Freitag, 21. August 2020

10654 bestätigte Fälle in Berlin

In Berlin gibt es derzeit 10654 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. Die Kontaktpersonen werden weiterhin im Rahmen der Containmentstrategie ermittelt, kontaktiert und isoliert. 5284 Personen sind männlich, 5368 weiblich. Bei zwei Personen wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 34 Personen, davon werden 16 intensivmedizinisch behandelt. Alle anderen Personen sind häuslich isoliert. 226 an dem neuartigen Coronavirus erkrankte Patient*innen sind bislang verstorben. Die verstorbenen Patient*innen staffeln sich nach Altersgruppen wie folgt: drei der Verstorbenen waren 40 bis 49 Jahre alt, 13 50 bis 59 Jahre alt, 24 verstorbene Patient*innen waren 60 bis 69 Jahre alt, 62 der Verstorbenen waren 70 bis 79 Jahre alt, 84 waren 80 bis 89 Jahre alt und 40 verstorbene Patient*innen waren 90 Jahre und älter. Der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 81 Jahren.
http://dlvr.it/Rf5wsr

Von Zeugen gemeldet

#Bergfelde – Ein 37-jähriger Mann wurde in der vergangenen Nacht gegen 00.05 Uhr durch einen Zeugen dabei beobachtet, wie er am Bahnhof Bergfelde mit herunter gelassener Hose herumlief. Den Polizeibeamten gegenüber gab er an, auf die Schienen uriniert zu haben. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung mit 2,00 Promille und seiner Orientierungslosigkeit wurde er bis zu seiner Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.
http://dlvr.it/Rf5myH

Gegen Blumenkübel

#Neuruppin – Eine 27-jährige Fahrerin eines Pkw Renault Twingo befuhr am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr die Regattastraße und bog nach rechts in die Trenckmannstraße ab. Hier kollidierte sie mit einem am rechten Fahrbahnrand stehenden Blumenkübel. Dieser wurde um ca. drei Meter verschoben. Am Pkw entstand Totalschaden. Die Fahrerin erlitt einen Schock, eine ärztliche Untersuchung vor Ort war nicht notwendig.
http://dlvr.it/Rf5mF3

Von der Fahrbahn abgekommen

#Kyritz – Heute Morgen gegen 06.30 Uhr ereignete sich auf der Westfahlenallee ein Verkehrsunfall. Ein Motorrad Honda kam aus noch unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Das Motorrad fing Feuer und musste durch die Freiwillige Feuerwehr gelöscht werden. Der 40-jährige deutsche Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er gab an, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Der Mann verfügt nicht über eine Fahrerlaubnis und auf das angebrachte Kennzeichen ist ein Pkw zugelassen. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an.
http://dlvr.it/Rf5m7D

Jugendliche vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

#Cottbus: Seit dem 16.03.2020 wird die 17-jährige Elisabeth Kistner vermisst, die in einer Jugendhilfeeinrichtung in Cottbus untergebracht war. Sie verließ an diesem Tag gegen 20:00 Uhr die Einrichtung in unbekannte Richtung. Wenige Tage später wurde die Jugendliche in Berlin gesehen. Daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie sich immer noch in Berlin aufhalten könnte. Auch ein Telefonat mit ihrer Mutter im April konnte sie nicht zum Zurückkehren überzeugen. Sie ist Diabetikerin und auf Medikamente angewiesen. Bisherige Suchmaßnahmen und Ermittlungen der Polizei führten nicht zum Auffinden von Elisabeth. Die Polizei sucht nun mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten geben können. Melden Sie sich bitte telefonisch in der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße in Cottbus unter 0355 4937 2227 oder nutzen Sie das Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben
http://dlvr.it/Rf53GR

Donnerstag, 20. August 2020

Moorsteg, NaturParkHaus und Stechlinsee: Umweltstaatssekretärin Silvia Bender vor Ort im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land

Neuglobsow – Der kürzlich errichtete Moorsteg des Projekts „LIFE Feuchtwälder“ und der Stechlinsee waren zwei Stationen von Umweltstaatssekretärin Silvia Bender heute im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Zum Abschluss ihres Besuchs übergab Bender einen Bescheid zur Aufstockung der Fördersumme für den Betrieb des coronabedingt mit Einnahmeverlusten kämpfende NaturParkHaus Stechlin. Mit dem seit 2015 im Naturpark aktiven Projekt LIFE Feuchtwälder der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg werden bedrohte Auen- und Moorwälder renaturiert. Um künftig noch besser über diese besonderen Lebensräume zu informieren, entstand nun ein neuer, barrierefreier Moorsteg. Er ist Teil eines Skulpturen-Rundwanderwegs, der im Rahmen des LIFE-Projektes in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Zehdenick e.V., der Landesforst und dem Naturpark 2018 angelegt wurde. Umweltstaatsekretärin Silvia Bender: „Moore sind wertvolle und wunderschöne Lebensräume, aber üblicherweise nicht einfach zugänglich. Der Steg beschert Einheimischen und Gästen des Naturparks besondere Naturerlebnisse und fördert das Verständnis für den Schutz der Moore und die darin lebenden Arten. Mit dem neuen Moorsteg wird die beliebte Region weiter aufgewertet.“ Stechlinsee im Stressmodus   Im Stechlinsee wurde in den letzten Jahren ein großer Sauerstoffschwund festgestellt, der sich ausgehend vom Gewässergrund von Jahr zu Jahr weiter nach oben ausgeweitet hat. Diese Entwicklung gefährdet den Klarwassersee und die darin vorkommenden Arten. Staatssekretärin Silvia Bender, die sich bei der Naturparkverwaltung und bei Prof. Dr. Mark Gessner vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei über den aktuellen Zustand des Stechlinsees vor Ort informierte, sieht den dringenden Handlungsbedarf: „Das Umweltministerium wird die Suche nach Lösungen größtmöglich unterstützen.“ Finanzierung des NaturParkHaus Stechlin zunächst gesichert   Im NaturParkHaus Stechlin in Menz übergab Staatssekretärin Silvia Bender einen Mittelbescheid, damit der Betrieb des Naturpark-Besucherzentrums durch den Förderverein und Träger des Hauses „Naturlandschaft Stechlin und Menzer Heide e.V.“ zunächst bis Jahresende abgesichert ist. Aufgrund der coronabedingten mehrmonatigen Schließung des Besucherzentrums und der dadurch fehlenden Einnahmen kann der Trägerverein den notwendigen Eigenanteil für die vom Land geförderte Bewirtschaftung des Hauses aktuell nicht erbringen. Das NaturParkHaus Stechlin bietet den Besuchern eine interaktive Ausstellung zum Thema „Lebensraum Wald, Wasser, Moor“. Ein Sinnesgarten lädt zum Riechen, Fühlen, Schmecken und Hören verschiedener Kräuter, Sträucher und Bäume ein. Umweltbildungsprogramme werden für verschiedene Altersgruppen angeboten.
http://dlvr.it/Rf2Ksp

10542 bestätigte Fälle in Berlin

In Berlin gibt es derzeit 10542 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. Die Kontaktpersonen werden weiterhin im Rahmen der Containmentstrategie ermittelt, kontaktiert und isoliert. 5222 Personen sind männlich, 5316 weiblich. Bei vier Personen wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 31 Personen, davon werden 15 intensivmedizinisch behandelt. Alle anderen Personen sind häuslich isoliert. 226 an dem neuartigen Coronavirus erkrankte Patient*innen sind bislang verstorben. Die verstorbenen Patient*innen staffeln sich nach Altersgruppen wie folgt: drei der Verstorbenen waren 40 bis 49 Jahre alt, 13 50 bis 59 Jahre alt, 24 verstorbene Patient*innen waren 60 bis 69 Jahre alt, 62 der Verstorbenen waren 70 bis 79 Jahre alt, 84 waren 80 bis 89 Jahre alt und 40 verstorbene Patient*innen waren 90 Jahre und älter. Der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 81 Jahren.
http://dlvr.it/Rf27NJ

Notlage vorgetäuscht?

AD Oranienburg – Mehrere Zeugen informierten heute Mittag die Polizei über die Insassen eines grauen Pkw BMW, die im Autobahndreieck-Kreuz Oranienburg stehen und versuchen sollen, Autofahrer anzuhalten. Zwei rumänische Staatsbürger wurden dort angetroffen. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass beide zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben waren. Die entsprechenden Staatsanwaltschaften wurden informiert. Die beiden Männer hatten an ihren Fingern zahlreiche Ringe, so dass der Verdacht naheliegt, dass sie dort eine Notlage vortäuschen wollten, um mit anderen den angeblich wertvollen Schmuck gegen Bargeld zu tauschen. Dieses Vorgehen ist eine bekannte Betrugsmasche. Die Ringe wurden als Beweismittel sichergestellt und eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Betruges wurde aufgenommen. Beide erhielten einen Platzverweis.
http://dlvr.it/Rf22SP

Von Pkw überrollt

#Fürstenberg (Havel) – Am 20.08.20 gegen 09.15 Uhr ereignete sich in der Hans-Günter-Bock-Straße auf Höhe der dortigen Tankstelle ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fußgänger. Nach ersten Erkenntnissen querte der 74-jährige Fußgänger aus dem Landkreis Uckermark die Ein- und Ausfahrt des Tankstellengeländes und wurde dort von einem Pkw eines 66-jährigen Oberhavelers erfasst. Dieser hatte offenbar den Vorrang des Fußgängers nicht beachtet. Durch den Zusammenstoß geriet der Fußgänger unter die vordere Bereifung des Fahrzeugs und wurde eingeklemmt. Durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr wurde dieser unter dem Fahrzeug gerettet und in ein Krankenhaus geflogen.
http://dlvr.it/Rf21VR

3.782 bestätigte COVID-19-Fälle in Land Brandenburg

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 17 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 3.782 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 20.08.2020, 08:00 Uhr). Aktuell wird 1 Personen wegen COVID-19 stationär behandelt, davon wird niemand intensivmedizinisch beatmet. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen circa 3.440 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+20 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktiv Erkrankten bei circa 170. Landkreis / kreisfreie Stadt Neue bestätigte Fälle im 24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fälle ambulant + stationär kumuliert ab 10. Kalenderwoche Stand: 20.08., 08:00 Uhr 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner Inzidenz Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner kumuliert Sterbefälle Wohnortprinzip kumuliert Barnim 0 459 1,1 251,1 29 Brandenburg a. d. H. +1 67 2,8 92,9 1 Cottbus 0 45 2,0 44,9 0 Dahme-Spreewald 0 283 1,2 166,8 8 Elbe-Elster 0 89 0,0 86,7 3 Frankfurt (Oder)* +1 51 25,9* 88,1 0 Havelland 0 200 1,2 123,5 6 Märkisch-Oderland 0 228 1,0 117,3 4 Oberhavel +1 359 3,3 168,5 9 Oberspreewald-Lausitz +1 69 7,2 61,6 2 Oder-Spree +3 174 5,0 97,4 3 Ostprignitz-Ruppin 0 100 0,0 100,9 0 Potsdam 0 684 3,9 370,6 50 Potsdam-Mittelmark 0 610 1,9 283,7 43 Prignitz +6 39 9,1 51,0 0 Spree-Neiße 0 68 0,0 59,4 0 Teltow-Fläming +4 210 7,1 121,8 13 Uckermark 0 47 0,0 39,3 2 Brandenburg gesamt +17 3.782 3,2 149,2 173 Hinweis: Aufgrund einer allg. Störung der Telekommunikationswege konnte die Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) vom 12. bis zum 17.08. keine Daten an das LAVG übermitteln. Die Daten wurden nun nachgemeldet. Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschaltet, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: www.corona-dashboard.brandenburg.de. Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden. Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar. Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Die kumulierte Inzidenz umfasst alle bisher gemeldeten bestätigten Fälle in Brandenburg pro 100.000 Einwohner und die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.
http://dlvr.it/Rf17R3

Mittwoch, 19. August 2020

Studienergebnisse „Living in Potsdam 2019“ liegen vor

Die Erhebung befasste sich mit der Lebenssituation von internationalen Studierenden und WissenschaftlerInnen in Potsdam Ende 2019 fand in Potsdam eine Erhebung zur Lebenssituation von internationalen Studierenden und WissenschaftlerInnen, nachfolgend Internationals genannt, statt. Ab sofort sind die Ergebnisse der Studie öffentlich hier einsehbar: https://www.potsdam.de/internationales-wohnen-living-potsdam-2019 Da keine genauen Daten vorliegen, wie viele Internationals insgesamt in Potsdam im Erhebungszeitraum studierten oder wissenschaftlich arbeiteten, sind die Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit nicht repräsentativ. Dennoch geben die Ergebnisse ein umfangreiches Meinungsbild wieder. Insgesamt nahmen 431 Personen an der Umfrage teil., die Internationals kamen dabei aus 75 Ländern. 82,2 Prozent der Befragten leben in Potsdam, 13,1 Prozent in Berlin sowie 3,3 Prozent im Potsdamer Umland. 39,4 Prozent sind Studierende, 31,8 Prozent Doktoranden, 19,2 Prozent Postdocs und 6,9 Prozent sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Bei 12,6 Prozent der Befragten leben Kinder bzw. Jugendliche unter 18 Jahren im Haushalt. Die vorliegenden Zahlen untermauern das bereits bekannte Problem der Wohnungsfindung in Potsdam. Eine der größten Schwierigkeiten ist es, in Potsdam eine bezahlbare, an den öffentlichen Nahverkehr angebundene oder in der Nähe der Forschungsstelle bzw. der Universität liegende Wohnung zu finden. Viele der Internationals weichen aus diesem Grund nach Berlin aus. Wie wichtig sind für internationale Studierende, Doktoranden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestimmte Wohnkriterien?  Der Internetzugang, eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (mehr als 97 Prozent), sowie ein eigenes Bad und Einkaufsmöglichkeiten (mehr als 87 Prozent) haben bei der Wohnungssuche der Internationals einen sehr hohen Stellenwert. Die Antworten zur Wohnsituation und -zufriedenheit bestätigen insgesamt, dass Potsdam sehr lebens- und liebenswert ist. Besonders die vielen Grün- und Erholungsflächen, die empfundene öffentliche Sicherheit sowie den Schutz vor Kriminalität bewerten die Internationals als positiv. Am unzufriedensten sind die Internationals mit dem Potsdamer Nachtleben. Potsdamerinnen und Potsdamer allgemein schätzen die Lebenssituation in Potsdam anders ein. Im Vergleich mit der 2018 durchgeführten Bürgerumfrage „Leben in Potsdam“ (hier einzusehen https://www.potsdam.de/buergerumfragen) zeigen sich deutliche Unterschiede. Dabei bewerten die Internationals öffentliche Sicherheit und Schutz vor Kriminalität deutlich besser als die Potsdamerinnen und Potsdamer, ebenso Kinderbetreuung und Schulversorgung. Dagegen schneiden kulturelle Angebote und Nachtleben in der Bewertung der Potsdamerinnen und Potsdamer deutlich besser ab. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihrerseits Anregungen und Wünsche zu formulieren. Dort finden sich vor allem Aussagen zur schwierigen Wohnungs-/Zimmersuche selbst, zur Lage und Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr, Anmerkungen zu Kultur, Sport, Gastronomie und Behörden. Aus den vorliegenden Zahlen und Hinweisen leiteten die Initiatoren Handlungsempfehlungen ab. Diese Empfehlungen richten sich an die Landeshauptstadt Potsdam in Kooperation mit den Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen und an alle Engagierten, denen Weltoffenheit und Internationalität am Herzen liegen. Potsdam kann damit sein Potential als attraktive, internationale Wissenschaftsstadt und als Willkommensregion für Internationals weiterentwickeln. Die Handlungsempfehlungen werden in Fachgremien diskutiert. Magdolna Grasnick, die Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam, äußerte sich sehr erfreut über die Befragungsergebnisse und die formulierten Handlungsempfehlungen: „Uns liegen jetzt konkrete Zahlen und Aussagen der Befragten und darüber hinaus sogar Handlungsempfehlungen vor, wie wir Internationals vor und während ihres Aufenthaltes unterstützen können. Wir bereiten jetzt dazu den Austausch in den Fachgremien der Landeshauptstadt vor, um konkrete Ideen und Maßnahmen abzuleiten.“ Seit 2015 gibt es einen Zusammenschluss von zahlreichen Akteurinnen und Akteuren in einem Wissenschaftsnetzwerk Potsdamer Willkommensregion – im Einklang mit dem Integrationskonzept der Landeshauptstadt Potsdam. Dieses Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, Internationals herzlich in unserer Stadt zu begrüßen, sie während ihres Aufenthaltes zu unterstützen, zu beraten und ihnen unsere weltoffene Stadt näher zu bringen. Seit 2017 besteht innerhalb des Netzwerkes die Arbeitsgruppe „Internationales Wohnen und Begegnen“, die den Fragebogen entwickelt und gemeinsam mit dem Bereich Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Potsdam realisiert hat. Dem Netzwerk ist bewusst, dass es in Potsdam für viele Menschen schwierig ist, eine neue, bezahlbare Wohnung zu finden. Die Erhebung wurde im Auftrag des Büros für Chancengleichheit und Vielfalt der Landeshauptstadt Potsdam durchgeführt und ausgewertet. Mehr Informationen bieten: Magdolna Grasnick Beauftragte für Migration und Integration der Landeshauptstadt Potsdam Büro für Chancengleichheit und Vielfalt Friedrich-Ebert-Straße 79/81 14469 Potsdam Magdolna.Grasnick@Rathaus.Potsdam.de 0331 289-1083 Dr. Dagmar Grütte Neues Potsdamer Toleranzedikt e. V. Gutenbergstraße 62 14467 Potsdam dagmar.gruette@potsdamer-toleranzedikt.de 0173 6159911
http://dlvr.it/RdykkY

Radfahrer gegen Autotür geprallt

 #Jüterbog, Mönchenstraße –  Dienstag, 18.08.2020, 08:45 Uhr –  Eine 79-jährige Radfahrerin fuhr am Dienstagmorgen auf der Mönchenstraße. Als sie an einem parkenden VW vorbeifuhr, öffnete dessen Fahrer plötzlich die Fahrertür und traf die Radlerin. Diese stürzte und verletzte sich leicht. Sie wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen gegen den 63-jährigen eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf. Die Höhe des Sachschadens liegt bei etwa 150 Euro.
http://dlvr.it/RdyYKJ

10462 bestätigte Fälle in Berlin

In Berlin gibt es derzeit 10462 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. Die Kontaktpersonen werden weiterhin im Rahmen der Containmentstrategie ermittelt, kontaktiert und isoliert. 5175 Personen sind männlich, 5285 weiblich. Bei zwei Personen wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 33 Personen, davon werden 15 intensivmedizinisch behandelt. Alle anderen Personen sind häuslich isoliert. 224 an dem neuartigen Coronavirus erkrankte Patient*innen sind bislang verstorben. Die verstorbenen Patient*innen staffeln sich nach Altersgruppen wie folgt: drei der Verstorbenen waren 40 bis 49 Jahre alt, 13 50 bis 59 Jahre alt, 24 verstorbene Patient*innen waren 60 bis 69 Jahre alt, 62 der Verstorbenen waren 70 bis 79 Jahre alt, 83 waren 80 bis 89 Jahre alt und 39 verstorbene Patient*innen waren 90 Jahre und älter. Der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 81 Jahren.
http://dlvr.it/RdyTQx

Coronafall an Potsdamer Steuben-Gesamtschule

Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse sollen am Donnerstag zu Hause bleiben / Gesundheitsamt erarbeitet Kontaktliste und wird am Donnerstag weitere Maßnahmen anordnen Eine Schülerin der Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Gesamtschule Potsdam ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Testergebnis wurde am heutigen Mittwochnachmittag vom zuständigen Gesundheitsamt an das Potsdamer Gesundheitsamt übermittelt. In einem ersten Schritt werden alle Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen der Steuben-Schule aufgefordert, ab sofort zu Hause zu bleiben und am Donnerstag nicht zur Schule zu gehen. Eine entsprechende Mitteilung an die Betroffenen hat die Schulleitung in die Wege geleitet. Derzeit erarbeitet das Gesundheitsamt mit Hilfe der Schule eine Kontaktliste der Schülerin. Am Donnerstag wird das Gesundheitsamt die betreffenden Kontaktpersonen weiter differenzieren und darauf abgestimmt weitere Maßnahmen einleiten. Die betroffene Schülerin hatte bis einschließlich Montag die Schule besucht.
http://dlvr.it/RdySXp

Euro-Schulen wird Bildungspartner von Turbine Potsdam

Turbine Potsdam kooperiert mit den Euro-Schulen. Das Unternehmen des deutschlandweit agierende Bildungsdienstleisters ESO Education Group engagiert sich auch in Potsdam, unter anderem mit Weiterbildungen und Deutschkursen für Migranten. Gemeinsam werden sich die Euro-Schulen und Turbine Potsdam um die Aus- und Weiterbildung der Nachwuchsfußballerinnen kümmern. Nach erfolgreicher Zusammenarbeit beim AOK Turbine Hallencup 2020 haben die Partner eine neue Form der Kooperation beschlossen. Kilian Daske, Regionalleiter der Euro-Schulen Berlin/Brandenburg erläutert: „Gemeinsam mit dem Verein möchten wir jungen Turbine-Kickerinnen Perspektiven nach dem Schulabschluss eröffnen. Die Euro-Schulen stellen dazu ihr Ausbildungs-angebot und ihr Unternehmensnetzwerk in der Region Potsdam zur Verfügung.“ Turbines Präsident Rolf Kutzmutz sagt: „Wir freuen uns, dass wir mit den Euro-Schulen einen Partner gefunden haben, mit dem wir unsere Möglichkeiten der Ausbildung im dualen System weiter voranbringen können. Die Einheit von Sport und Aus- und Weiterbildung zu gewährleisten bleibt ein besonderes Markenzeichen unseres Vereins. Und das nun mit einem Partner, der auf seinem Gebiet ebenfalls in der 1. Liga unterwegs ist.“
http://dlvr.it/Rdwd8k

Dienstag, 18. August 2020

#Coronavirus: Derzeit 10393 bestätigte Fälle in Berlin

In Berlin gibt es derzeit 10393 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus. Die Kontaktpersonen werden weiterhin im Rahmen der Containmentstrategie ermittelt, kontaktiert und isoliert. 5140 Personen sind männlich, 5250 weiblich. Bei drei Personen wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 33 Personen, davon werden 14 intensivmedizinisch behandelt. Alle anderen Personen sind häuslich isoliert. 224 an dem neuartigen Coronavirus erkrankte Patient*innen sind bislang verstorben. Die verstorbenen Patient*innen staffeln sich nach Altersgruppen wie folgt: drei der Verstorbenen waren 40 bis 49 Jahre alt, 13 50 bis 59 Jahre alt, 24 verstorbene Patient*innen waren 60 bis 69 Jahre alt, 62 der Verstorbenen waren 70 bis 79 Jahre alt, 83 waren 80 bis 89 Jahre alt und 39 verstorbene Patient*innen waren 90 Jahre und älter. Der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 81 Jahren.
http://dlvr.it/Rdv81W

Radfahrer verletzt

#Oberkrämer – Ein 71-jähriger Oberhaveler wurde gestern gegen 19.00 Uhr in der Sommerswalder Chaussee in Schwante bei einem Verkehrsunfall verletzt. Er war mit einem Fahrrad gefahren und mit einem Pkw Mazda kollidiert. Die 57-jährige Oberhavelerin am Steuer des Wagens hatte den vorfahrtberechtigten Radfahrer offenbar übersehen. Der Mann wollte vor Ort nicht medizinisch versorgt werden. An den Fahrzeugen entstand ca. 600 Euro Sachschaden.
http://dlvr.it/Rdty8g

Diebe auf einem Grundstück

#Templin – In der Nacht zum 18. August betraten unbekannte Täter zwischen 23 und 5 Uhr unberechtigt ein Privatgrundstück in Gandenitz. Sie stahlen ein Moped S51, Angeln und Angelzubehör. Alle Gegenstände lagerten unter einem Carport. Der Schaden beträgt ca. 4.000 Euro.
http://dlvr.it/Rdt76s

Zwei Schulen in Land Brandenburg wegen Coronavirus geschlossen

Ministerinnen Nonnemacher und Ernst bitten um Verständnis für notwendige Maßnahmen der Gesundheitsämter Auch im Land Brandenburg sind eine Woche nach Schulstart erste Kitas und Schulen direkt oder indirekt von Corona-Fällen und damit verbundenen Quarantäne-Maßnahmen betroffen. Am heutigen Dienstag (18.08.) wurde zum ersten Mal seit Beginn des neuen Schuljahres an Schulen der Präsenzunterrichtet wegen Corona komplett unterbrochen: Auf Anordnung des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt (Oder) das dortige Karl-Liebknecht-Gymnasium sowie auf Anordnung des Gesundheitsamtes des Landkreises Prignitz die Elblandgrundschule und die AWO-Kita in Wittenberge. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher und Bildungsministerin Britta Ernst bitten alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Beschäftigten um Verständnis für die vor Ort beschlossenen Maßnahmen und um genaue Einhaltung von angeordneten Quarantänen. Das sei notwendig, um Infektionsketten so schnell wie möglich zu unterbrechen, und damit lokale Corona-Hotspots mit noch größeren Auswirkungen zu verhindern. Gesundheitsministerin Nonnemacher sagte: „Unsere Strategie im Land Brandenburg ist es, den Betrieb von Kitas und Schulen möglichst wenig einzuschränken. Es sollen so wenig Menschen in Quarantäne wie möglich, aber so viele wie notwendig. In Brandenburg entscheiden die kommunalen Gesundheitsämter vor Ort, welche Maßnahmen im konkreten Einzelfall auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes notwendig sind. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts. Solange man Kontakte klar eingrenzen kann, werden nur einzelne Personengruppen, zum Beispiel eine Schulklasse, in die häusliche Quarantäne geschickt. Wenn aber das Infektionsgeschehen diffus ist, kann auch die vorübergehende Schließung einer ganzen Einrichtung erforderlich sein.“ Bildungsministerin Britta Ernst erklärte: „Kinder haben ein Recht auf Bildung. Deshalb war und ist unsere Entscheidung, nach den Sommerferien mit dem regulären Schulbetrieb zu starten, richtig. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es aber jederzeit passieren, dass das Coronavirus unverschuldet in Bildungseinrichtungen gelangt. Wir müssen vorübergehende Einschränkungen akzeptieren.“ Fragen und Antworten zur Quarantäne Welchen Zweck erfüllt eine Quarantäne bzw. eine häusliche Absonderung? Das Ziel ist es, eine Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 so weit wie möglich zu verlangsamen und Krankheitsfälle möglichst zu verhindern. Wenn eine Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet wird, ist es dafür notwendig, die Menschen zu identifizieren, die Kontakt zu dieser Person hatten. Der Gesundheitszustand dieser Menschen wird dann auf Grundlage des individuellen Risikos einer Ansteckung für die maximale Zeitspanne, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen liegt (14 Tage), beobachtet. Menschen, die engen Kontakt zu der positiv getesteten Person hatten, müssen dabei in häusliche Quarantäne. Wer ordnet eine häusliche Quarantäne an? Die Ermittlung und Beobachtung dieser sogenannten Kontaktpersonen ist Aufgabe des zuständigen kommunalen Gesundheitsamts. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall auch das konkrete Vorgehen fest. Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen, die durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele an die Situation vor Ort angepasst werden können. Kontaktpersonen der Kategorie I (Höheres Infektionsrisiko): * Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts-Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt. * Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc. * Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen). * Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug: o   Passagiere, die direkter Sitznachbar des bestätigten COVID-19-Falls waren, unabhängig von der Flugzeit. Saß der COVID-19-Fall am Gang, so zählt der Passagier in derselben Reihe jenseits des Ganges nicht als Kontaktperson der Kategorie I, sondern als Kontaktperson der Kategorie II. o   Besatzungsmitglieder oder andere Passagiere, sofern auf Hinweis des bestätigten COVID-19-Falls eines der anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.). Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko): zum Beispiel * Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigen Gesichts-Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten. * Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten. * Medizinisches Personal, welches sich ohne Verwendung adäquater Schutzausrüstung im selben Raum wie der bestätigte COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten hat. * Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug: o   Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugzeit, jedoch nicht unter Kategorie I fallen. Wer muss in behördlich angeordnete Quarantäne? In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Dies ist der Fall, * wenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem laborbestätigten COVID-19-Patienten hatte. * wenn das Gesundheitsamt dies anordnet. Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt zu einem im Labor bestätigten COVID-19-Patienten hatte, aber völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. In diesem Fall ist man keine Kontaktperson und hat kein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkrankung. Wer mit Menschen mit Vorerkrankungen arbeitet, z. B. im Krankenhaus oder in der Altenpflege, sollte aber in jedem Fall seinen Arbeitgeber informieren. Und für alle gilt: Führen Sie eine tägliche Selbstkontrolle auf Krankheitszeichen durch. Das bedeutet für Schulkinder und Eltern: Wenn Kinder Kontaktpersonen der Kategorie I sind, da sie in der Klasse Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten, stehen nur sie unter häuslicher Quarantäne. Ihre Eltern und Geschwister aber nicht, da sie nur Kontaktpersonen einer Kontaktperson sind. Wann kann man eine häusliche Quarantäne wieder verlassen? Wann eine häusliche Quarantäne beendet werden darf, entscheidet das zuständige Gesundheitsamt. Bei Menschen, die wegen eines Verdachts auf eine Ansteckung in Quarantäne sind, wird diese in der Regel nach 14 Tagen wieder aufgehoben, wenn sie keine Krankheitsanzeichen zeigen. Bei Personen, die wegen einer COVID-19-Erkrankung in häuslicher Quarantäne sind, wird frühestens zehn Tage nach Krankheitsbeginn die Quarantäne aufgehoben, wenn sie seit mindestens 48 Stunden keine Krankheitsanzeichen mehr haben. Bei Personen, bei denen zu Beginn der häuslichen Quarantäne der Erreger nachgewiesen wurde, die aber keine Krankheitszeichen entwickeln (asymptomatische Infektion), ist eine Entlassung frühestens nach zehn Tagen möglich. Die Entscheidung, ob eine Person die häusliche Quarantäne verlassen kann, trifft das zuständige Gesundheitsamt in Abstimmung mit der ärztlichen Betreuung. Ist man nach 14 Tagen Quarantäne sicher nicht mehr ansteckend? Die genannten 14 Tage Quarantäne sind eine Mindestdauer. Die Entscheidung, ob eine Person genesen und nicht mehr ansteckend ist, trifft die behandelnde Ärztin / der behandelnde Arzt bzw. das zuständige Gesundheitsamt.
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3.752 bestätigte COVID-19-Fälle in Land Brandenburg

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 16 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 3.752 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 18.08.2020, 08:00 Uhr). Aktuell werden 2 Personen wegen COVID-19 stationär behandelt, davon werden 1 intensivmedizinisch beatmet. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen circa 3.410 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+10 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktiv Erkrankten bei circa 170. Landkreis / kreisfreie Stadt Neue bestätigte Fälle im 24-h-Vergleich Zahl bestätigter Fälle ambulant + stationär kumuliert ab 10. Kalenderwoche Stand: 18.08., 08:00 Uhr 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner Inzidenz Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner kumuliert Sterbefälle Wohnortprinzip kumuliert Barnim +1 459 1,6 251,1 29 Brandenburg a. d. H. 0 66 1,4 91,5 1 Cottbus +1 45 2,0 44,9 0 Dahme-Spreewald +1 282 2,4 166,8 8 Elbe-Elster 0 89 1,0 86,7 3 Frankfurt (Oder) +9 45 15,6 77,8 0 Havelland 0 200 2,5 123,5 6 Märkisch-Oderland 0 228 2,6 117,3 4 Oberhavel 0 356 2,4 168,5 9 Oberspreewald-Lausitz +2 67 5,4 60,6 2 Oder-Spree 0 170 4,5 95,2 3 Ostprignitz-Ruppin 0 100 0,0 100,9 0 Potsdam +1 681 3,9 382,4 50 Potsdam-Mittelmark 0 610 4,7 284,2 43 Prignitz 0 33 1,3 43,1 0 Spree-Neiße 0 68 0,0 59,4 0 Teltow-Fläming +1 206 5,9 122,4 13 Uckermark 0 47 0,8 39,3 2 Brandenburg gesamt +16 3.752 3,1 149,4 173 Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschaltet, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: www.corona-dashboard.brandenburg.de. Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden. Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar. Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Die kumulierte Inzidenz umfasst alle bisher gemeldeten bestätigten Fälle in Brandenburg pro 100.000 Einwohner und die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.
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