR-Fernsehen (18.54 Uhr) zeigen die neuen Sandmann-Rahmengeschichten und die neuen Pittiplatsch-Folgen ab 16. Juni 2022 immer donnerstags in „Unser Sandmännchen“.
„Die lange Kobold-Nacht – 60 Jahre Pittiplatsch“
Eine ganze Nacht lang sendet das rbb Fernsehen Geschichten mit dem Geburtstagskind. Vom 17. auf den 18. Juni ab 00.10 Uhr kommen langjährige Pitti-Fans mit der 10-teiligen Sendereihe „Pittiplatsch im Koboldland“ auf ihre Kosten. Dort erlebt Pittiplatsch mit seinen Freunden Nickeneck, Drehrumbum und Wuschel viele Abenteuer. Im Anschluss, ab 5.25 Uhr, machen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine Zeitreise durch die Jahrzehnte – angefangen mit dem ersten Pittiplatsch-Auftritt im Abendgruß am 17. Juni 1962, bis zu einem der letzten produzierten „alten“ Abendgrüße, Anfang der 1990er-Jahre. Hier treffen die Fans des „Retro-Pittis“ auf alte Bekannte: Meister Nadelöhr, Struppi, Schnatterinchen und Moppi. In den frühen Morgenstunden richtet sich das Kobold-Programm auch an die jüngsten rbb-Zuschauerinnen und Zuschauer. Denn dann wird eine feine Auswahl der neu produzierten „Pittiplatsch“-Abendgrüße von 2019 und 2022 zu sehen sein.
„Die lange Kobold-Nacht – 60 Jahre Pittiplatsch“, vom 17. Juni auf den 18. Juni, von 00.10 Uhr bis 6.55 Uhr im rbb Fernsehen, Wdh. am 28. Juni auf den 29. Juni ab 00.10 Uhr. Das gesamte Angebot steht seit dem 11. Juni in der ARD Mediathek zum Abruf.
Im Video-Bereich des rbb-Presseportals stehen für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer folgende Videos zur Ansicht bereit: „Pittis Geburtstag“ (die Auftaktfolge der zweiten „Pittiplatsch“-Staffel), „Seilbahn-Rutsche zu Pittiplatsch“ (die erste gemeinsame Sandmann-Pittiplatsch-Rahmengeschichte) und „Pittiplatsch will nicht schlafen gehen“ (der erste Pittiplatsch-Abendgruß im „Sandmann“ vom 17. Juni 1962 mit Meister Nadelöhr).
http://dlvr.it/SSClcn
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Dienstag, 14. Juni 2022
Obdachlosen mit Müll beworfen und Bundespolizei beleidigt
#Köln (ots)
Gestern in den späten Abendstunden (13. Juni) kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof eine 20-jährige Frau aus Düsseldorf, die eine schlafende Person mit Essensresten und Müll beworfen haben soll. Doch anstatt die eigene respektlose Aktion zu hinterfragen, beleidigte die Heranwachsende im Anschluss die Beamtinnen und Beamten.
Montagabend gegen 23:00 Uhr meldete ein Reisender der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof, dass Jugendliche einen schlafenden Mann mit Essensresten und Müll bewerfen würden. Vor Ort trafen die Beamtinnen und Beamten auf eine junge Frau, welche sich unmittelbar neben einer auf dem Boden liegenden Person, augenscheinlich aus dem Obdachlosenmilieu, aufhielt. Angesprochen auf die respektlose Handlung, fiel die Heranwachsende den Einsatzkräften negativ auf, da sie mehrfach auf den Boden spuckte und Müll fallen ließ. Die Bundespolizistinnen und Bundespolizisten waren gerade im Begriff, die 20-jährige Düsseldorferin mit einem Platzverweis für den Kölner Hauptbahnhof aus den Maßnahmen zu entlassen, als sie die Einsatzkräfte lautstark beleidigte. Folglich eröffneten sie der Deutschen den Straftatvorwurf der Beleidigung und fertigten eine Anzeige.
http://dlvr.it/SS8Qnb
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1.794 neue Corona Fälle im Land Brandenburg
In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 1.794 erhöht. So sind insgesamt 800.042 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 14.06.2022, 00:00 Uhr, Quellen: http://corona.rki.de). In Brandenburg sind ungefähr 778.900 Menschen von ihrer COVID-19-Erkrankung genesen. So liegt die Zahl der Infizierten und Erkrankten aktuell bei geschätzt rund 15.400 (Vorwoche: rund 14.300).
Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und Auslastung Intensivbetten
Aktuell werden 154 Personen mit einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 20 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen 11 beatmet werden (Stand 13.06.2022, Quelle: IVENA).
Schwellenwerte
Landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz
bis 3
über 3
über 6
über 9
Aktueller Wert
(Stand: 14.06.22)
2,49
14.06
13.06
12.06
11.06
10.06
09.06
08.06
07.06
06.06
Werte der letzten Tage
2,49
1,74
1,74
1,78
1,58
1,74
1,74
2,73
2,73
Warnwert
Alarmwert
Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren Intensivbetten (ITS)
bis 10 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
10 bis 20 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
mehr als 20 %
mit COVID-19-Patienten belegte ITS-Betten
Aktueller Wert
(Stand: 13.06.22)
2,9%
13.06
12.06
11.06
10.06
09.06
08.06
07.06
06.06
05.06
Werte der letzten Tage
2,9
2,9
3,0
2,5
3,1
3,1
2,8
2,6
2,8
Sieben-Tage-Inzidenz
Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 254,9 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner (Vortag: 189,3 Vorwoche: 124,0).
Indikator
Warnwert
Alarmwert
Sieben-Tage-Inzidenz
kleiner 250
250 bis 750
über 750
Sieben-Tage-Inzidenz der Landkreise und kreisfreien Städte
Landkreis / kreisfreie Stadt
14.06.
13.06.
Sonntag
12.06.
11.06.
10.06.
09.06.
08.06.
07.06.
06.06.
Sonntag
05.06.
Barnim
190,6
114,8
114,8
114,8
116,9
111,0
102,5
119,0
150,5
150,5
Brandenburg a. d. H.
295,7
209,6
209,6
209,6
184,6
168,0
194,3
166,6
173,5
173,5
Cottbus
215,8
173,3
173,3
173,3
134,8
154,0
86,1
94,2
147,9
147,9
Dahme-Spreewald
324,3
225,0
225,0
225,0
189,8
163,3
184,6
136,7
193,9
193,9
Elbe-Elster
215,7
159,3
159,3
159,3
147,4
67,3
90,0
96,9
130,6
130,6
Frankfurt (Oder)
214,0
166,6
166,6
198,2
170,1
164,9
128,0
150,8
150,8
152,6
Havelland
212,5
150,6
160,9
167,6
138,4
125,1
101,4
89,3
112,3
123,3
Märkisch-Oderland
232,8
175,5
177,5
193,7
179,5
144,0
124,7
150,1
163,3
163,8
Oberhavel
227,3
207,3
207,3
207,3
192,8
170,8
148,0
150,8
168,5
168,5
Oberspreewald-Lausitz
161,4
135,6
135,6
140,2
141,1
131,9
100,6
65,5
92,3
100,6
Oder-Spree
261,6
190,8
190,8
190,8
181,8
157,3
131,1
122,7
171,2
171,2
Ostprignitz-Ruppin
170,0
134,6
134,6
134,6
131,6
118,4
77,9
94,1
113,4
113,4
Potsdam
433,8
330,0
330,6
330,6
283,9
244,9
194,9
159,8
225,1
225,1
Potsdam-Mittelmark
379,4
264,7
265,7
279,9
230,3
215,2
154,2
140,9
181,2
182,6
Prignitz
212,9
161,6
161,6
161,6
145,9
151,1
90,7
136,7
180,0
180,0
Spree-Neiße
106,2
108,8
112,4
116,8
136,3
105,3
76,1
83,2
125,7
127,4
Teltow-Fläming
326,4
220,9
221,5
223,8
204,0
162,6
147,5
136,4
172,5
172,5
Uckermark
168,3
123,5
123,5
123,5
113,3
91,3
81,2
86,3
108,2
108,2
Brandenburg gesamt
254,9
189,3
190,5
194,7
175,1
152,5
128,3
124,0
158,1
159,5
Hinweis: An Wochenenden und Feiertagen müssen die kommunalen Gesundheitsämter keine Daten an das Land melden
Übersichtstabelle Fallzahlen von COVID-19 in Brandenburg
Landkreis /
kreisfreie Stadt
Bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich
Zahl bestätigter Fälle
ambulant + stationär
kumuliert ab 10. KW 2020
Stand: 14.06., 00:00 Uhr
7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner
7-Tage-Fallzahl
Summe der Infektionen in letzten 7 Tagen nach Meldedatum
Sterbefälle
Wohnortprinzip
kumuliert ab 10. KW 2020
(24-h-Vergleich)
Barnim
+142
50.604
190,6
357
351 (+0)
Brandenburg a. d. H.
+62
20.740
295,7
213
163 (+0)
Cottbus/Chóśebuz
+43
37.619
215,8
213
309 (+1)
Dahme-Spreewald
+172
56.276
324,3
562
400 (+0)
Elbe-Elster
+57
37.824
215,7
218
397 (+0)
Frankfurt (Oder)
+27
18.097
214,0
122
196 (+0)
Havelland
+111
44.432
212,5
350
275 (+0)
Märkisch-Oderland
+126
59.224
232,8
459
388 (+0)
Oberhavel
+93
62.937
227,3
487
412 (+0)
Oberspreewald-Lausitz
+69
40.016
161,4
175
384 (+0)
Oder-Spree
+125
59.711
261,6
469
476 (+1)
Ostprignitz-Ruppin
+33
30.177
170,0
168
212 (+0)
Potsdam
+191
55.859
433,8
790
275 (+0)
Potsdam-Mittelmark
+264
67.774
379,4
827
288 (+1)
Prignitz
+39
26.312
212,9
162
240 (+0)
Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa
+0
42.245
106,2
120
328 (+0)
Teltow-Fläming
+187
54.996
326,4
560
343 (+0)
Uckermark
+53
35.199
168,3
199
255 (+0)
Brandenburg gesamt
+1.794
800.042
254,9
6.451
5.692 (+3)
Hinweis: An Wochenenden und Feiertagen müssen die kommunalen Gesundheitsämter keine Daten an das Land melden
COVID-19-Impfungen
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne wurden in Brandenburg insgesamt 4.850.549 COVID-19-Impfungen verabreicht. Im Vergleich zu den vom RKI im Digitalen Impfquotenmonitoring veröffentlichten Zahlen sind das 732 Impfungen mehr als am Vortag und 5.021 mehr als vor einer Woche. In Brandenburg sind 1.761.839 Menschen mindestens einmal geimpft (Impfquote mindestens einmal geimpft: 69,6 Prozent), 1.736.958 Menschen sind vollständig geimpft (Impfquote vollständig geimpft: 68,6 Prozent). Darüber hinaus haben in Brandenburg bislang insgesamt 1.337.994 Personen eine erste Auffrischimpfung (Impfquote erste Auffrischimpfung: 52,9 Prozent) und 104.468 Personen eine zweite Auffrischimpfung erhalten (Impfquote zweite Auffrischimpfung: 4,1 Prozent) (Stand: 13.06.2022, Quelle: RKI: Digitales Impfquotenmonitoring zur COVID-19-Impfung).
Sieben-Tage-R-Wert
Die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus liegt in Brandenburg bei 1,05 (Sieben-Tage-R-Wert, Stand: 14.06.2022). Sie bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt wird. Wenn der R-Wert um 1 schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen. Steigt der R-Wert dauerhaft über 1, nehmen auch die Fallzahlen zu.
Hinweise zu den Fallzahlen und Meldungen
Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden nach Feststellung dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Neuinfektionen sind alle mittels PCR bestätigten Infektionsfälle. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Meldesoftware (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.
Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Landkreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Dies gilt insbesondere für die Wochenenden. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Lage ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind unvermeidbar.
Meldeverfahren: Das Land Brandenburg leitet täglich die Daten der laborbestätigten COVID-19-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, die von den Landkreisen und kreisfreien Städten über die vom RKI zur Verfügung gestellte Meldesoftware SurvNet@RKI bis spätestens 19:00 Uhr an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) gemeldet wurden. Nach einer Plausibilitätsprüfung leitet das LAVG diese Daten bis spätestens 20:00 Uhr an das RKI weiter. Seitens des RKI erfolgen ab 20:00 Uhr weitere Prüfungs- und Auswertungsroutinen anhand eines Regelwerkes. Eine Voraussetzung ist unter anderem das Vorliegen eines positiven PCR-Befundes. Die Daten werden vom RKI einmal täglich jeweils um 0:00 Uhr aktualisiert und veröffentlicht.
Die Berechnung der 7-Tage Inzidenz erfolgt auf Grundlage des tatsächlichen Erkrankungsfalles bzw. bei Nichtvorhandensein des Meldedatums des Infektionsfalles dividiert durch die Anzahl der Einwohner mal 100.000. Neuinfektionsfälle, deren tatsächliches Erkrankungsdatum länger als 7-Tage zurückliegen finden bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz keine Berücksichtigung. Eine Summation der Neuinfektionen als Rechengrundlage führt leider zu abweichenden Ergebnissen, da diese das tatsächliche Erkrankungsdatum nicht berücksichtigen.
Bei der Zahl der Genesenen handelt es sich um geschätzte Werte. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Aus diesem Grunde wird die Anzahl der Genesenen vom RKI in 100er Schritten gerundet.
Die Zahl der aktuell Erkrankten ergibt sich wie folgt: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle. Da es sich bei der Anzahl der Genesenen um einen Schätzwert handelt, wird die Zahl der aktuell Erkrankten vom RKI in 100er Schritten gerundet.
Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz: Anzahl der stationär behandelten COVID-19-Patientinnen und ‑Patienten innerhalb der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Anteil der intensivpflichtigen COVID-19-Patienten in Bezug auf die tatsächlich verfügbaren Intensivbetten (ITS): Datenquelle für die Berechnung der tatsächlich betreibbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten ist IVENA eHealth, wo Brandenburger Krankenhäuser tägliche Eintragungen vornehmen.
http://dlvr.it/SS8Qky
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Covid-19: Statusbericht vom 14. Juni 2022
Aktuell verzeichnet Mönchengladbach 1.858 Personen, die mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert sind. Das Gesundheitsamt meldet für Dienstag, 14. Juni 331 neue positive Nachweise.
Seit Beginn der Pandemie verstarben in Mönchengladbach 334 Personen im Zusammenhang mit Covid-19. Die Mönchengladbacher Krankenhäuser behandeln aktuell zwei Covid-19 Fälle intensivmedizinisch, davon wird einer invasiv beatmet. Seit März 2020 wurde das Virus bei 76.022 Personen aus Mönchengladbach nachgewiesen.
Die Zahlen im Überblick
Bestätigte Fälle insgesamt: 76.022
davon aktuell infizierte Personen: 1.858
davon nicht mehr infektiöse Personen: 73.830
davon verstorbene Personen: 334
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner (Quelle: Robert Koch Institut): 565,7
http://dlvr.it/SS8MYY
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Montag, 13. Juni 2022
16-Jährige erliegt nach Verkehrsunfall
#Groß-Gerau (ots)
Die am vergangenen Montagabend (06.06.) bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 44 schwer verletzte 16 Jahre alte junge Frau aus Gernsheim (in der Erstmeldung zu dem Unfall wurde versehentlich eine 17-jährige aus Groß-Gerau vermeldet) ist am späten Freitagabend (10.06.) in einem Krankenhaus ihren bei dem Unfall erlittenen schweren Verletzungen erlegen.
Die Ermittlungen dauern derweil an. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter in die Untersuchungen eingebunden.
Erstmeldung:
Am Montag (06.06) fuhr gegen 23.45 Uhr ein 45-jähriger Mann mit seinem Pkw auf der Bundesstraße 44 von Groß-Gerau in Richtung Mörfelden. Höhe des Einkaufzentrums Münchener Straße kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision mit einer 17-jährigen Fußgängerin aus Groß-Gerau. Diese wurde schwer verletzt und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3500 Euro, der Fahrer wurde nicht verletzt.
Der genaue Unfallhergang wird noch untersucht. Dazu wurde ein Unfallgutachter durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt beauftragt.
Die Bundesstraße wurde für die Rettungs-und polizeilichen Maßnahmen für drei Stunden voll gesperrt.
http://dlvr.it/SS7SS4
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Bewaffneter versucht mit Drogen zu flüchten – Bundespolizei nimmt 17-Jährigen fest
#Gelsenkirchen – Haltern am See (ots)
Sonntagnachmittag (12. Juni) hielten Bundespolizisten im Gelsenkirchener Hauptbahnhof einen jungen Mann an. Als sie bei ihm Betäubungsmittel und ein Messer entdeckten, versuchte der 17-Jährige zu fliehen.
Gegen 16:20 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei im Hauptbahnhof Gelsenkirchen einen jungen Mann. Bereits während des Gespräches mit dem Mann aus Haltern am See, vernahmen die Beamten einen starken Geruch von Marihuana.
Als die Polizisten ankündigten, in die Tasche des Mannes schauen zu wollen, ergriff der 17-Jährige die Flucht. Er kam allerdings nicht weit. Die Einsatzkräfte konnten ihn an seiner Bauchtasche festhalten, zu Boden bringen und fesseln. Hiergegen wehrte sich der polizeilich bekannte Mann mit massivem Kraftaufwand.
In der Tasche des Mannes fanden die Bundespolizisten fast 40 Gramm Marihuana, mehrere kleine Verschlusstütchen, eine Feinwaage und ein Einhandmesser.
Von dem Mann wurden Bilder und Fingerabdrücke angefertigt. Anschließend informierten die Beamten den erziehungsberechtigten Vater des Jugendlichen, der seinen Sohn wenig später abholen konnte.
Die Bundespolizei sichert jetzt die Aufnahmen der Videoüberwachung im Hauptbahnhof und leitete Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmittel und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
http://dlvr.it/SS7Rqs
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Sonntag, 12. Juni 2022
Gefährliche Körperverletzung in Bergen auf Rügen
#Bergen (LK Vorpommern – Rügen) (ots)
Am Sonntag, den 12.06.2022 zwischen 13:00 Uhr und 13:20 Uhr kam es
in Bergen, in der Rotenseestraße im dortigen Park, zu einer
gefährlichen Körperverletzung. Zu dieser Zeit besuchten überwiegend
spielende Kinder den Park. Zwei Jungen aus Bergen, 13 und 5 Jahre
alt, wurden von einem 22-jährigen deutschen Mann angegriffen und
wahllos mit der Faust geschlagen und mehrfach mit dem Fuß getreten.
Dabei erlitten beide Kinder leichte Verletzungen im Gesicht, die im
Sana-Krankenhaus Bergen ambulant behandelt werden mussten. Zwei
Männer, die Zeugen des Vorfalls waren und den Kindern zur Hilfe
kamen, wurden ebenfalls leicht verletzt. Diese begaben sich
selbständig für eine ambulante Behandlung zum Arzt.
Durch die alarmierten Polizeibeamten des Polizeireviers Bergen konnte
der Täter gestellt und überwältigt werden. Dieser wies psychische
Auffälligkeiten auf, sodass eine Notärztin hinzugezogen wurde, die
den Mann in eine psychiatrische Klinik einwies. Ob dieser zum
Tatzeitpunkt unter Einfluss von Drogen stand, wird geprüft.
Eine Strafanzeige wegen des Verdachts der gefährlichen
Körperverletzung wurde aufgenommen.
http://dlvr.it/SS4lh0
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Tödlicher Arbeitsunfall
#Kassel (ots)
Tödliche Verletzungen erlitt ein 63 Jahre alter Mann aus Wolfhagen bei einem Arbeitsunfall auf einem Feld zwischen den Wolfhager Ortsteilen Viesebeck und Elmarshausen.
Wie die Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, war der 63-jährige mit Mäharbeiten auf dem Feld beschäftigt. Als der Eigentümer des Feldes gegen 19:00 Uhr nach dem Stand der Arbeiten sehen wollte, fand er den 63-jährigen leblos und eingeklemmt unter einer Arbeitsmaschine, einem Ackerschlepper, vor.
Der sofort herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Kassel hat die Ermittlungen übernommen, der Ackerschlepper wurde sichergestellt.
http://dlvr.it/SS4lc7
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Tötungsdelikt in Ellerstadt – PKW-Fahrer verletzt anschließend vier Personen in Mannheim
#Ellerstadt und Mannheim (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal, des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim
Am Sonntag (12.06.2022), kam es kurz nach 18 Uhr in Ellerstadt/Rheinland-Pfalz zu einem Tötungsdelikt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein 36-Jähriger seinen 69-jährigen Vater getötet haben. Anschließend flüchtete der Täter noch vor Eintreffen der Polizeikräfte mit einem Pkw.
In der Folge kollidierte der 36-Jährige im Verlauf der Rhenaniastraße in Mannheim mit insgesamt vier Fahrradfahrern. Hierbei erlitt eine 71-jährige Fahrradfahrerin tödliche Verletzungen. Drei weitere Fahrradfahrer wurden durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Im Anschluss flüchtete der 36-jährige Fahrer fußläufig aus seinem stark beschädigten Fahrzeug und sprang während seiner Flucht in den angrenzenden Rhein. Durch Polizeikräfte konnte der Mann, welcher sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, schließlich festgenommen werden. Zu Fahndungszwecken waren hierbei auch ein Polizeihubschrauber sowie die Wasserschutzpolizei im Einsatz. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Mannheim, das Polizeipräsidium Mannheim, die Staatsanwaltschaft Frankenthal sowie das Polizeipräsidium Rheinpfalz geführt. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon unter 0621/174-4444 zu melden. Die Rhenaniastraße ist derzeit zwischen der alten Seilerei und der Graßmannstraße gesperrt. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz
http://dlvr.it/SS4l17
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Radverkehrskonzept – erste Ergebnisse der Umfrage
Mehr als 3000 Menschen haben sich an der Umfrage des Landkreises Teltow-Fläming zum künftigen Radverkehrskonzept beteiligt. Vom 2. bis 30. Mai 2022 waren Bürger*innen gefragt, ihre Wünsche, Anregungen und Meinungen dazu zu äußern. „Das ist eine enorme Resonanz, die meine Erwartungen mehr als übertroffen hat“, wertet Landrätin Kornelia Wehlan das Ergebnis. „Es zeigt deutlich, dass die Bürger*innen sich in Entscheidungen und Planungsprozesse einbringen wollen – und auch, dass das online sehr gut angenommen wird. Ich danke allen, die an der Aktion teilgenommen oder sie gefördert haben. Sowohl in der Bürgerschaft als auch in den Kommunen und im politischen Raum gab es große Unterstützung – ob durch Statusmeldungen in Messenger-Diensten, Social-Media-Aktivitäten, Meldungen auf Homepages oder in Printerzeugnissen, in den Medien und nicht zuletzt durch Mund-zu-Mund-Propaganda.“
Erste Bilanz
2828 Personen nahmen online über den Internetauftritt des Landkreises an der Umfrage teil. Weitere 177 Menschen wählten den analogen Weg und füllten die Fragebögen in den Kommunen bzw. am Bürgerbus aus. Er machte im Befragungszeitraum in jeder Stadt und Gemeinde des Landkreises mindestens einmal Station. Oftmals sind Menschen eigens zu den angekündigten Terminen erschienen, um an der Umfrage teilzunehmen. Nicht zuletzt wurden am Bürgerbus viele Gespräche geführt.
Neben der eigentlichen Teilnahme an der Umfrage gab es auch Briefe und E-Mails, in denen unabhängig von den Fragebögen individuelle Meinungen zum Thema Radverkehr geäußert wurden. Auch sie fließen in die Auswertung mit ein.
Zahlen und Fakten
Spitzenreiter bei der Teilnahme war die Stadt Ludwigsfelde – allein 600 Fragebögen wurden dort ausgefüllt, gefolgt von knapp 300 aus der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Mit 54 Prozent beteiligten sich mehr Frauen als Männer (43 Prozent), weniger als ein Prozent gab als Geschlecht „divers an“. Hauptsächlich vertreten war die Altersgruppe von 30 bis 39 Jahren (28 Prozent), gefolgt von Personen zwischen 40 und 49 Jahren (24 Prozent) und 50 bis 59 Jahren (22 Prozent).
53 Prozent der Teilnehmer*innen können sich vorstellen, dass die Nutzung/Kombination von zu Fuß gehen, Rad fahren und Bus/Bahn im Alltag grundsätzlich eine Alternative zum privaten Auto oder anderen Kraftfahrzeugen ist. 27 Prozent verneinten die Frage, 20 Prozent gaben keine Antwort. Die Mehrheit der Befragten findet beim Radfahren eine direkte und schnelle Verbindung, räumlich getrennte Radverkehrsführung bzw. genügend Abstand zu anderen Verkehrsarten sowie eine Wegbefestigung mit Asphalt wichtig. Viele denken, dass die vorhandenen Radwege mehr Pflege benötigen.
Wie weiter?
Die Rückläufe und eine erste Auswertung der Umfrage gehen an ein vom Landkreis beauftragtes Planungsbüro. Es wird eine detaillierte Auswertung vornehmen, die in die Erstellung des Radverkehrskonzeptes einfließt, das Mitte 2023 fertig werden soll. Auch nach der Umfrage können sich die Bürger*innen ‑ insbesondere über ihre Kommunen, die ständige Mitglieder der Arbeitsgruppe Radverkehrskonzept des Landkreises sind ‑ gern weiter in die Erarbeitung einbringen.
„Ich kann der Bürgerschaft versichern, dass ihre Anliegen im Rahmen der weiteren Planung eine Rolle spielen. Sie werden von der Arbeitsgruppe Radverkehrskonzept, den Städten und Gemeinden, dem Landesbetrieb Straßenwesen und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub und dem Planungsbüro diskutiert und bearbeitet. So finden die Anregungen Eingang in den Bearbeitungs- und Abwägungsprozess, der zum finalen Radverkehrskonzept inklusive der priorisierten Maßnahmenliste führt“, so die Landrätin.
Das Thema Radverkehrskonzept wird auch am 28. Juni 2022 eine Rolle spielen, wenn in der Stadtbibliothek Luckenwalde der erste Bürgerdialog Teltow-Fläming startet. Unter dem Motto „Miteinander reden – miteinander leben“ können Bürger*innen aus Luckenwalde, Trebbin und der Gemeinde Nuthe-Urstromtal mit Vertreter*innen des Landkreises Teltow-Fläming und der Kommunalpolitik ins Gespräch kommen. Weitere Veranstaltungen dieser Art werden in anderen Kommunen folgen.
http://dlvr.it/SS47Vy
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„hart aber fair“ am Montag, 13. Juni 2022, 21:00 Uhr, im Ersten
Das Thema:
Der Sommer kommt, der Krieg bleibt: Wie lange hält unser Mitgefühl?
Die Gäste:
Claudia Major (Militärexpertin; leitet die Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin)
Michael Müller (SPD, Bundestagsabgeordneter, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss; 2014 bis 2021 Regierender Bürgermeister von Berlin)
Norbert Röttgen (CDU, Bundestagsabgeordneter; Mitglied im Auswärtigen Ausschuss; Mitglied im CDU-Präsidium)
Oleksandra Bienert (Wissenschaftlerin; gebürtige Ukrainerin; kam 2005 nach Berlin; engagiert sich für Geflüchtete und die deutsch-ukrainische Verständigung; arbeitet derzeit in der Stadtentwicklung)
Armin Nassehi (Professor für Soziologie an der Universität München)
Im Einzelgespräch: Matthias Schranner (Verwaltungsjurist und Verhandlungsexperte)
Vier Monate Krieg und Russlands Vorrat an Granaten und Bomben scheint unendlich. Gilt das auch für unseren Vorrat an Mitgefühl? Und macht Kanzler Scholz nur das, was viele seiner Bürger wollen: Lieber abwarten statt vorneweg gehen?
Wie immer können sich Interessierte auch während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung und Fragen an die Redaktion übermitteln. Die User können über www.hartaberfair.de während der Sendung live mitreden und diskutieren. So ist „hart aber fair“ immer erreichbar: Tel. 0800/5678-678, Fax: 0800/5678-679, E-Mail: hart-aber-fair@wdr.de.
http://dlvr.it/SS45ZQ
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Samstag, 11. Juni 2022
„heute-show spezial“ mit Lutz van der Horst und Fabian Köster
Für drei „heute-show spezial“-Ausgaben machen sich die Reporter Lutz van der Horst und Fabian Köster auf die Suche nach den relevantesten politischen und gesellschaftlichen Themen in Deutschland. Die erste Folge „Quo vadis, CDU?“ ist am Freitag, 17. Juni 2022, um 22.30 Uhr im ZDF zu sehen. Die beiden weiteren Teile folgen am Freitag, 12. August 2022, und Freitag, 2. September 2022, jeweils um 22.30 Uhr.
Im ersten „spezial“ befassen sich Lutz van der Horst und Fabian Köster mit der CDU in ihrer neuen Rolle als größte Oppositionspartei in Deutschland. Lutz van der Horst kommentiert: „Die CDU will jünger, moderner, weiblicher werden. Für solche Satireprojekte sind wir genau die Richtigen.“ Gelingt Friedrich Merz mit der Partei ein Neustart in der Opposition? Die ersten Gehversuche erwiesen sich als holprig, und auch wenn die CDU mittlerweile versucht, sich mit ihrem neuen Vorsitzenden zurechtzufinden, bleiben doch etliche Fragen noch ungelöst.
Für alle Fans der Nachrichtensatire gibt es neben den „heute-show spezial“-Ausgaben noch ein weiteres neues Format in der ZDFmediathek, um die Zeit bis zur Rückkehr von Oliver Welke zu versüßen: „heute-show präsentiert: Till to go!“. Till Reiners aus dem „heute-show“-Ensemble und einer der besten Comedians seiner Generation präsentiert ab Freitag, 22. Juli 2022, in fünf Ausgaben die wichtigsten politisch-gesellschaftlichen Themen, die im Sommer beschäftigen. Er nimmt das „heute-show“-Publikum mit auf einen satirischen Spaziergang durch unwegsames politisches Gelände – aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.
Am Freitag, 9. September 2022, startet um 22.30 Uhr wieder die „heute-show“ aus dem Studio, wo Oliver Welke mit seinem Team alle brennenden politischen Fragen auf den Tisch bringt.
http://dlvr.it/SS2QmX
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